Für den Deggendorfer SC steht das letzte komplette Wochenende der Oberliga Süd an – und damit zwei richtungsweisende Partien im Kampf um die bestmögliche Ausgangsposition vor der heißen Phase der Saison.

Am Freitag geht es zunächst auswärts nach Erding, wo um 20 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena das Auftaktbully erfolgt. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit Raphael Fössinger, der auf seine ehemaligen DSC-Kameraden trifft. Zwar ist für den TSV Erding rechnerisch der Sprung auf Rang zehn noch möglich, angesichts eines aktuellen Rückstands von acht Zählern bleibt dieses Unterfangen jedoch äußerst ambitioniert. Sportlich sind die Oberbayern bereits auf die kommende Saison ausgerichtet: Trainer Thomas Daffner wird künftig als Sportlicher Leiter fungieren, während John Sicinski zur neuen Spielzeit an der Bande übernimmt. Zuletzt sorgte Erding mit einem 6:3-Auswärtssieg bei den Tölzer Löwen für einen Achtungserfolg, wobei Import-Stürmer Grady Hobbs mit vier Torbeteiligungen den Goldhelm zurückeroberte. Zudem konnte mit der Vertragsverlängerung von Verteidiger Markus Eberhardt ein zentraler Baustein für die kommende Saison gehalten werden.

Am Sonntag steigt dann in der Hitzkopf-Arena das inoffizielle Finale um den Meistertitel gegen die ECDC Memmingen Indians. Bevor die Mannschaft von Daniel Huhn in Niederbayern aufschlägt, steht für die Indians noch das Derby gegen den EV Füssen an. Mit zuletzt fünf Siegen in Folge reisen die Gäste mit breiter Brust an. Aufgrund der Ausfälle von Markus Lillich, Denis Fomynich und Bernhard Ettwein wurde auf dem Transfermarkt nachgelegt: Für die Defensive kam Leon Fern aus Heilbronn, im Sturm unterschrieb der frühere Kapitän der onesto Tigers Bayreuth, Sam Verelst. Mit acht Powerplay-Toren stellt der Tabellenzweite inzwischen das beste Überzahlspiel der Liga (29,1 %), und da man in den letzten vier Spielen kein Gegentor in Unterzahl kassierte, liegt auch das Penaltykilling der Memminger mittlerweile über dem des DSC (86,9 %).

Der DSC um Casey Fratkin hat vor diesem Wochenende dennoch die komfortablere Ausgangslage: Vier Punkte trennen weiterhin Rang eins und zwei. Der Süd-Meister hätte in den Anfang März startenden Playoffs bis in ein mögliches Finale hinein Heimrecht – entsprechend groß ist auch die Bedeutung des Spiels in Erding für Harrison Roy und seine Kollegen. Während der DSC mit einem Sieg gegen Memmingen die Meisterschaft bereits eintüten könnte, würden die Indians bei einem Sieg ihrerseits den Rückstand lediglich auf einen Zähler verringern können und wären am letzten Spieltag auf Schützenhilfe aus Bayreuth angewiesen. Mit vier Siegen in Serie und jeweils mindestens fünf eigenen Treffern befindet sich die DSC-Offensive aktuell voll in ihrem Element und sollte auch gegen den Verfolger ein Faktor werden. In der Defensive dürfte der Shutout am vergangenen Dienstag gegen den EC Peiting nochmals für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt haben. Das Heimspiel bietet zudem die Chance, den ersten Sieg in dieser Saison gegen die Indians einzufahren und vor allem das erste Saisontor in der Hitzkopf-Arena gegen die Memminger Schlussmänner Justus Roth oder Bastian Flott-Kucis zu erzielen. Bereits jetzt sind über 2.000 Tickets verkauft – verdient hätte dieses Topspiel ein ausverkauftes Haus allemal. Dass die Deggendorfer Hitzkopf-Arena zu einem Hexenkessel werden kann und der Mannschaft der Rot-Blauen einen weiteren Push verleihen kann, ist unbestritten.

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Das Heimspiel wird präsentiert von Hitzkopf.

Für den Deggendorfer SC beginnt am Freitag das vorletzte Hauptrundenwochenende der Oberliga Süd – und das gleich mit einem echten Highlight. Um 19:30 Uhr steigt das Derby auswärts bei den Passau Black Hawks, ehe am Sonntag das Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels in der Hitzkopf-Arena ansteht.

