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DSC muss gegen Peiting Federn lassen

Der Deggendorfer SC konnte im Heimspiel gegen den EC Peiting nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und musste gegen den Tabellennachbarn eine 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)-Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus Oberbayern schossen die Tore zum richtigen Zeitpunkt und konnten sich auf ihren Torhüter Florian Hechenrieder verlassen, der zum besten Spieler auf dem Eis avancierte.

 

DSC-Coach Jiri Otoupalik sah eine zu hohe Fehlerquote seiner Mannschaft, einem kapitalen Fehler an der gegnerischen blauen Linie entsprang auch die frühe Gäste-Führung in der 6. Minute. Thomas Fischer war auf und davon und konnte nur noch regelwidrig am Torschuss gehindert werden, den fälligen Penalty verwandelte er sicher. Schon drei Minuten später bot sich dem DSC die große Chance zum Ausgleich, doch Jonas Franz konnte den Abpraller nicht unter Kontrolle bringen. Der DSC war in der Folge bemüht, aber weder Patrik Beck (14.), noch Dustin Whitecotton und Simon Maier, die in Unterzahl die gesamte Peitinger Hintermannschaft düpierten, wollte der Ausgleich gelingen. 16 Sekunden vor der Drittelsirene wurde Stefan Ortolf auf dem Weg zum Tor von den Beinen geholt, er scheiterte jedoch an Gäste-Goalie Hechenrieder.


Im Mitteldrittel gab es dann auch gleich die kalte Dusche für den DSC, denn der erste Gäste-Angriff brachte gleich das 0:2 durch Lukas Finsterle. Die Antwort des DSC ließ nicht lange auf sich warten, Simon Maier in Überzahl (24.) gelang der Anschlusstreffer. Dieses Tor gab dem DSC jedoch keine Sicherheit, Peiting war in den nächsten Minuten wieder tonangebend. In der 33. Minute stellten die Oberbayern auch den alten Abstand wieder her. Der DSC drückte noch einmal vehement auf den zweiten Treffer, aber Pech im Abschluss oder ein starker Gäste-Schlussmann standen diesem Vorhaben im Weg.


In dieser Tonart ging auch das letzte Drittel los, immer wieder war bei Florian Hechenrieder Endstation. Bis zur 51. Minute, dann fand Stefan Ortolf die Lücke und verkürzte auf 2:3. Im Gegenzug hatte Peiting aber schon wieder die große Chance auf den vierten Treffer. ECP-Coach Sicinski nahm daraufhin eine Auszeit, um sein Team auf die letzten Minuten einzustellen. Aber was der DSC an diesem Abend auch versuchte, der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Jiri Otoupalik setzte alles auf eine Karte und nahm den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber schon nach einigen Sekunden nutzte Peiting dies zu einem Empty-Net-Tor, die Entscheidung war gefallen. Zu allem Überfluss wurde seitens des DSC Sekunden vor Schluss ein weiterer Penalty vergeben.

 

John Sicinski war dann auch voll des Lobes und wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte: "Florian Hechenrieder war heute ein großer Rückhalt für uns, er hat den Dreier für uns festgehalten". In einem von Kampf geprägten Spiel habe man zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen, stellte der ehemalige Deggendorfer Spieler fest. Sein Gegenüber Jiri Otoupalik trauerte einer guten Möglichkeit nach, die Gäste in der Tabelle zu überholen. "Wir konnten vor allem im ersten Drittel keinen Druck aufbauen und haben uns zu viele Fehler geleistet", stellte er enttäuscht fest, "vielleicht haben wir geglaubt, nach vier Siegen geht es einfach weiter, aber in jedem Spiel muss man hart arbeiten!" Dazu gibt es bereits am nächsten Wochenende die Möglichkeit, wenn man es mit Füssen und Sonthofen zu tun hat.