Dein DSC-Fanshop

Fanshop open

Unser Teamausrüster: Warrior

Warrior Logo

Unser exklusiver Partner:

HCS Support
Klubkasse

Premiumpartner

Social Networks

DSC will Weichen für die Playoffs stellen

Nur noch acht Spieltage sind in der Hauptrunde zu absolvieren und der DSC will am kommenden Wochenende einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Die Chancen dazu stehen gut, denn zum vierten Mal sieht man sich mit Füssen und Sonthofen der „Allgäu-Connection" gegenüber. Bislang holte man in drei Anläufen immer die volle Punktzahl und mit einer ähnlichen Ausbeute wäre das Verpassen der Playoffs nur noch von theoretischer Natur. Vor allem im Duell gegen den Altmeister aus Füssen (Freitag, 20 Uhr) ist ein Sieg fest eingeplant, denn zu harmlos agiert der Altmeister in der Fremde. Doch die Leoparden darf man ebenso wenig unterschätzen wie die Sonthofen Bulls, zu denen man am Sonntag reisen muss und die nach dem Aufstieg in die Oberliga auch ein Klasse höher ihre Heimstärke demonstrieren.

 

Für das Trainergespann des DSC war unter der Woche langes Videostudium der Freiburg-Partie angesagt und dabei kamen etliche individuelle Fehler zum Vorschein. Jiri Otoupalik dazu: „Gegen Bayreuth haben wir alles richtig gemacht und zwei Tage später gegen Freiburg gingen die gleichen Dinge schief. Wir müssen die Leistung über zwei Spiele abrufen", nimmt er seine Schützlinge in die Pflicht. Rückblickend sah er am Sonntag bei seiner Mannschaft zahlreiche persönliche Fehler, die es dem Gast leicht gemacht hätten. „Eine Mannschaft wie Freiburg nutzt solche Fehler eiskalt aus", weiß der DSC-Coach, blickt aber zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben. Es ist auch nicht anzunehmen, dass sich der EV Füssen ähnlich mitleidslos wie Primus Freiburg mögliche Schnitzer des DSC zu Nutze macht. Schließlich gastiert mit den Allgäuern die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga in Deggendorf, erst drei Siege gelangen dem Altmeister in fremden Gefilden. Dazu kommt, dass man wie der DSC erst 98 Treffer auf dem Konto hat, die Abwehr aber um einiges löchriger ist. Umso mehr ist daher die Leistung von Joshua Burnell einzuschätzen, denn der Kontingentspieler hat sich auf Platz 6 der Scorerliste geschossen (32 Tore/30 Assists) und ist dabei an nahezu zwei Drittel der Füssener Treffer beteiligt. Für die Operation Klassenerhalt holte Füssen zudem eiligst Altstar Alexander Golts aus dem sportlichen Ruhestand zurück, ob er der Heilsbringer sein kann, bleibt abzuwarten.

 

Sonthofen wirft gegen den DSC Heimstärke in die Waagschale

 

Wenn der DSC am Sonntag (18 Uhr) nach 300 Kilometern Fahrt in Sonthofen antritt, will man sich möglichst mit einem Dreier die weite Heimreise versüßen. Allerdings wird der rührige Aufsteiger dabei ein Wörtchen mitreden wollen, der sich vor den eigenen Fans leichter tut und von seinen bisherigen 41 Zählern stolze 30 Punkte zuhause geholt hat. Zuletzt servierten sie jeweils Bad Tölz und Weiden mit einem 7:4 ab und können auf eine positive Heimbilanz bauen (10 Siege/8 Niederlagen). Die bislang verhängten 730 Strafminuten zeigen, dass die Spieler von Dave Rich keine Kinder von Traurigkeit sind, allerdings mussten sie dabei bereits 47 Unterzahltreffer einstecken. Christian Zessack weiß um die Schwächen der „Bulls" und rechnet sich schon was aus. „Ich will nicht sagen, dass ein Sieg ein Muss ist, aber im günstigsten Fall machen wir die Teilnahme an den Playoffs perfekt", rechnet er vor. In der Tat scheint für Sonthofen nicht mehr viel zu gehen, denn auf Platz 8 hat man gegenwärtig zwölf Punkte Rückstand, dafür liegt man 13 Zähler vor Erding und hat das Heimrecht in der Abstiegsrunde so gut wie sicher in der Tasche.

 

Der DSC will sich in beiden Spielen die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und kann dabei auf den ganzen Kader zurückgreifen. Einige Spieler schlagen sich zwar noch mit den Ausläufern einer Grippe herum, aber auch hier zeichnet sich eine Entspannung ab. Ob Förderlizenzspieler Ludwig Wild vom EV Landshut freigestellt wird, entscheidet sich erst am Freitag. Die nicht erwarteten zwei Punkte aus dem Bayreuth-Spiel können in der Endabrechnung noch wichtig werden, da Peiting und Klostersee selbst nicht locker lassen und die Tölzer Löwen auf die unbefriedigende sportliche Situation mit einem Trainerwechsel reagierten. Es wird also allem Anschein nach ein heißer Februar für den DSC.