Die Habichte empfangen den Tabellenfürher mit Rückenwind, denn aus den letzten sechs Partien konnten fünf Siege eingefahren werden. Aktuell rangieren die Hawks auf Tabellenplatz acht und hätten damit in möglichen Pre-Playoffs Heimrecht. In Passau trifft der Tabellenführer auf einen Gastgeber, dessen Lazarett sich zuletzt deutlich gelichtet hat. Sowohl Buster Larsson als auch Brendan Harrogate stehen den Black Hawks nach längerer Verletzungspause wieder zur Verfügung. Vor allem Harrogate zeigt sich in bestechender Form und spielt, als wäre er nie weggewesen – fünf Punkte aus zwei Spielen seit seinem Comeback sprechen eine deutliche Sprache. Auch Larsson dürfte den Deggendorfern noch gut in Erinnerung sein: Bislang absolvierte er nur ein Derby gegen die Rot-Blauen, traf dabei jedoch direkt gegen den DSC. Für lautstarke Unterstützung ist ebenfalls gesorgt, denn der Gästeblock in der Passauer Eisarena war bereits am Mittwoch restlos ausverkauft. Die Fratkin-Truppe darf sich also erneut auf eine starke Kulisse der mitgereisten Fans verlassen. Für Passau geht es anschließend am Sonntag direkt weiter, wenn die Black Hawks zu einem direkten Konkurrenten nach Lindau reisen und dort auf die Islanders treffen.

Der DSC selbst bittet am Sonntag zum zweiten Heimspiel der Saison gegen die Stuttgart Rebels. Über dem Duell steht klar das Motto „Mission Revanche“, denn das letzte Aufeinandertreffen in der Hitzkopf-Arena ging mit 6:7 an die Gäste aus Baden-Württemberg. Stuttgart ist damit auch jener Gegner, der bislang mit sieben Treffern die meisten Tore in einem Spiel in Deggendorf erzielen konnte. Bei den Rebels gab es Ende Januar eine entscheidende Veränderung: Am 27.01.26 verständigte man sich mit Ex-Trainer Jan Melichar, seither verantworten der sportliche Leiter Matt Pistilli sowie Eu Jin Yap, Trainer des Stammvereins, gemeinsam das Training der Mannschaft. Der vielzitierte „neuer-Trainer-Effekt“ griff umgehend – vier Spiele in Folge blieb das Team aus der Waldau ungeschlagen. Aktuell stehen die Rebels auf Rang zehn und wären damit für die Pre-Playoffs qualifiziert. Bevor die Rebels den Mannschaftsbus in Richtung Niederbayern nehmen, geht es zuerst in der heimischen Eiswelt gegen die Erding Gladiators.

Für den DSC ist die Ausgangslage weiterhin komfortabel, auch wenn die Heimniederlage gegen die Tölzer Löwen zuletzt einen kleinen Dämpfer bedeutete. Die Memmingen Indians nutzten ein Sechs-Punkte-Wochenende gegen Lindau und in Erding, um den Rückstand auf vier Zähler zu verkürzen. Umso wichtiger sind die kommenden Aufgaben, sowohl im Derby als auch im Heimspiel. Schon jetzt gilt ein großer Dank allen DSC-Fans, die sich am Freitag auf den Weg nach Passau machen, um das Team zum vierten Derby-Sieg der Saison zu schreien. Genauso notwendig wird der Support auch am Sonntag sein, wenn der DSC die Scharte aus dem ersten Heimspiel gegen Stuttgart ausmerzen möchte.

Der DSC wird am gesamten Wochenende mit Trauerflor für unseren verstorbenen, ehemaligen Trainer auflaufen. Sowohl beim Auswärtsspiel in Passau als auch beim anschließenden Heimspiel wird zudem jeweils eine Schweigeminute zum Gedenken an Jiri Ehrenberger abgehalten.

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Das Heimspiel wird präsentiert von REPS Pools.

Mit einem echten Kracher startet der Deggendorfer SC in das kommende Oberliga-Wochenende. Am Freitag, den 06.02.2026, empfängt der DSC um 20 Uhr in der Hitzkopf-Arena die Tölzer Löwen, ehe am Sonntag, den 08.02.2026, um 18 Uhr das Gastspiel bei den EV Lindau Islanders in der BPM-Arena ansteht.

