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Richtungsweisendes Wochenende für den DSC

Langsam schwenkt die Oberliga Süd in das letzte Viertel der Saison ein und die Begegnungen werden immer wichtiger, vor allem wenn es gegen die direkte Konkurrenz um die begehrten Playoff-Plätze geht. Verschiedene Teams nutzen daher die Möglichkeit und verstärken sich eilig mit neuem Personal, um die vorgegebenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Der DSC gibt sich nach 30 Spieltagen in dieser Hinsicht jedoch besonnen, mit 46 Punkten und dem damit verbundenen 6. Tabellenplatz sieht man auch keine Notwendigkeit. Vielmehr vertraut man dem Personal, das zuletzt viermal in Folge einen Heimdreier einfuhr. Am kommenden Wochenende bietet sich nun die Chance, daheim gegen Erding (Freitag, 20 Uhr) und am Sonntag in Peiting einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs zu machen.

 

Auch Co-Trainer Christian Zessack weiß um die Bedeutung der zwei Partien vom Wochenende. „Natürlich wollen wir gewinnen, aber das wollen die anderen Teams auch. Man darf sich in dieser ausgeglichenen Liga nicht zu viele Ausrutscher erlauben, denn bis man sich versieht, ist man auf Platz 8 durchgereicht", weiß der sportliche Leiter. In der Tat ist das Mittelfeld der Tabelle dicht gedrängt und auch der ERC Sonthofen (9., 35 Punkte) sollte noch nicht abgeschrieben werden, zudem sich die Allgäuer noch einmal verstärkten.

 

Aber der DSC scheint derzeit gefestigt genug zu sein, um auch die kommenden Aufgaben zu bewältigen. Am Freitagabend möchte man die Heimserie weiter ausbauen und gegen die Erding Gladiators den fünften Heimsieg nacheinander feiern. Die Weißbierstädter rangieren auf Platz 10 der Tabelle und weisen schon 16 Punkte Rückstand auf den Achten Klostersee auf. Erding bräuchte also schon ein kleines Wunder, sollte aber dennoch nicht nach dem Tabellenstand beurteilt werden. Zwar gelangen seit Mitte Dezember, als der DSC in Erding mit 2:4 die Oberhand behielt, nur noch zwei Siege, aber dabei watschte man das Top-Team aus Regensburg mit 7:2 ab. Auch gegen Bayreuth hielt man lange mit und verlor mit viel Pech im Penaltyschießen. In den Köpfen der DSC-Spieler steckt bestimmt auch noch die Erinnerung an die 2:7-Klatsche, die man Ende Oktober vor eigenem Publikum hinnehmen musste. Seither trennten sich die Wege jedoch und nach den letzten Erfolgen ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft natürlich blendend. Das bestätigt auch Christian Zessack, denn „die Jungs sind nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis eine Einheit". Einer, der zuletzt leider zuschauen musste, brennt zudem schon wieder auf seinen Einsatz. Fabian Calovi kann nach 5-wöchiger Verletzungspause wieder auflaufen und will mithelfen, die Gladiators in die Schranken zu weisen. Dazu Zessack: „Nach langer Zeit sind wir wieder komplett, alle sind zu 100% fit und wollen sich beweisen". Jiri Otoupalik kann also aus dem Vollen schöpfen und wird sein Team punktgenau auf den Gegner einstellen. Erding, das in Colin Mulvey den gefährlichsten Spieler (40 Punkte) hat, wird sich jedoch nicht verstecken und vor allem der Ex-Deggendorfer Andrew Schembri wird nach langer Pause seinem ehemaligen Club ein Bein stellen wollen.  Nimmt man die jüngsten Ergebnisse als Maßstab, geht der DSC jedoch als Favorit in dieses Duell und hofft auf die Unterstützung seiner Fans.

 

Am Sonntag will man auswärts in Peiting (17 Uhr) wieder an die Miniserie anknüpfen, die man vor den drei Niederlagen in Freiburg, Regensburg und Selb hinlegte. Davor entführte man nämlich selbst dreimal hintereinander die Zähler in der Fremde und auch in Peiting ist man keineswegs chancenlos. Die Sicinski-Truppe sitzt dem DSC direkt im Nacken, daher kann man getrost von einem 6-Punkte-Spiel sprechen. Einen Erfolg vorausgesetzt, könnte man nicht nur den ärgsten Verfolger abschütteln, sondern auch Vordermann Bad Tölz weiter unter Druck setzen. Doch die zuvor fünfmal gerupften Peitinger sind wieder im Aufwind, mit zwei Siegen am vergangenen Wochenende konnte der Rückstand auf dem DSC verkürzt werden. Dabei fegten sie den EV Regensburg mit 6:3 vom Eis, Benda & Co. Sollten also auf der Hut sein. Besonders Michael Baindl strahlt Torgefahr aus, aber auch Cody Carlsen und Anton Saal scoren beständig. Der DSC wird sicher nichts unversucht lassen, in der Marktgemeinde zu gewinnen, denn schließlich ist man in dieser Saison noch sieglos gegen Peiting.