Nur noch 2 Spiele sind in der regulären Saison 2019/20 der Eishockeyoberliga Süd zu spielen. Dann folgt das, worauf jeder Fan, jeder Spieler, jeder Verantwortliche entgegenfiebert: Die Play-Offs. Die emotionalste Zeit im Eishockeysport. Selbstverständlich auch in Deggendorf.

Trainer Dave Allison bereitet seine Mannschaft bereits seit Wochen auf dieses Ziel vor und hat es auch nicht versäumt, in der letzten Zeit Probleme und Dinge anzusprechen, die nicht so gelaufen sind, wie er es sich vorgestellt hätte. Auch bei den Fans sind einige Auftritte der Mannschaft nicht gut angekommen und es wurde spekuliert, was hinter den Kulissen los wäre und Gerüchteverbreiter wollten bereits von einer Trennung von Allison wissen. Für den Vorsitzenden Artur Frank aber ist dies keine Option: „Wir haben natürlich auch die Leistungsschwankungen wahrgenommen und haben intensive Gespräche mit allen Beteiligten gehabt. Dazu haben wir uns auch jeden externen Rat eingeholt, den wir bekommen konnten, um zu vermeiden, dass wir betriebsblind agieren. In erster Linie sehen wir die Mannschaft in der Pflicht. Ich denke, dass die sportliche Leitung um Dave Allison und Neville Rautert alles getan hat, um unsere Ziele zu erreichen. Wir sind von der Qualität der Arbeit, die hier geleistet wird, voll überzeugt.“

Am kommenden Wochenende stehen die letzten Vorbereitungen auf die Play-Offs mit den Spielen gegen Lindau und Selb auf dem Programm. Dabei gilt es, gegen zwei Gegner, die im Falle der Islanders keine Chance mehr auf die Play-Off-Teilnahme haben und die Selber Wölfe, die Platz 8 nicht weder nach oben, noch nach unten verlassen können, bereits die richtige Einstellung und Form für die Endphase der Saison zu zeigen. Für den DSC geht es dabei noch ganz entscheidend darum, das Heimrecht für die 1. Play-Off-Runde zu sichern und nach Möglichkeit, noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen.