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DSC will den Sack zu machen

Die Enttäuschung war am vergangenen Sonntag greifbar, als das Spiel 47 Sekunden vor Spielende mit dem dritten Peitinger Treffer verloren ging. Nicht nur den Fans tat dieser Treffer weh, sondern auch die Mannschaft verzweifelte. Trotz großem Einsatz stand man am Ende mit leeren Händen da. Am kommenden Wochenende steht man darum nicht nur ein wenig unter Druck, man sieht sich mit den Selber Wölfen (Freitag, 20 Uhr) und den Tölzer Löwen auch großen Herausforderungen gegenüber. Doch trotz der namhaften Gegner, will der DSC die noch fehlenden Punkte einfahren und die Teilnahme an den Playoffs endgültig in trockene Tücher bringen.

 

Jiri Otoupalik fand nach dem Peiting-Spiel klare Worte und verlangt von seinen Schützlingen volle Konzentration. Mahnend hebt er den Zeigefinger und sagt: „Wir müssen weiter kämpfen und unsere individuellen Fehler abstellen. Wir haben noch vier Spiele und es wartet harte Arbeit auf uns". Der einst komfortable Vorsprung auf Platz 9 ist durch das erste Null-Punkte-Wochenende seit Ende November auf sieben Punkte geschmolzen und Verfolger Sonthofen holt auf, hat allerdings ein noch schwereres Restprogramm. Aber auch die vor dem DSC liegenden Vereine schwächeln konstant und so lebt die Hoffnung auf ein Erreichen von Platz 6 oder 7 weiter.

 

In dieser Situation kommt am Freitag ausgerechnet das Spitzenteam aus Selb nach Deggendorf, das sich ebenfalls in einem Dreikampf um die Plätze 2 bis 4 befindet und sich keinen Ausrutscher erlauben darf. Der Holden-Truppe haftet ein Rauhbein-Image an, denn mit 919 Strafminuten sind sie die Kampfhähne der Liga, da nehmen sich die 548 Minuten des DSC schon bescheiden aus. Co-Trainer Christian Zessack sieht dem Duell mit den Wölfen gelassen entgegen. „Natürlich ist Selb eine große Herausforderung, aber solche Gegner liegen uns, weil wir nicht das Spiel machen müssen", weiß er um die Voraussetzung in dem stets hitzigen Vergleich mit den Oberfranken. Besonders wachsam muss die DSC-Defensive bei den „üblichen Verdächtigen" auf Selber Seite sein, denn Kyle Pywowarczyk und Jared Mudryk gehören auch heuer zu den besten Stürmern der Oberliga. Heuer scheint Selb aber ausgeglichener zu sein, denn schon 15 Spieler haben zweistellige Scorerwerte und vor allem die Verteidiger Dennis Schiener und Nikolaus Meier schalten sich stets gefährlich in das Angriffsspiel der Wölfe mit ein. Das Team aus der Porzellanstadt kommt mit der Empfehlung von fünf Auswärtssiegen am Stück nach Deggendorf, aber der DSC behielt schon Anfang Dezember mit 3:2 die Oberhand. Eine Wiederholung dieses Coups wäre gerade in der jetzigen Situation von großer Bedeutung für den DSC.

 

Am Sonntag Direktduell in Bad Tölz

 

Einen noch klangvolleren Namen hat der Gegner am Sonntag, doch die Tölzer Löwen durchleben eine ganz schwierige Saison und sind als derzeitiger Sechster für Tölzer Ansprüche im Niemandsland der Tabelle. Nach dem man 2012 den Aufstieg in die 2. Liga nicht wahrgenommen hat, nahm das Zuschauerinteresse bei den „Buam" kontinuierlich weiter ab. Nur noch knapp 900 Zuschauer im Schnitt besuchen die Spiele der Löwen, für Tölzer Verhältnisse untauglich. Tölz, schon immer für einen hervorragenden Nachwuchs bekannt, muss seit Jahren die besten Spieler ziehen lassen. Keine idealen Voraussetzungen für Trainer Florian Funk, der trotz dieses Aderlasses stets versuchte, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Doch nach einer Niederlagenserie musste er nach fünf Jahren Anfang Februar seinen Stuhl räumen und nun versucht man mit dem ehemaligen Publikumsliebling Yannik Dube den Umschwung im Oberland zu schaffen. Es gelangen auch zwei Siege gegen Peiting und Füssen, aber trotzdem rangieren die Tölzer nur vier Punkte vor dem DSC auf Platz 6 der Tabelle. Ihre ausgeglichene Heimbilanz (10 Siege/10 Niederlagen) lässt hoffen, zumal der DSC Anfang Dezember schon einmal an der Isar triumphierte (1:3). Wenn man die Kreise der Topscorer Lewis, Kimmel und Kabitzky einengen und auch die Verteidiger Kolacny und Velebny vom Tor fernhalten kann, besteht durchaus die Chance auf Auswärtspunkte. Dazu muss man beim DSC allerdings die individuelle Fehlerquote verringern, durch die man zuletzt so brutal bestraft wurde.

 

Zessack sieht beide Gegner in der Favoritenrolle, schiebt aber eine Kampfansage hinterher. „Wir schauen nach vorne, und haben es selbst in der Hand. Daniel Möhle ist wieder fit und auch bei Dimitri Litesov schaut es gut aus. Wir wollen zweimal über sechzig Minuten den Kampf annehmen und schauen, dass wir die nötigen Punkte schon an diesem Wochenende einfahren". Auf ein punkten müssen zum Abschluss der Hauptrunde will man sich jedenfalls nicht einlassen.