Die Kammerer-Truppe geht mit breiter Brust in diese richtungsweisenden Tage. Mit aktuell 94 Zählern rangieren die Oberbayern auf Platz drei der Tabelle und konnten sich zuletzt ein kleines Polster erarbeiten: Der Abstand auf den Viertplatzierten, die Selber Wölfe, beträgt inzwischen neun Punkte. Gleichzeitig leisteten die Löwen mit dem Heimerfolg gegen Memmingen wertvolle Schützenhilfe im Meisterschaftskampf, in dem die Indians zuletzt nicht nur gegen Bad Tölz leer ausgingen, sondern auch in Höchstadt nach Penaltyschießen Federn lassen mussten. An der Tabellenspitze stehen damit weiterhin Pielmeier, Roy & Co. mit 110 Punkten und sieben Zählern Vorsprung. Zum Auftakt wartet mit Bad Tölz jedoch ein Gegner, der sich aktuell äußerst torhungrig präsentiert. Der Offensiv-Output um Topscorer Topi Piipponen funktioniert bei den Oberbayern seit Wochen – acht Spiele in Folge mit mindestens drei Treffern sprechen eine klare Sprache. Die letzte Niederlage kassierten die Schwarz-Gelben in einem Spiel auf Augenhöhe am Bodensee – beim 3:4 gegen eben jene Lindau Islanders, die den DSC am Sonntag erwarten. Sorgen bereitete zuletzt allerdings Michael Keränen, der die Partie gegen Memmingen nicht beenden konnte und eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Dennoch dürften die Löwen aller Voraussicht nach mit drei Imports auflaufen. Andreé Hult hatte nach längerer Verletzungspause bereits Anfang Januar den erkrankten Piipponen vertreten. Auch im deutschen Sektor legte Bad Tölz nochmals nach: Max Spöttel, der sich nach einer Operation im Frühjahr schon länger in der Hacker-Pschorr-Arena fit hielt, wurde rechtzeitig für den Saisonendspurt lizenziert.

Am Sonntag geht der Blick für Mannschaft und Fans des DSC in Richtung Bodensee. Für die Gastgeber wird das Wochenende insgesamt anspruchsvoll, denn vor dem Duell mit Deggendorf reist das Team von Michael Baindl am Freitag noch zum Derby nach Memmingen. Bisher hält Lindau aktuell einen „Winning-Streak“ von sechs Partien am Laufen. Besonders im Fokus steht Dominik Grafenthin: Der 30-jährige Stürmer sammelte in den vergangenen fünf Spielen satte zehn Scorerpunkte und ist einer der Offensiv-Motoren des EVL. Unter dem Motto „On the Way to History“ kämpfen die Islanders in den letzten Hauptrundenspielen erstmals um die direkte Playoff-Qualifikation. Die Ausgangslage dazu ist ideal: Durch das Herausfallen der Heilbronner Falken rückte Lindau auf Rang fünf vor und hält den Verfolger aus Peiting aktuell mit zwölf Punkten Abstand auf Distanz. Am Donnerstag kommunizierten die Islanders jedoch noch eine herbe Schwächung Ihres Kaders: Zan Jezovsek reist in dieser Woche zur slowenischen Nationalmannschaft und steht den Bodenseestädtern somit in zwei wichtigen Partien nicht zur Verfügung.

Im Familienduell um den Goldhelm geht es Beim DSC indes in die nächste Runde: Ty Jackson schraubte sein Punktekonto mit drei Punkten gegen Selb und zwei Torbeteiligungen gegen Garmisch auf beeindruckende 93 Zähler, während Zwillingsbruder Dylan mit 92 Punkten dicht folgt. Auch Kapitän Curtis Leinweber geht voran – acht Torbeteiligungen aus den letzten sechs Partien sowie eine Bullyquote von 55 Prozent unterstreichen die Bedeutung des 37-jährigen. Trotz der starken Ausgangslage ist klar: Schwächen darf sich der Tabellenführer nicht erlauben. Sowohl Bad Tölz als auch Lindau tragen das Prädikat „unangenehm“ im positivsten Sinne des Wortes – zwei echte Prüfsteine auf dem Weg in die entscheidende Saisonphase.

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Das Heimspiel am Freitag wird präsentiert von der Allianz Generalvertretung Stefan Berger.

Für den Deggendorfer SC beginnt am kommenden Spielwochenende ein echter Härtetest in der Oberliga Süd – und das gleich mit einem stimmungsvollen Auftakt. Am Freitag, den 30.01.2026, startet der DSC um 20 Uhr in der heimischen Hitzkopf-Arena gegen die Selber Wölfe in ein Topspiel, ehe am Sonntag die Auswärtsfahrt zum SC Riessersee ansteht.

