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DSC mit Arbeitssieg gegen den EV Füssen

Mehr Arbeit, als ihm lieb war, hatte der Deggendorfer SC am Freitagabend gegen den Tabellenletzten aus Füssen. Die Gäste lieferten eine gute Partie und verlangten dem DSC alles ab. Trotz einer 3-Tore-Führung wurde es am Ende noch einmal eng, ehe Stanislav Fatyka mit einem Empty-Net-Tor den wichtigen 4:2-(1:0, 2:1, 1:1) Arbeitssieg festzurrte. Mit dem 13. Saisonheimsieg, hat sich der DSC wieder auf Rang 6 geschoben und fährt am Sonntag frohen Mutes zum schweren Auswärtsspiel nach Sonthofen.

 

Gleich zu Beginn musste man eine Strafzeit hinnehmen und Füssen setzte sich in Überzahl schnell fest. Beinahe wäre Dustin Whitecotton ein Shorthander gelungen, doch der Füssener Goalie brachte den Schoner dazwischen. Besser machte es Simon Maier (6.), der den umjubelten Führungstreffer erzielte. In der 11. Minute verhinderte Benni Frank auf Kosten einer Strafzeit den möglichen Ausgleich. Füssen spielte weiter munter mit, hatte aber keinen Vollstrecker. Da sich auch der DSC nicht mehr entscheidend durchsetzen konnte, ging es mit einer knappen Führung in die erste Drittelpause.

 

Danach begann der DSC forsch, vor allem eine tolle Kombination in der 24. Minute hätte einen Treffer verdient gehabt. Nur eine Minute später war Sylvester Radlspeck auf und davon, konnte aber im letzten Moment gestört werden. So war es Martin Rehthaler vorbehalten, den 100. Saisontreffer des DSC zu markieren, als er in der 26. Minute auf 2:0 erhöhte. Kurz davor scheiterte Nadeau am Deggendorfer Pfosten. Als sich Dimitri Litesov mit seinem Tor in die Scorerliste eintrug, glaubten wohl viele DSC-Anhänger an einen klaren Sieg, aber man hatte die Rechnung ohne die Allgäuer gemacht. Denn als Stefan Goller in Minute 38 den Anschlusstreffer markierte, war das Spiel wieder offen.

 

Der DSC hielt den Altmeister im letzten Drittel lange vom eigenen Tor fern, gleiches traf aber auch für Füssen zu, so dass sich ein chancenarmes Drittel abzeichnete. Doch als Marius Wiederer auf der Strafbank Platz nehmen musste und Füssen sogar den Torwart für einen sechsten Feldspieler opferte, war es geschehen. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis, gelang den Leoparden durch Joshua Burnell tatsächlich der zweite Gäste-Treffer (57.). In der Folge hatte der DSC noch ein paar knifflige Situationen zu überstehen, ehe Stanislav Fatyka 32 Sekunden vor dem Ende seine Mitspieler und die Fans mit seinem Schuss ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand erlöste.

 

Jiri Otoupalik war heilfroh über die drei Punkte, denn es war das erwartet schwere Spiel für ihn. Mit dem Ergebnis war er zufrieden, sein Gegenüber haderte mit der Chancenverwertung seines Teams. „Bei so vielen Überzahlspielen muss mehr rausspringen", sagte Markus Gmeiner, Trainer der Gäste. Für die Playdowns hofft er, dass das Glück in einigen engen Situationen wieder zum EV Füssen zurückkehrt. Genau dieses Glück hatte heute der DSC, aber das Glück muss man sich auch erkämpfen.

 

Tore: 1:0 Simon Maier (Jan Benda, Daniel Möhle) 5:11, 2:0 Martin Rehthaler (Dustin Whitecotton, Stefan Ortolf) 25:57, 3:0 Dmitrij Litesov (Stanislav Fatyka, Dustin Whitecotton) 31:07, 3:1 Stefan Goller (Vladimir Kames, Joshua Burnell) 37:35, 3:2 Joshua Burnell (Überzahl-Tor, sechster Feldspieler) (Vladimir Kames, Thomas Schmid) 46:44, 4:2 Stanislav Fatyka (Empty Net) (Simon Maier, Benjamin Frank) 59:28.

 

Zuschauer: 540; HSR: Ulpi Sicorschi; LSR: Michael Gazzo, Lukas Kohlmüller