Nachdem am ersten Wochenende nur das Heimspiel gegen Dresden auf dem Spielplan der Ravensburger gestanden hatte, ist es für die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger die Auswärtsprämiere, wenn seine Mannschaft am Sonntag in Deggendorf antreten muss.

Trainer John Sicinski hat das erste Wochenende schonungslos analysiert und auch keinen Hehl daraus gemacht, dass noch viel Arbeit vor ihm und seiner Mannschaft liegt. Dabei wird es gegen die Towerstars nicht einfacher als zuletzt im Heimspiel gegen die Löwen aus Frankfurt und die Niederbayern wollen möglichst schnell die Fehler in der Hintermannschaft abstellen, die den Gegner immer wieder zu leicht zu guten Torchancen kommen ließen.

Die Towerstars haben gleich im ersten Spiel gegen Dresden gezeigt, dass sie eine enorme Offensivstärke aufs Eis bringen. Mit 8:1 wurden die Sachsen von selbigen gefegt und das ist kein Wunder, denn mit der Verpflichtung von Andreas Driendl, dem Spielers des Jahres der letzten Saison, gelang vielleicht der Königstransfer der Liga und Driendl zeigte gleich einen Einstand nach Maß: 2 Tore und 3 Vorlangen gelangen ihm im 1. Spiel für seinen neuen Club.

Jiri Ehrenberger, der seine Trainerlaufbahn ja in den frühen 90ern in Deggendorf gestartet hat, hat insgesamt eine Mannschaft zur Verfügung, die das Potential hat, um die Titelvergabe in dieser Saison ein gewichtiges Wort mitzureden. Dabei fällt beim Blick auf den Kader vor allem die gelungene Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten ins Auge. Spieler wie Tim Brunnhuber bekommen ihre Chance und mit 2 Treffern im ersten Match hat der 19-Jährige dieses Vertrauen auch sofort gerechtfertigt.

Nicht mehr sehen wollen die Verantwortlichen des DSC Becher und anderes Wurfmaterial auf dem Eis. Nachdem Becherwürfe durch die DEL2 rigoros sanktioniert werden, sieht sich auch der Verein zum Handeln gezwungen: Mehrere Werfer, die im ersten Heimspiel negativ aufgefallen waren, wurden mit Stadionverboten belegt.

Beim Deggendorfer SC ist das Spiel gegen Ravensburg die erste Begegnung, die live im Internet auf Sprade-TV übertragen wird. Nach gelungenen Testläufen hat der Verein die Freigabe erhalten und kann jetzt mit 4 Kameras live übertragen und Eishockeyfans auf der ganzen Welt erreichen.