Die Gäste aus der Porzellanstadt reisen mit ordentlich Rückenwind an. Das Team von Felix Schütz sammelte seit dem letzten Vergleich mit dem DSC starke elf Punkte aus fünf Spielen und steht aktuell auf Rang vier – dem letzten Tabellenplatz mit Playoff-Heimrecht. Der direkte Vergleich spricht bislang eine klare Sprache: Der DSC verlor zwar das erste Duell in Selb mit 1:4, konnte die beiden folgenden Partien jedoch mit 4:3 nach Verlängerung und 6:3 für sich entscheiden. Zuletzt musste Schütz allerdings auf Personal verzichten: Beim Sonntagsspiel in Garmisch fehlte Richard Gelke, Daniel Weiß war bereits im Freitagsspiel gegen Memmingen verletzungsbedingt ausgeschieden. Dafür spielt sich ein anderer in den Vordergrund: Verteidiger Thomas Gauch ist derzeit der Mann der Stunde. Mit 15 Punkten aus den letzten zehn Partien lässt er in der internen Formkurve sogar die Import-Stürmer Schutz, Lahtinen und Nemec hinter sich. Auch im Tor sind die Wölfe gut aufgestellt. Michel Weidekamp absolvierte rund zwei Drittel der Spiele und kommt auf eine Fangquote von 91,2 Prozent, Nico Wiens steht nach zehn Einsätzen bei starken 93,8 Prozent – beide Werte können sich durchaus sehen lassen. Für die Oberfranken geht es nach dem Gastspiel in Deggendorf am Sonntag direkt weiter, wenn daheim die Lindau Islanders warten.

Der Deggendorfer SC selbst steigt am Sonntag wieder in den Mannschaftsbus und kreuzt um 18 Uhr im Olympia-Eissportzentrum die Schläger mit dem SC Riessersee. Die Mannschaft von Trainer Markus Jocher wartet seit drei Partien auf einen Sieg. Während Niederlagen gegen Topteams wie Heilbronn oder Selb durchaus verschmerzbar waren, taten die Punktverluste gegen Stuttgart, Bayreuth oder Erding besonders weh. Gegen Riessersee weist der DSC in dieser Saison eine makellose Bilanz auf: Nach Siegen mit 6:2, 4:2 und 10:1 gingen alle drei Duelle an die Niederbayern. Aktuell stehen die Mannen von der Zugspitze mit 45 Punkten auf Rang elf, befinden sich jedoch weiterhin in Schlagdistanz zu den begehrten Pre-Playoff-Plätzen. Auffällig sind die Specialteams des SCR: In den letzten sechs Spielen gelang nur ein Treffer in Überzahl, gleichzeitig kassierte man in Unterzahl in diesem Zeitraum ebenfalls nur ein einziges Gegentor – gegensätzlicher könnten Powerplay und Penaltykilling kaum sein. Verzichten müssen die Werdenfelser weiterhin auf Mittelstürmer Tobias Kircher, für den die Saison nach einer Unterkörperverletzung, welche operativ behandelt werden muss, vorzeitig beendet ist. Auch die Stürmer Robin Soudek und Lubor Dibelka sind für Jocher am Sonntag aller Voraussicht nach keine Alternative. Bevor der DSC am Sonntag in Garmisch aufläuft, trifft der SCR am Freitag noch auf den EV Füssen.

Der Freitagabend in der Hitzkopf-Arena steht zudem ganz im Zeichen des „Globus-Day“. DSC-Goldpartner Globus Plattling feiert sein 30-jähriges Jubiläum und sorgt für ein besonderes Rahmenprogramm: Ab 18 Uhr gibt es für die Fans 1.000 kostenlose Krapfen sowie kostenlosen Glühwein und Punsch. Zusätzlich spendierte das Plattlinger Unternehmen 50 Freikarten, die über den DSC-Ticketshop in kürzester Zeit vergriffen waren.

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Das Heimspiel wird präsentiert von Globus Plattling.

Der Deggendorfer SC hat am kommenden Wochenende zwei herausfordernde Aufgaben vor der Brust. Zum Auftakt reist das Team von Coach Casey Fratkin am Freitag, den 23.01., zu den Höchstadt Alligators. Spielbeginn am Kieferndorfer Weg ist um 20 Uhr.

