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Deggendorfer SC stellt neuen Trainer vor

Der Deggendorfer SC hat am Montagabend den 55-jährigen Jiri Otoupalik als neuen Trainer vorgestellt und will mit dem in Brünn geborenen Tschechen gemeinsam die sportlichen Ziele erreichen. Otoupalik war die letzten fünf Spielzeiten in Halle tätig, führte die Saale Bulls in die Oberliga Ost und etablierte sie dort als eine der Spitzenmannschaften. Nach fünf überaus erfolgreichen Jahren in Sachsen-Anhalt beendete er dort seinen Vertrag, um sich sportlich zu verändern. Das Angebot aus Deggendorf war für ihn neue Motivation, denn "schließlich sei die Oberliga Süd die beste Oberliga in Deutschland".

 

Der sympathische Tscheche ist in Niederbayern kein Unbekannter, denn schließlich jagte er in der Saison 1989/90 schon erfolgreich beim EHC Straubing dem Puck hinterher und war danach auch in Vilshofen aktiv. Aus dieser Zeit hat er viele Freunde und Bekannte in der Region. "Ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück", so Otoupalik, "ich hatte hier schon als Spieler großen Erfolg, warum nicht auch als Trainer?" Dies werden bestimmt nicht nur die Fans gerne hören, die ob des frühen Trainerwechsels schon unruhig waren. Dem Vorsitzenden Artur Frank waren keine Details zur Trennung von Klaus Feistl zu entlocken, bekräftigte aber noch einmal, dass dies eine äußerst schwere Entscheidung war. Seither gab es mehrere Bewerbungen möglicher Trainerkandidaten, die Verantwortlichen sondierten zudem selbst den Markt. Die Entscheidung für Otoupalik begrüßte auch Kim Collins, der einst beim schweizerischen NLB-Club HC Sierre Nachfolger des Tschechen war und ihn den Verantwortlichen wärmstens ans Herz legte.

 

Otoupalik ließ durchblicken, dass er als Trainer der "tschechischen Schule" viel Wert auf taktische Disziplin legt und jeder Spieler auf dem Eis seine taktische Aufgabe wissen und erfüllen muss. Spieler wie Patrik Beck oder Stanyslav Fatyka kenne er schon, mit allen anderen will er neben der Arbeit auf dem Eis persönliche Gespräche führen, um die Spieler schnell kennenzulernen. In der anstehenden Länderspielpause will er in aller Ruhe mit dem Team arbeiten. Angesprochen auf die Torflaute des DSC reagierte er gelassen, solche Situationen habe er als Stürmer auch erlebt. Wichtig sei nun, die Psyche der Spieler wieder aufzubauen und das Selbstvertrauen wieder zurückzugewinnen. In dieses Horn stieß auch der sportliche Leiter Christian Zessack. "Es ist ja nicht so, dass wir in den letzten Spielen keine Chancen kreiert haben", bemerkte er nüchtern. Und weiter: "Der Charakter der Mannschaft ist weiter ungebrochen, nun beginnen wir wieder von Null. Das Team ist intakt und wir glauben fest daran, dass Jiri Otoupalik den Schalter umlegen kann." Positiv stimmt die Verantwortlichen auch, dass man nach der zweiwöchigen Pause erstmals mit einem vollständigen Kader antreten kann, da Stefan Ortolf wieder zurückkehrt und auch Daniel Möhle wieder mit dabei ist.

 

Auch die Mannschaft äußerte sich positiv zum neuen Trainer, der einen Vertrag bis Saisonende erhielt. Als Ziel wird weiter das Erreichen der Playoffs ausgegeben, daran ändere sich nichts. "Dies bleibt unser oberstes Ziel", ließ Vorsitzender Artur Frank verlauten, "aber dazu braucht die Mannschaft auch die Fans. Die Oberliga ist in diesem Jahr noch einmal stärker geworden, die Ergebnisse zeigen dies auch deutlich." Nach der Länderspielpause wird sich zeigen, wohin der Weg des DSC führen wird. Mit Jiri Otoupalik steht nun ein Trainer an der Bande, der mit Halle dreimal in Folge den Meistertitel der Oberliga Ost gewann. So hoch sind die Ansprüche in Deggendorf nicht, das Erreichen der Playoffs darf es aber sein.