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DSC gelingt Coup gegen den Tabellenführer

Jubelszene

Was für eine Partie der Deggendorfer am Freitagabend gegen den Tabellenführer aus Selb! Mit 3:6 bezwangen die DSC-Cracks die Selber, die seit 13 Spielen am Stück ungeschlagen waren.
Von Beginn an merkte man dem DSC an, dass sie die mittlerweile vier Spiele andauernde Negativserie endlich beenden wollten. Dabei mussten die Deggendorfer allerdings kurzfristig auf den kranken Alexander Janzen verzichten. Dafür gab Keeper Sandro Agricola sein Comeback, nachdem er dem DSC am vergangenen Wochenende grippebedingt fehlte.
Aggressiv gingen die Mannen von Trainer John Sicinski ins Forechecking und gewannen in der Anfangsphase so gut wie alle Zweikämpfe. Die verdutzten Wölfe konnten nur zusehen, wie sich der DSC zu Beginn des Spiels eine Chance um die andere erspielte. Doch anders als zuletzt, als man noch zahlreiche Hochkaräter liegen ließ, zeigten sich die Deggendorfer dieses Mal eiskalt. Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten wurde bei einem Konter am langen Pfosten Marius Wiederer freigespielt, der die Scheibe trocken im Eck versenkte. Doch damit nicht genug. Der DSC gab weiter Gas und in der sechsten Spielminute durfte erneut gejubelt werden. Durch eine Unachtsamkeit in der Wölfe-Defensive tauchte Curtis Leinweber plötzlich völlig frei vor Sebastian Stefaniszin im Selber Tor auf und ließ dem ehemaligen DEL-Keeper keine Chance. Nicht nur die mitgereisten Deggendorfer Anhänger rieben sich verwundert die Augen, wie ihr Team beim beim Tabellenführer aufspielte, sondern auch Selber Spieler hatten wohl nicht mit einem derartigen Offensivfeuerwerk der Gäste gerechnet, das im ersten Abschnitt noch lange nicht zu Ende war. Nur knapp vier Minuten später durfte nämlich wieder gejubelt werden. Kyle Gibbons zog von der Seite aufs Tor, täuschte einen Schuss an, ging mit der Scheibe dann hinter das Tor und erzielte mit einem perfekt ausgeführtem Bauerntrick das 0:3. Doch damit immer noch nicht genug. Wieder nur knapp fünf Minuten später erhöhte der DSC durch Robin Deuschl gar auf 0:4. Dieses Mal allerdings nicht mehr gegen Stefaniszin, sondern gegen Manuel Kümpel, da Selbs Coach Henry Thom nach dem dritten Tor die Reißleine zog und seinen Keeper wechselte, um seinen Mannen frischen Schwung zu geben. Somit ging es mit einem 0:4 in die erste Pause. In zweiten Abschnitt kamen die Hausherren dann besser aus der Kabine und zwangen den DSC zurück in die Defensive und wurden dafür auch früh belohnt. Achim Moosberger fälschte in Überzahl einen Schuss von Michael Dorr ab und verkürzte damit auf 1:4. Daraufhin setzten die Selber die Deggendorfer weiterhin stark unter Druck, doch ein starker Sandro Agricola und eine gute Abwehrleistung verhinderten weitere Gegentreffer. In der 33. Spielminute schlugen die DSC-Cracks dann allerdings eiskalt zurück. Curtis Leinweber hielt bei einem Querpass in die Mitte einfach mal den Schläger rein und überraschte damit Wölfe-Keeper Kümpel total, sodass dieser den Puck zum 1:5 passieren ließ. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts keimte dann nochmal Hoffnung im Lager der Wölfe auf, als Herbert Geisberger auf 2:5 verkürzte. Diese Hoffnung sollte allerdings nicht lange währen, denn in der 47. Spielminute stellte Patrik Beck in Überzahl den alten Vorsprung wieder her. Beck vollendete einen tollen Pass von Dimitrij Litesov, indem er vor dem Tor Kümpel umkurvte und die Scheibe locker im langen Eck versenkte. Einmal durften die heimischen Fans dann auch nochmal jubeln, als David Hördler gut fünf Minuten vor Ende der Partie nochmal auf 3:6 verkürzte, doch dies war nur noch Ergebniskosmetik.
Eine starke Leistung also des DSC, der sich durch den tollen Auswärtssieg in Stellung bringt für das absolute Kracherspiel am Sonntag. Dann treffen die Deggendorfer auf den EV Landshut zum prestigeträchtigen Niederbayernderby. Spielbeginn ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.