Die Gastgeber konnten zuletzt zwei ihrer vergangenen sechs Begegnungen für sich entscheiden und belegen aktuell Rang neun der Tabelle, was die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeuten würde. Auffällig ist dabei die deutliche Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten: Während Höchstadt in der Heimtabelle auf einem starken sechsten Platz rangiert, sind die Franken auswärts das Schlusslicht der Liga. Die Bilanz spricht in dieser Saison klar für den DSC, der die bisherigen drei Duelle allesamt für sich entschied (7:1, 3:6, 7:1). Dennoch warnt Fratkin vor der unangenehmen Auswärtsaufgabe: „In Höchstadt ist es immer unangenehm zu spielen, auch weil sie am Dienstag ein sehr starkes Spiel gegen Stuttgart gezeigt haben (7:0-Heimsieg). Wir müssen uns auf eine harte Auswärtspartie einstellen.“ Besonders im Fokus steht bei den Alligators aktuell einmal mehr Anton Seewald, der mit sechs Treffern aus den letzten zehn Spielen als Mann der Stunde gilt. Goldhelmträger ist Deutsch-Kanadier Tyler Gron mit 45 Punkten aus 39 Partien. Im Tor setzen die Alligators auf eine langfristige Lösung: Nico Zimmermann verlängerte Anfang Januar sein Arbeitspapier und bleibt mindestens bis 2028 im Aischgrund. Nach dem Spiel gegen den DSC wartet auf Höchstadt am Sonntag dann das wichtige Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Passau.

Am Sonntag folgt für den Deggendorfer SC dann um 18:45 Uhr das Heimspiel in der Hitzkopf-Arena gegen den EV Füssen. Auch hier blickt der DSC auf eine (fast) perfekte Saisonbilanz zurück: Drei Siege stehen bislang zu Buche (0:1 n.V., 14:1, 2:5), wobei insbesondere zwei der Partien hart umkämpft waren. „Gegen Füssen waren wir diese Saison bisher zwar sehr erfolgreich, jedoch waren zwei Spiele diese Saison eng und umkämpft. Für uns liegt der Fokus jedoch zuerst auf Höchstadt, anschließend konzentrieren wir uns auf Füssen“, so Fratkin. Im Kader der Gäste fällt auf, dass lediglich drei Spieler mehr als zehn Saisontore erzielt haben – Boyko, Neudecker und Straub. Zwischen den Pfosten vertraute EVF-Trainer Daniel Jun in Abwesenheit des verletzten Benedikt Hötzinger zuletzt auf Timotej Pancur. Dieser hat sich beim Auswärtsspiel in Selb jedoch eine Oberkörperverletzung zugezogen. Wie lange der Schlussmann genau ausfallen wird, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Zur Absicherung kam vom benachbarten DEL2-Club aus Kaufbeuren Rihards Babulis per Förderlizenz. Bevor Straub, Linden & Co. nach Deggendorf reisen, empfangen sie am heimischen Kobelhang die Heilbronner Falken.

Beim DSC selbst sorgt unterdessen vor allem Topscorer Dylan Jackson für Furore: Seit dem 16.11.2025 punktet der Rechtsschütze nun bereits seit 22 Spielen in Folge, in 17 dieser Partien sogar mit mehr als einer Torbeteiligung. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ty kommt Dylan aktuell auf 84 Punkte aus 39 Spielen – weiterhin Ligabestwert. Ärgster Verfolger der Twins ist der Finne Topi Piipponen in Diensten der Tölzer Löwen. Zum Heimspiel gegen den EV Füssen am Sonntagabend setzen die Cracks um Kapitän Curtis Leinweber wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen – Tickets sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Zusätzlich dazu erhielten die Fans der Rot-Blauen von bildschnittTV ein Freikartenkontingent in Höhe von 500 Tickets. Ein starkes Zeichen des DSC-Medienpartners!

SpradeTV überträgt beide Partien live.

Das Heimspiel gegen den EV Füssen wird präsentiert von der Praxis am Campus.

Nach dem intensiven Topspiel gegen die Memmingen Indians wartet bereits die nächste hochkarätige Aufgabe auf den Deggendorfer SC: Am Dienstag, den 20.01.26, empfängt der Tabellenführer der Oberliga Süd um 20 Uhr die Heilbronner Falken in der heimischen Hitzkopf-Arena.

