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DSC schiebt sich mit Sieg auf Platz 5

Mit einem Erfolgserlebnis ist der Deggendorfer SC in das neue Jahr gestartet, denn gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Klostersee gab es am Freitagabend einen wichtigen 2:1-Sieg. Durch diesen Erfolg kletterte der DSC mit nun 43 Punkten auf den 5. Tabellenplatz und betrieb so auch beste Eigenwerbung für den Ostbayern-Knaller am Sonntag (18.30 Uhr), wenn man beim EV Regensburg antritt. Gegen den EHC Klostersee war neben einer sicheren Abwehr einmal mehr Sandro Agricola Vater des Sieges, denn der Goalie strahlte wiederum große Ruhe aus und spielt seit Wochen in Hochform.

 

Das sah auch Gäste-Trainer Andzejs Mitkevics so, der dem Torhüter des DSC ein Riesenkompliment aussprach. "Sandro Agricola hatte heute einen überragenden Tag, aber auch die Hintermannschaft des DSC stand gut in der Defensive. Wir hatten mehrere Überzahlsituationen und haben auch Druck gemacht, aber der DSC hatte immer eine passende Antwort parat", ließ er auf der Pressekonferenz wissen. In der Tat brauchte der DSC lange, bis er im Spiel war, denn die Gäste waren von Beginn an hellwach. Auch begünstigt durch zwei Strafen für Patrik Beck, aber die DSC-Abwehr stand in Unterzahl sicher. Erst in der 10. Minute wurde es für die Grafinger erstmals so richtig gefährlich. Gleich in der ersten Überzahlsitaution schlug aber der DSC zu. Stefan Ortolf zog ab, Gäste-Goalie Morczinietz konnte den Puck nicht festhalten und Martin Rehthaler staubte gekonnt ab (12.).

 

Auch im 2. Drittel das gleiche Bild, Klostersee war von Beginn an im Vorwärtsgang und der DSC brauchte eine Zeit lang, bis man selbst gefährlich vor das Gehäuse des EHC kam. Eventuell war man mit den Gedanken schon beim nächsten Gegner Regensburg, aber der DSC konnte nicht an die spielerische Glanzleistung gegen Bayreuth anknüpfen und tat sich gegen unbequeme Grafinger weiter schwer. In der 35. Minute fiel dann aber doch der sehnlichst erwartete zweite Treffer. Beim schönsten Spielzug des Abends kombinierten sich Stefan Ortolf und Dustin Whitecotton gemeinsam durch die Abwehr des EHC Klostersee und in der Mitte stand Dimitri Litesov goldrichtig und brauchte nur noch die Kelle hinhalten. Die Oberbayern waren angezählt und fast hätte abermals Litesov nur drei Minuten später für den Knockout sorgen können.

 

Im Schlussabschnitt hatte der DSC das Spiel jederzeit unter Kontrolle und der erste Shutout für Sandro Agricola war zum Greifen nah, aber nach einem individuellem Fehler in der DSC-Abwehr machte Valentin Scharpf in der 59. Minute diesen Traum zunichte. Klostersee warf in der Folge noch einmal alles nach vorne, aber der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, Jan Benda visierte sieben Sekunden vor der Schlusssirene nur den Pfosten des inzwischen verwaisten EHC-Gehäuses an. Jiri Otoupalik zeigte sich dann auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, monierte aber die ersten Minuten der ersten beiden Drittel, wo der DSC nicht wie gewünscht ins Spiel fand.

 

Große Vorfreude herrscht nun vor dem Derby gegen Regensburg, die gegen Erding eine deftige 7:2-Auswärtsschlappe einstecken mussten und am Sonntag bestimmt mit Wut im Bauch auftreten werden. Aber vielleicht gelingt dem DSC ein ähnliches Kunststück wie dem EC Peiting, der es als bisher einziger Verein schaffte, die Donau-Arena als Sieger zu verlassen. Ein Spieler wird dabei besonders motiviert sein, denn Sylvester Radlsbeck kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Beflügeln sollte ihn auch die Tatsache, dass er der erste Spieler ist, der seinen Vertrag verlängerte und somit auch in der nächsten Saison für den DSC auflaufen wird. Es sei ein großes Anliegen der Trainer gewesen, mit ihm zu verlängern und er passe perfekt in die Philosophie des DSC, verkündete DSC-Vorstand Artur Frank mit einem Lächeln. So geht der DSC ohne jeden Druck in das Derby und kann sich dabei einer großen Anzahl von eigenen Fans sicher sein.