Rund 500 Deggendorfer Fans hatten sich mit einem Sonderzug auf nach Rosenheim gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Am Ende konnten die Ausfälle von Thomas Greilinger, Andreas und Christoph Gawlik, David Seidl und dem gesperrten Kyle Osterberg nicht kompensiert werden und der DSC unterlag mit 4:8. Neuzugang Alex Großrubatscher gab sein Debüt im Deggendorfer Trikot vor 4008 Zuschauern.

Gar nicht gut lief der Start des Deggendorfer SC in die Partie. Bereits nach 11 Sekunden musste David Zabolotny die Scheibe zum ersten Mal aus dem Tornetz holen. In der Folge stabilisiert sich der DSC und konnte in der 6. Minute durch den in den Sturm gerückten Jan-Ferdinand Stern ausgleichen. Spielbestimmend blieben in dieser Phase weiter die Gastgeber, die in der 16. Spielminute abermals in Führung gehen konnten.

Im Mitteldrittel überschlugen sich dann ab der 25. Minute die Ereignisse. Zunächst gelang es den Starbulls die Führung auf 3:1 auszubauen. Dann musste DSC-Torhüter Zabolotny verletzt sein Tor verlassen. Der kalt ins Tor gekommene Henning Schroth war gerade 11 Sekunden auf dem Eis, als er zum ersten Mal überwunden wurde. Wer gedacht hätte, dass das die Vorentscheidungen gewesen sein könnte, sah sich schnell getäuscht und die Mannschaft von Dave Allison zeigte Moral und den absoluten Willen, sich noch nicht geschlagen zu geben. Innerhalb von 148 Sekunden konnte der DSC durch Andrew Schembri, Stern und nochmals Schembri ausgleichen. Gegen Ende des 2. Drittels machte sich bei den Gästen aber erstmals der kleine Kader bemerkbar und die mit 4 Reihen agierenden Rosenheimer kamen noch vor der 2. Drittelpause zu 2 weiteren Toren.

Als dann Rosenheim bis zur Mitte des letzten Drittels 2 weitere Treffer nachlegen konnten, war bei den Niederbayern endgültig die Luft raus und das Spiel entschieden.

Dave Allison war nach dem Spiel sichtlich frustriert: „Ich hatte mir von einigen Spielern mehr erwartet. Vor allem nach dem 4:4 wurde ich enttäuscht.“