Die Gäste reisen mit viel Qualität, aber auch mit zuletzt gemischten Gefühlen nach Niederbayern. Die Falken konnten zuvor vier Spiele in Folge für sich entscheiden, mussten am Sonntag jedoch einen Dämpfer hinnehmen. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den EC Peiting rutschte das Team von Trainer Niko Eronen vom dritten auf den vierten Tabellenrang ab. Besonders bitter aus Heilbronner Sicht: Erstmals im Jahr 2026 ging man zwar in Führung, konnte das Spiel am Ende jedoch nicht gewinnen. Entsprechend kritisch zeigte sich Eronen nach dem letzten Heimspiel: „Mit unserer Leistung gegen Peiting bin ich nicht zufrieden. Im ersten und zweiten Drittel haben wir nicht unser A-Game, aber zumindest ‚okay‘ gespielt. Zum Schluss haben wir jedoch die Basics nicht mehr beherrscht, was uns das Spiel gekostet hat. Fehler auf dem Eis passieren, doch mir hat vor allem unsere Körpersprache nicht gefallen und der absolute Wille, das Spiel zu gewinnen, gefehlt. Das ist sehr enttäuschend.“ Ein Blick auf die Special Teams der Falken zeigt Licht und Schatten. Während das Unterzahlspiel zuletzt äußerst stabil war – in fünf Partien und 16 Unterzahlsituationen kassierte Heilbronn keinen einzigen Gegentreffer – hakt es im Powerplay. Nur zwei Tore aus 15 Überzahlsituationen in den vergangenen fünf Spielen stehen zu Buche. Personell muss Eronen weiterhin auf Stürmer Nolan Ritchie verzichten, der voraussichtlich erst Anfang Februar zurückkehren wird. Sein Ausfall macht sich auch bei seinem kongenialen Sturmpartner bemerkbar, denn Calder Anderson kam im Januar bislang „nur“ auf fünf Torbeteiligungen in sieben Spielen. In der Defensive fehlt seit Mitte Dezember Verteidiger Lars Schiller, dessen Rückkehr allerdings noch für diesen Monat geplant ist. Zudem sind die Einsätze von Malte Krenzlin und Thore Weyrauch gegen den DSC fraglich. Mit Blick auf das Duell in Deggendorf stellte der finnische Übungsleiter jedoch klar: „Gleich nach der Niederlage gegen Peiting sind in unserer Kabine deutliche Worte gefallen und wir haben unsere Gedanken ausgetauscht. Unser Fokus liegt jetzt voll auf dem Dienstagsspiel, für uns gibt es keine bessere Möglichkeit wieder zu zeigen, was wir können, als gegen den Tabellenführer.“

Im Team von Trainer Casey Fratkin feierte am vergangenen Sonntag Marcel Pfänder nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback. Für einen Sieg am Hühnerberg reichte es dennoch nicht: Trotz erneut großer Moral und dem Aufholen eines Zwei-Tore-Rückstands musste sich der DSC Memmingen erst im Shootout geschlagen geben. Durch diesen Punktverlust schmolz der Vorsprung auf den direkten Verfolger aus dem Allgäu auf zwei Zähler – Grund genug für die Rot-Blauen, gegen Heilbronn unbedingt nachzulegen und Memmingen weiter auf Distanz zu halten. Auch die bisherigen direkten Duelle sprechen für ein torreiches Spiel. Zwei der drei Vergleiche gingen an den DSC, darunter ein 5:4-Auswärtssieg sowie ein 6:3-Heimerfolg. Einmal mussten sich die Niederbayern im Eisstadion am Europaplatz mit 3:6 geschlagen geben. Auffällig in allen drei Spielen: In jeder dieser Partien fielen teamübergreifend neun Treffer – Spiele zwischen Deggendorf und Heilbronn garantieren beiden Fanlagern also beste Unterhaltung.

SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.

Präsentiert wird das Spiel von REPS Pools.

Für den Deggendorfer SC steht am kommenden Wochenende in der Oberliga Süd eine echte Standortbestimmung an. Zwei Spiele, zwei völlig unterschiedliche Ausgangslagen – und doch die gleiche Zielsetzung: weiter punkten und die Tabellenführung behaupten.

