Wie der Deutsche Eishockey-Bund am heutigen Freitag mitteilte, wird zur neuen Saison geplant, die Anpassungen aus dem neuen einheitlichen Regelwerk des Eishockey-Weltverbands IIHF in den Spielbetrieb in Deutschland zu übernehmen.

Ziel der IIHF ist es, mit dem neuen Regelbuch eine Harmonisierung der Eishockey-Spielregeln und damit die Anwendung in allen großen Ligen und Mitgliedsverbänden sowie im Frauen- wie auch Junioren-Eishockey herbeizuführen. Ligen und Wettkampfregeln der IIHF, der NHL, der KHL und der europäischen Ligen sollen verschmelzen.

Folgende prägnante Regeländerungen sind Teil des neuen Regelbuchs der IIHF:

– Eingeschränkter Bereich für den Torhüter, in welchem er die Scheibe spielen darf (Trapez hinter dem eigenen Tor, vergleichbar mit der NHL und KHL). Spielt der Torhüter den Puck außerhalb dieses Bereiches, erhält eine kleine Strafe wegen „Spielverzögerung“.

– Einige physische Fouls können mit einer Fünf-Minuten-Strafe belegt werden, ohne das eine automatische Spieldauerdisziplinarstrafe folgt.

– Wenn sich das Spiel in eine Angriffszone verlagert, wird die Blaue Line dreidimensional angesehen. Ist ein Schlittschuh eines angreifenden Spielers in der Luft über der Blauen Linie, während der Puck die Blaue Linie überquert, gilt er als nicht abseits.

– Der „Späte Check / Late Hit“ wird Teil der Regel „Behinderung“.

Wie die genaue Umsetzung von Änderungen und Neuerungen im Spielbetrieb in Deutschland aussieht, darüber wird rechtzeitig vor Saisonbeginn informiert.