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Causa EV Landshut – Schock mit Spätfolgen?

Ein Erdbeben erschütterte vergangenen Donnerstag die Landschaft Eishockey-Deutschlands als klar war, dass der EVL Landshut Eishockey keine Lizenz für die kommende Spielzeit in der DEL II erhalten wird.


Was nun? Eine Lösung scheint schnell gefunden. Ein Nachfolger aus der Oberliga soll die Lücke schließen – 5 Wochen vor Saisonbeginn. Mittlerweile ist auch klar: Die Heilbronner Falken, die gerade erst aus der DEL II in die Oberliga Süd abgestiegen sind, werden die Chance nutzen und sich um die freigewordene Lizenz bewerben. Ein Umstand, der dem Deggendorfer Vorstand Artur Frank mehr als nur Kopfzerbrechen bereitet.


Frank sieht den DEB hier in der Verantwortung. Als Dachverband der kompletten Oberliga sollte primär die Sorgfaltspflicht gegenüber der eigenen Liga im Vordergrund stehen – und nicht die Problemlösung der DEL II.

 

Die Oberliga besteht größtenteils aus mittelständischen Unternehmen wie dem DSC, die ihre Kalkulationen auf Basis ihrer Ligakonkurrenten aufstellen. Kalkulationen, die 5 Wochen vor Saisonbeginn plötzlich wieder als nichtig erklärt werden könnten, denn plötzlich haben Clubs wieder die Möglichkeit, aus der Liga abzuwandern.


Am Beispiel EV Regensburg (der ebenfalls ein Nachrückrecht besäße) kommt das am deutlichsten zum Vorschein. Der EVR stellt für den Deggendorfer SC, als auch dem 1. EV Weiden auf Grund des Derbycharakters eine enorm wichtige Einnahmequelle dar. Wie die Lücke schließen, würde es dem EVR gelingen, ihren Anspruch durchzusetzen?


Aufgrund solch einer instabilen Ligastruktur ist es auch kein Wunder, dass immer weniger Clubs aus der Bayernliga den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse wagen wollen.
All diese Fragen beschäftigen die Deggendorfer Vorstandschaft rund um Artur Frank in diesen Tagen – wie die endgültige Liga nun aussehen wird, steht noch in den Sternen.