Den Auftakt macht am Freitag um 20 Uhr in der Hitzkopf-Arena das zweite Heimspiel dieser Saison gegen die Erding Gladiators. Die Oberbayern rangieren aktuell zwar nur auf Platz 13, haben mit acht Punkten Rückstand aber weiterhin Schlagdistanz zu den Pre-Playoffs. Das Team von Trainer Daffner reist zudem mit drei Niederlagen in Serie an, unter anderem gegen den direkten Konkurrenten aus Stuttgart. Auch das jüngste Duell mit dem Sonntagsgegner Memmingen ging verloren, wenngleich Daffner nach der Partie betonte: „Trotz dem Ergebnis haben wir ein richtig gutes Auswärtsspiel gezeigt und gekämpft wie die Löwen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft!“ Für die Niederbayern ist zudem noch eine Rechnung offen: Am 21.11.25 setzte es gegen Erding eine 2:4-Heimniederlage. Personell müssen beide Teams Abstriche machen. Beim TSV fällt Dennis Henter mit Kreuzbandriss langfristig aus, Markus Eberhardt laboriert an einer Oberkörperverletzung und dürfte wohl auch im Januar noch keine Option sein. Zudem fehlt Thomas Brandl weiterhin verletzt. Erding reagierte kurz nach dem letzten Vergleich auf die angespannte Situation und verpflichtete Stürmer Dennis Miller. Der Deutsch-Russe kommt bislang auf sieben Punkte aus 17 Partien. Für die Gladiators geht es nach dem Auftritt in Deggendorf am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die Selber Wölfe weiter.

Am Sonntag wartet dann um 18 Uhr das absolute Topspiel: Der Tabellenführer gastiert beim Tabellenzweiten Memmingen Indians. Die Allgäuer sind seit dem 28.12.25 ungeschlagen und feierten zuletzt sieben Siege in Folge, darunter ein spektakulärer 6:5-Comeback-Erfolg gegen Bad Tölz nach zwischenzeitlichem 3:5-Rückstand. Durch die Heimniederlage des DSC gegen Stuttgart ist Memmingen im Tableau bis auf drei Zähler an die Niederbayern herangerückt. Die Indians präsentieren sich offensiv extrem ausgeglichen: Neun Spieler haben bereits mindestens zehn Tore erzielt. Im Tor könnte sich zudem eine Wachablösung abzeichnen. Justus Roth stand in rund drei Viertel der Spiele zwischen den Pfosten und kommt auf starke 92,1 Prozent Fangquote, während Flott-Kucis bei elf Einsätzen bei 86,1 Prozent liegt. Daniel Huhn zeigt sich ob der aktuellen sportlichen Lage seines Teams entsprechend selbstbewusst: „Wir sind auf einem guten Weg und finden aktuell immer einen Weg, Spiele zu gewinnen. Es wirkt so, als hätten wir die Panik bei einem Rückstand verloren.“ Mit Blick auf das Wochenende ergänzt er: „Wir werden alles tun, um das Wochenende erfolgreich zu gestalten, am Sonntag wird die Hütte hoffentlich voll und darauf freuen wir uns.“ Ganz ohne kleine Baustellen geht der Tabellenzweite dennoch nicht in das Duell: Import-Verteidiger Connor Blake musste die Partie gegen Erding nach einem geblockten Schuss vorzeitig beenden. Das Scoring der Sturm-Kontis liefert auch etwas Gesprächsstoff – Brett Ouderkirk kommt zuletzt nur auf zwei Vorlagen aus sieben Spielen. Auch die sieben Spiele andauernde Scoring-Serie von Felix Brassard endete am Freitag gegen Erding, der Kanadier blieb erstmals ohne Punkt – trotzdem natürlich Jammern auf hohem Niveau. Im deutschen Sektor konnte man mit Kevin Handschuh vergangene Woche noch einen zwölften Stürmer als Neuzugang vorstellen, nachdem dieser Platz im Kader durch den Abgang von Tim Gorgenländer frei geworden war.

