Dein DSC-Fanshop

Fanshop open

Unser Teamausrüster: Warrior

Warrior Logo

Unser exklusiver Partner:

HCS Support
Klubkasse

Premiumpartner

Social Networks

Beim DSC stehen am Wochenende Serien im Mittelpunkt

Kaum Zeit bleibt dem DSC, um über die ärgerliche Niederlage in Weiden nachzudenken, denn an diesem Wochenende steht man vor zwei wahren Sisyphus-Aufgaben, die kaum schwerer sein könnten. Schließlich muss man am Freitag bei den Bayreuth Tigers antreten, die im eigenen „Tigerkäfig" noch ungeschlagen sind und am Sonntag (18.30 Uhr) kommt der souveräne Tabellenführer EHC Freiburg mit der Empfehlung von elf Siegen am Stück nach Deggendorf. Im Lager des DSC schielt man natürlich auf Punkte, doch dazu bedarf es jeweils einer außerordentlichen Leistung über 60 Minuten.

 

Dies war in Weiden nicht über die volle Distanz der Fall, was Christian Zessack auch monierte. „Wir haben nur 10 Minuten gutes Eishockey gespielt und sind dabei in Führung gegangen. Vor dem Ausgleich hatten wir die große Möglichkeit zum dritten Treffer", weiß er um die vergebene Chance, „nach dem Ausgleich und der Führung für Weiden hatten wir nicht mehr den Biss, der Partie noch eine Wendung zu geben." Er sieht Parallelen zum Derbysieg am Freitag, auch dort konnte Regensburg das Spiel nicht mehr drehen. „Unter der Woche mussten einige Spieler grippebedingt kürzertreten, das hat sich am Sonntag bemerkbar gemacht", erklärt Zessack den Kräfteverschleiß. Die angeschlagenen Akteure sind nun wieder fit und mit neuem Elan will man die schwierigen Aufgaben am Wochenende angehen.

 

Gleich am Freitag (20 Uhr) wartet dabei das stärkste Heimteam der Liga auf den DSC. Die Bayreuth Tigers haben bisher alle 17 Heimspiele für sich entschieden und erst zweimal rettete sich dabei die Gastmannschaft in eine Verlängerung. Nimmt man die Playoffs der letzten Saison aus und berücksichtigt nur die Hauptrunde, waren die Oberfranken sogar seit 22 Begegnungen in Folge auf eigenem Eis erfolgreich. Die Heimstärke der Wagnerstädter steht aber im krassen Gegensatz zu den Leistungen in der Fremde, denn auswärts hat man eine negative Bilanz. Doch vor eigenem Publikum ist man eine Macht und die ohnehin schon starke Offensive der Oberfranken hat durch Ben Warda, der schon für Klostersee für Furore sorgte, eine weitere Aufwertung bekommen. Es verwundert daher kaum, dass die Tigers die zweitbeste Offensive stellen, nur Regensburg traf bisher öfter. Benda und Kameraden können daher völlig ohne Druck in die Begegnung gehen, vielleicht gelingt dem DSC ja ein Coup wie vergangene Saison, als man in ähnlicher Situation mit einem 2:4-Auswärtssieg für eine faustdicke Überraschung sorgte. Dagegen könnte ein weiteres Negativerlebnis die sechste Auswärtsniederlage in Folge darstellen.

 

Wenn am Sonntagabend die Schlusssirene im Deggendorfer Eisstadion ertönt, dann wird eine weitere Serie zu Ende gegangen sein. Der DSC hat die letzten sechs Heimspiele am Stück gewonnen, der EHC Freiburg (81 Punkte) holte in den letzten elf Begegnungen einen Dreier, fünfmal davon auswärts. Mit dieser Bilanz setzten sich die Wölfe von den Verfolgern ab und thronen inzwischen mit 11 Punkten Vorsprung unangefochten auf Platz 1 der Tabelle. Die Breisgauer stellen mit erst 77 Gegentoren die stärkste Defensive, dafür stehen sie auch in der Strafwertung fast ganz oben. Trotz spielerischer Klasse haben sie schon 751 Minuten in der Kühlbox angesammelt, der DSC hat 300 Minuten (!) weniger und stellt das fairste Team der Oberliga. Die Wölfe haben einige torgefährliche Spieler in ihren Reihen und auch deren Nachverpflichtung Petr Haluza (14 Spiele/26 Punkte) schlug voll ein. Christian Zessack zeigt sich jedoch unbeeindruckt: „Vor Freiburg haben wir keine Angst, schon gar nicht daheim vor unseren tollen Fans. Wie jedes Wochenende sind wir auf drei Punkte aus." Sicher ein hehres Vorhaben, aber immerhin hat man auf eigenem Eis schon Selb, Bayreuth und Regensburg besiegt. Die Aussicht, mit Freiburg die Top 4-Teams zu Hause besiegt zu haben, sollte das Team beflügeln.

 

Zumal man personell durch die Verpflichtung des Landshuters Ludwig Wild und die Rückkehr von Dominik Retzer um zwei Alternativen reicher ist. Wild, der mit einer Förderlizenz ausgestattet wurde, wird am Wochenende auf alle Fälle auflaufen. Für Retzer, der sein berufliches China-Abenteuer beendet hat, kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. Christian Zessack zu den Personalien: „Dominik Retzer war zwar auch in China öfters auf dem Eis, aber er braucht zuerst ein paar Einheiten mit dem Team, ehe er wieder eingreifen kann. Ludwig Wild ist mehr als eine Alternative für den Sturm. Es gibt uns die Möglichkeit, eventuell Jan Benda wieder in die Abwehr zu beordern. Insgesamt gewinnt unser Kader an Tiefe", so Zessack. Durch die beiden Neuen steigt auch der Druck auf die anderen Spieler, denn erstmals seit langem hat man mehr als neun Angreifer zur Verfügung. Der sportliche Leiter und die Vorstandschaft betonen außerdem, dass bei den Verpflichtungen auch die Situation der Juniorenmannschaft eine Rolle gespielt hat, die derzeit in der DNL 2 um den Klassenerhalt kämpft. „Wir wollen die Klasse mit der DNL-Mannschaft unbedingt halten", ergänzt dazu der Vorsitzende Artur Frank, „darum wird auch Torhüter Daniel Filimonov und alle übrigen Spieler für das DNL-Team abgestellt". Playoff-Teilnahme für das Oberliga-Team und Klassenerhalt für den DNL-Nachwuchs – in beiden Fällen will man beim DSC möglichst feiern!