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Starkes Mitteldrittel bringt dem Deggendorfer SC Sieg gegen Bayreuth

In einer mit hohem Tempo geführten Oberliga-Partie, gelang dem Deggendorfer SC dank eines furiosen Mitteldrittels, in dem vier Tore gelangen, ein wichtiger 4:3-(0:2, 4:0, 0:1)Sieg gegen die favorisierten Bayreuth Tigers. Mit diesem Sieg gelang der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle und man kann die nächsten Aufgaben in Füssen und daheim gegen Sonthofen gelassener angehen. In einem nervenaufreibenden Schlussdrittel war Torhüter Sandro Agricola der Sieggarant für die aufopferungsvoll kämpfende Feistl-Truppe.

 

Im ersten Drittel schien für Bayreuth alles nach Plan zu verlaufen, denn durch zwei schnelle Tore durch Andreas Geigenmüller (5.) und Daniel Sevo (8.), der auf dem Flügel auf und davon war, erspielte sich Bayreuth sehr schnell einen 2-Tore-Vorsprung. Klaus Feistl sah sein Team in dieser Phase auch zu passiv und zu weit weg vom Mann. Nur Sandro Agricola war es zu verdanken, dass man nicht mit einem noch größeren Rückstand zum ersten Pausentee schritt, denn Bayreuth tauchte immer wieder gefährlich vor seinem Gehäuse auf. In den letzten fünf Minuten des ersten Drittels hatte der DSC seine bis dahin beste Phase, aber Fatyka und Ortolf brachten den Puck nicht im von Johannes Wiedemann gehüteten Tor unter.

 

Anscheind hat das Trainerduo Feistl/Zessack in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn zum zweiten Abschnitt kam der DSC wie verwandelt aus der Kabine und legte den Respekt vor dem Favoriten ab. Erstmals wurde es im Stadion lauter, als Dimitri Litesov in der 26. Minute die Übersicht behielt, Benjamin Frank bediente und dessen Schuss im Bayreuther Tor einschlug. Deggendorf setzte nun nach und schon drei Minuten später (29.) markierte man den Ausgleich. Fatyka zog ab, den Abpraller schob Dustin Whitecotton überlegt zu Dennis Gulda weiter und der hatte wenig Mühe, den Puck im Tor unterzubringen. Mitchell Theoret wurde dies zu bunt und nach einem Check musste der Bayreuther mit 2+10 Strafminuten in die Kühlbox. Bayreuth verlor nun vollends den Faden, schon im folgenden Überzahlspiel fand der DSC hochkarätige Chancen vor. Aber es dauerte bis zur 32. Minute, ehe Dimitri Litesov seine Farben erstmals in Führung brachte. Alexander Schwarz störte erfolgreich an der blauen Linie, Stefan Ortolf passte nach innen und der wartende Litesov blieb vor dem Tor eiskalt. Der DSC hatte das Momentum nun endgültig auf seiner Seite und nutzte ein Fehler im Spielaufbau der Oberfranken. Daniel Möhle war der Nutznießer, sein Schlagschuss schlug unhaltbar hinter dem bedauernswerten Tigers-Schlussmann ein. Tigers-Coach Sergej Wassmiller war dann auch bedient: "Wir waren in dieser Phase überhaupt nicht da, haben fast ein bißchen arrogant gespielt und haben die Quittung dafür bekommen. Aber dies soll uns eine Lehre sein, in dieser Oberliga muss man 60 Minuten hellwach sein, denn hier kann jeder jeden schlagen." DSC-Trainer Klaus Feistl pflichtete ihm bei, fand aber auch lobende Worte für seine Mannschaft: "Wie sich die Jungs als Mannschaft herausgezogen haben, verdient höchsten Respekt. Am Ende lieferte unser Unterzahl-Team einen grandiosen Job."

 

Zuvor gelang den Tigers der Anschlusstreffer zum 4:3 durch Roberto Geiseler (46.). Die DSC-Abwehr brachte die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone und so wurde es noch einmal eng. Es schien, als müsste der DSC seiner erfolgreichen Aufholjagd Tribut zollen, aber Deggendorf hielt dagegen, lautstark unterstützt von 663 Zuschauern, sofern sie DSC-Fans waren. Fast hätte Daniel Möhle den Sack zu gemacht, aber sein Schuss aus der Drehung ging an die Latte. Beide Teams agierten mit offenem Visier und als man nach einer Strafe für Stefan Ortolf die letzten beiden Minuten in Unterzahl bestreiten musste und Bayreuth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers den Torhüter vom Eis nahm, haben viele auf den Ausgleich gewettet. Aber das angesprochene Unterzahl-Specialteam und ein starker Torhüter sicherten dem DSC den Dreier.

 

Klaus Feistl war auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch stolz und glücklich über die Leistung seiner Mannschaft. "Wir wollten das Blatt wenden und aggressiver spielen, denn dann kann man auch eine Mannschaft wie Bayreuth zu Fehlern zwingen" skizzierte Feistl die Marschroute zum Sieg. Auch in Füssen und gegen Sonthofen sieht er keine leichten Aufgaben auf sein Team zukommen und versprach weiter harte Arbeit. Dabei wird man wieder auf Fabio Calovi zurückgreifen können, der im 2. Drittel nach Kreislaufproblemen das Eis verließ. Auch Christian Retzer soll am Dienstag wieder ins Training einsteigen, dagegen wird der erste Punktspieleinsatz von Simon Maier noch etwas warten müssen. Erst Ende Oktober soll der prüfungsgeplagte Angreifer für den DSC für Tore sorgen können.

141006_Bayreuth_Frank_trifft

Benjamin Frank leitete die Wende ein mit dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss