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Derby-Niederlage wirft den DSC auf Platz 8 zurück

So schnell geht es in dieser engen und ausgeglichenen Oberliga: Nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende findet sich der Deggendorfer SC auf Platz 8 der Tabelle wieder. Nachdem man schon in Weiden mit 3:2 die Segel streichen musste, war man zwar im Derby gegen den EV Regensburg lange Zeit mehr als ebenbürtig, aber letztlich machte die Cleverness im Abschluss den Unterschied. Begünstigt durch individuelle Fehler des DSC, gewann der EV Regensburg vor 1288 Zuschauer die schnelle und kämpferische Partie mit 2:5 aus Hausherrensicht. Während sich bei Deggendorf Patrik Beck wieder Bestnoten verdiente, war bei Regensburg David Stieler (1 Tor/3 Assists) der herausragende Spieler.

 

Die Zuschauer sahen eine sehenswerte Oberliga-Partie, die ohne anfängliches Abtasten Schwung aufnahm. Begünstigt durch zwei Strafzeiten der Gäste, übte der DSC im Powerplay viel Druck aus. Fatyka und Möhle scheiterten mit den besten Chancen am Regensburger Schlussmann Cinibulk. Sein Gegenüber Sandro Agricola musste erst in der 13. Minute ins Spiel eingreifen, was die Überlegenheit des DSC in den Anfangsminuten verdeutlicht. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Regensburg Sekunden später mit einem Pfostentreffer. Wie so oft, wird die stürmende Mannschaft bestraft, denn als Deggendorf in Unterzahl agierte, brachte Lukas Heger Regensburg 55 Sekunden vor der Drittelsirene in Front. Im Übrigen war dies das erste Überzahltor, dass der DSC im eigenen Stadion hinnehmen musste.

 

Fast hätte Patrik Beck mit dem ersten Angriff des zweiten Drittels den Ausgleich erzielt, aber Martin Cinibulk blieb Sieger. Was auch Doug Irwin auf der Pressekonferenz treffend analysierte, denn "Martin hat uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten". Gegen den Ausgleichstreffer war aber auch er machtlos. Dustin Whitecotton zog mit all seiner Erfahrung von hinter dem Tor nach vorne, legte sich den Puck auf die Vorhand und sein Schuss wurde von Patrick Beck unhaltbar abgefälscht. Doch der Ausgleich hatte nicht lange Bestand, denn als Vitali Stähle (30.) hinter dem Tor nicht angegriffen wurde und der in Person von David Stieler einen Abnehmer fand, stand es auch schon 1:2. Auch dem dritten Regensburger Treffer ging ein individueller Fehler des DSC voraus. An der blauen Linie wurde ein Puck vertändelt, dann ging es über Stieler und Stähle ganz schnell und vor dem Tor hielt Noe den Schläger goldrichtig in den Pass. Der DSC versuchte alles, aber der gute Cinibulk im Tor verhinderte den Anschluss noch im Mitteldrittel.

 

Beide Torhüter verhinderten im Schlussabschnitt Gegentore für ihr Team, erst in der 51. Minute klingelte es auf beiden Seiten. Erst musste Sandro Agricola einen tückischen Schuss von der Bande aus passieren lassen und nur 19 Sekunden später erzielte Simon Maier mit einer Willensleistung in seinem ersten Saisonspiel den 2:4-Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es für den DSC an diesem Abend nicht, auch weil man in Überzahl kurz vor Schluss kein Schussglück hatte und - wie Klaus Feistl feststellte - "der EVR ein starkes Unterzahlspiel zeigte". Der fünfte Treffer der Regensburger ins verwaiste Tor war 17 Sekunden vor Schluss nur mehr für die Statistik.

 

EVR-Coach Doug Irwin war die Erleichterung nach dem Spiel auch anzusehen und er sprach "von einem schweren Spiel gegen einen DSC mit viel Qualität im Kader, den man keinesfalls unterschätzen dürfe". Klaus Feistl attestierte seiner Mannschaft, im 1. Drittel ein Top-Eishockey gespielt zu haben, monierte aber auch die beiden "Geschenke" im Mitteldrittel, die letztlich zur Niederlage führten. Während Feistl den Kräfteverschleiß der letzten Wochen anführte, sah Irwin das Spielen mit vier Reihen als einen Schlüssel zum Sieg. Auch die erste Reihe mache viel aus, nicht nur wegen der überragenden Scorerwerte, sondern Doug Irwin lobte auch den Charakter und die Vorbildfunktion seiner Führungsspieler. Für den DSC geht es am kommenden Wochenende gegen zwei Tabellenhintermänner weiter. Am Freitag (20 Uhr) empfängt man die Erding Gladiators, am Sonntag (17 Uhr) muss man zu den wechselhaften Peitingern, die bislang ihren Ansprüchen hinterher hinken.