Nächstes Heimspiel
Oberliga Süd - Hauptrunde
Deggendorfer SC
vs
EV Landshut
Sonntag, 17.12.17 - 18:30 Uhr
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Letztes Spiel
TEV Miesbach
vs
Deggendorfer SC
2    :    6   
Tabelle Oberliga Süd - Hauptrunde
Platz Name Tore GP
Gesamtpunkte
1. Deggendorfer SC 106:60 51
2. Starbulls Rosenheim 86:54 45
3. Selber Wölfe 88:61 45
4. EV Landshut 93:63 44
5. EC Peiting 95:66 39
6. Eisbären Regensburg 93:74 33
7. ERC Bulls Sonthofen 64:55 30
8. EV Lindau 78:89 27
9. Blue Devils Weiden 79:93 27
10. ECDC Memmingen 64:95 18
11. EHC Waldkraiburg 51:112 12
12. TEV Miesbach 56:131 4

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DSC mit höchstem Saisonsieg

Ein in dieser Höhe auch verdienter 5:1(0:0, 2:1, 3:0)-Sieg gegen die Blue Devils Weiden gelang dem DSC am Sonntagabend. 514 Zuschauer erlebten dabei ein Novum in dieser Saison, denn erstmals gelangen Deggendorf mehr als vier Tore in einem Spiel. Ganze drei Sekunden vor der Schlusssirene war es Dustin Whitecotton, der den bisherigen Rekordsieg in dieser Spielzeit fixierte. Mit nun 22 Punkten gelang der Sprung zurück auf Platz 8 und man hat die Vordermänner in der Tabelle wieder in Sichtweite.


Man sah von der ersten Minute an, dass sich Deggendorf für die Niederlage beim EHC Klostersee revanchieren wollte. Patrik Beck setzte bereits in der 2. Minute eine Duftmarke und zeigte so die Marschrichtung an. Aber auch die Gäste aus Weiden versteckten sich nicht und hatten in der Anfangsphase in Waldowsky und Mrazek ihre auffälligsten Spieler. Die Führung für den DSC lag mehrmals in der Luft, doch erst rettete Daniel Huber im Tor der Devils artistisch im Liegen mit dem Schoner (9.) und auch fünf Minuten später fischte er den Puck irgendwie noch herunter. Dem wollte sein Gegenüber Sandro Agricola in nichts nachstehen, als er in der 19. Minute einen Penalty von Frantisek Mrazek entschärfte und Sekunden vor der Drittelsirene mit einer Großtat das torlose Unentschieden in die Kabine rettete.


Auch im Mittelabschnitt gab vorerst der DSC den Ton an und der agile Sylvester Radlspeck krönte seine gute Leistung mit dem Führungstreffer aus spitzem Winkel (24.). Dieses Tor war der Startschuss zu einer Phase, in der beide Mannschaften in kurzen Abständen beste Einschussmöglichkeiten vorfanden. Erst vergab der DSC die große Chance, die Führung auszubauen und praktisch im Gegenzug stand ein Weidener sträflich frei vor Agricola, der aber im Duell Sieger blieb. Postwendend eine erneute hundertprozentige Möglichkeit für Deggendorf, auf die Weiden mit dem Ausgleich durch Ehmann (29.) antwortete. In der Folge scheiterte Whitecotton denkbar knapp und auch im verbesserten Überzahlspiel brannte es lichterloh vor dem Tor Daniel Hubers. Aber auch die nie aufsteckenden Gäste waren kurz vor der Führung, doch wieder hieß der Sieger Sandro Agricola, der trotz Pause am Freitag eine überragende Leistung ablieferte. Als sich die Fans schon mit einem Unentschieden nach zwei Dritteln anfreundeten, kam der große Auftritt von Stanislav Fatyka. Zwar konnte er einen scharfen Pass aus dem eigenen Drittel nicht unter Kontrolle bringen, aber auch Daniel Huber rutschte am Puck vorbei. Dieser ging an die Bande, Fatyka reagierte am schnellsten und mit einem Bauerntrick erzielte er die viel umjubelte FÜhrung (39.).


Mit der Führung im Rücken, kam der DSC mit viel Schwung aus der Kabine. Wieder war es Patrik Beck, der mit einem Alleingang für Gefahr sorgte. Weiden schwächte sich durch Strafzeiten immer wieder selbst und mittlerweile macht sich die Arbeit von Jiri Otoupalik bezahlt. Der DSC übte viel Druck auf Weiden aus, Benni Franks Schlagschuss konnte Daniel Huber nicht festhalten und der langsam zu alter Stärke zurück findende Stefan Ortolf stocherte den Puck zum 3:1 über die Linie. Bei den Blue Devils lief nun nicht mehr viel zusammen und vier Minuten später (51.) versenkte Patrik Beck mit einem trockenen Handgelenksschuss die Scheibe zum vierten Mal im Weidener Tor. Marcel Waldowsky ließ daraufhin seinem Frust über die zehnte Weidener Niederlage in Folge freien Lauf und der angesprochene Dustin Whitecotton markierte den ominösen fünften Treffer, der in dieser Saison bislang noch nicht gelingen wollte.


Jiri Otoupalik war dann auch voll des Lobes über sein Team, die Vieles besser als in Klostersee umgesetzt hat. Vor allem der Defensive bescheinigte er, sehr gut gearbeitet zu haben. Verbesserungspotential sieht er auch noch im Überzahlspiel, obwohl dort zwei Treffer gelangen, aber insgesamt sei dies noch zu statisch. Vorausblickend auf das nächste Wochenende gab er zu Protokoll, dass man jeden Punkt brauche und auch in Bad Tölz und gegen Selb etwas holen wolle.