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Leidenschaftlicher Auftritt des DSC wird nicht belohnt

Es hat nicht sollen sein. Am Sonntagabend verlor der Deggendorfer SC in einer mitreißenden Partie gegen den EHC Freiburg mit 1:2 nach Verlängerung. In der intensiven Begegnung, die Werbung für Oberliga-Eishockey war, trafen die Gäste in der 62. Minute nach einer kleinen Unachtsamkeit zum Siegtreffer und gingen in der Best-of-7-Serie mit 2:0-Siegen in Führung. Der DSC, der dem großen Favoriten an den Rande einer Niederlage brachte, stand am Ende mit leeren Händen da.

 

Schon am Freitag spielte der DSC in Freiburg gut mit, gestern setzte man dieser Leistung noch einen drauf, nur das Sahnehäubchen in Form eines Sieges blieb dem DSC verwehrt. Zwar ging Freiburg durch den Ex-Deggendorfer Jannik Herm in Führung (6.), aber schon im ersten Drittel verzeichnete der DSC die besseren Chancen. Zweimal zielte Benni Frank nur knapp vorbei und auch ein Alleingang Litesovs war nicht von Erfolg gekrönt. Auch in einer 3 zu 2-Situation hatten die Wölfe Glück, aber der Ausgleich wollte nicht fallen.

 

718 Zuschauer sahen dann ein ausgeglichenes Mitteldrittel, das weiter bestes Playoff-Eishockey bot, aber keine weitere Tore brachte. Stefan Ortolf und Steven Billich kamen sich in die Haare (16.), hier behielt der Deggendorfer die Oberhand. Im Schlussdrittel baute der DSC noch einmal mehr Druck auf und wurde in der 44. Minute endlich für den nimmermüden Einsatz belohnt. Christian Retzer fasste sich ein Herz, umspielte aus der eigenen Abwehr heraus die gesamte Freiburger Hintermannschaft und bediente mit letztem Einsatz Dustin Whitecotton, der zum frenetisch umjubelten Ausgleich einschoss. Das Stadion glich nun einem Tollhaus und der DSC suchte die Entscheidung. Zwischen der 45. und der 50. Minute sahen sich die Gäste einem Deggendorfer Dauerdruck ausgesetzt und konnten froh sein, dass das Unentschieden weiter Bestand hatte. Wieder war es Benjamin Frank, der von der blauen Linie zweimal hintereinander abzog, aber der Puck fand den Weg ins Tor nicht. Die mögliche Entscheidung in der regulären Spielzeit wurde jäh unterbrochen, als Daniel Möhle wegen eines vermeintlichen Checks gegen die Bande eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und der DSC eine fünfminütige Unterzahl überstehen musste. Diese kritische Phase wurde überstanden und Simon Maier hatte im Zusammenspiel mit Dimitri Litesov sogar die Möglichkeit, in Unterzahl den zweiten DSC-Treffer zu erzielen. Letzter Höhepunkt eines packenden Playoff-Spiels war die Großtat von Sandro Agricola, als er 38 Sekunden vor Schluss den sicher scheinenden Siegtreffer der Breisgauer verhinderte.

 

Die Overtime war dann allerdings schnell entschieden. Deggendorf leistete sich eine kleine Unachtsamkeit, Freiburg nutzte dies eiskalt aus und kam zu einem glücklichen Sieg. Gäste-Coach Leo Sulak verteilte dann auch Komplimente an den DSC, „denn seine Mannschaft habe nur das gespielt, was der Gegner erlaubt". Von einer möglichen Vorentscheidung will er noch nichts wissen, schließlich habe Deggendorf seiner Mannschaft in den zwei Spielen vom Wochenende alles abverlangt. Jiri Otoupalik zollte seinen Mannen Respekt, „sie haben alles gegeben, aber Sport ist manchmal bitter". Nichtsdestotrotz wollen er und sein Team bereits am Dienstag in Freiburg wieder angreifen. „Wir wollen gewinnen, Freiburg muss gewinnen. Darin liegt unsere Chance", gibt er zu bedenken. Bereits am Freitag kommt es zum vierten Vergleich beider Mannschaften, dabei will der DSC seinen ersten Playoff-Heimsieg feiern.