Aus DSC-Sicht bleibt Memmingen jedoch das einzige Team, gegen das Leinweber, Hahn & Co. in dieser Saison noch keinen Sieg feiern konnten. Im Heimspiel blieben die Rot-Blauen beim 0:3 sogar torlos, auswärts zeigte man hingegen große Moral und kämpfte sich nach einem 4:1-Rückstand noch zum 4:4 nach 60 Minuten zurück. Im anschließenden Shootout hatte dann jedoch Linus Svedlund für die Indianer das glücklichere Händchen. Coach Fratkin ordnet die Partie am Sonntag wie folgt ein: „Memmingen ist eine Mannschaft, die vom Tor über die Verteidigung bis zum Sturm eine enorme Qualität im Kader hat und auch in Überzahl brandgefährlich ist. Wir jedoch haben in unserer Kabine auch eine sehr gute Leadership und wissen, dass wir auch eine gute Offensiv-Power kreieren können.“ Ob Sturm-Neuzugang Luke Weilandt am Wochenende bereits aufläuft, entscheidet sich kurzfristig. Fest steht: Den DSC erwartet ein intensives Wochenende mit zwei emotionalen Spielen – zuerst vor heimischem Publikum, dann im Hexenkessel am Hühnerberg mit voraussichtlich über 3.000 Zuschauern. Genau die Art von Herausforderung, an der sich ein Tabellenführer messen lassen muss.

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Das Heimspiel wird präsentiert von der Allianz Generalvertretung Stefan Berger.

Für den Deggendorfer SC steht am kommenden Wochenende in der Oberliga Süd ein anspruchsvolles Doppelprogramm an. Den Auftakt bildet am Freitag, den 09.01., das zweite Heimspiel in dieser Woche. Um 20 Uhr gastieren die Lindau Islanders in der Hitzkopf-Arena. Die Gäste vom Bodensee rangieren aktuell auf Platz sechs der Tabelle, haben jedoch bereits einen deutlichen Rückstand von 20 Punkten auf die fünftplatzierten Heilbronner Falken. Der Saisonverlauf der Mannschaft von Trainer John Sicinski – pardon, der Baindl-Truppe – gestaltet sich bislang etwas wankelmütig, mehr als drei Siege in Folge gelangen den Islanders bisher nie. Zuletzt standen überraschende Niederlagen gegen Stuttgart oder Füssen zu Buche, allerdings konnten die Lindauer auch Achtungserfolge wie Siege gegen Selb feiern. Gerade offensiv präsentierten sich die Islanders im Januar treffsicher: In den letzten drei Partien erzielten sie jeweils mindestens vier Tore. Verbesserungspotenzial gibt es hingegen im Powerplay, das aktuell bei 15 Prozent liegt und damit lediglich Rang zwölf (vorletzter Platz) der Ligawertung bedeutet. Im Tor setzen die Gäste auf ein Jobsharing-Modell. Filimonow absolvierte bislang rund zwei Drittel der Spiele (25 Einsätze), weist mit 88,8 Prozent jedoch die schwächere Fangquote auf. Keanu Salmik kommt dagegen auf solide 90,4 Prozent. Bewegung gab es zuletzt auch im Import-Bereich: Der Vertrag mit dem verletzten Kazuki Lawlor wurde aufgelöst, mit Noah Kane stieß ein neuer ausländischer Stürmer aus der ECHL zum Team. Nach dem Auftritt in Deggendorf wartet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SC Riessersee bereits die nächste Aufgabe auf die Islanders.

Für den DSC geht es nach dem Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr auswärts weiter. In der Netzsch-Arena wartet dann das Duell bei den Selber Wölfen. Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag gab es für die Mannschaft von Trainer Felix Schütz keine punktlose Partie mehr, alle Spiele wurden gewonnen – einzig die Overtime-Niederlage in Lindau stellt die Ausnahme dar. Selb präsentierte unter der Woche mit Tom Pauker einen Neuzugang aus Leipzig, für den Stürmer bedeutet der Wechsel eine Rückkehr in die Heimat. Am vergangenen Wochenende gab der 31-jährige gegen Lindau und Bayreuth bereits sein Debüt für die Wölfe, verzichten musste Felix Schütz zuletzt auch auf Fabjon Kuqi und Erik Nemeic krankheitsbedingt. Bei aktuell 421 Strafminuten was 12 Strafminuten pro Spiel bedeutet, finden sich die Porzellanstädter im hinteren Tabellendrittel. Wenn Selb jedoch mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis auftritt, werden 81 % dieser Situationen ohne Gegentreffer überstanden. Ob das Penaltykilling der Selber auch dem DSC-Powerplay gewachsen ist, bleibt abzuwarten. Auch für die Wölfe steht ein niederbayerisches Wochenende an, denn vor dem Heimspiel gegen Deggendorf reisen Lahtinen, Schutz & Co. zunächst nach Passau.

Der Deggendorfer SC ist nach der dritten Heimpleite der laufenden Saison klar auf Wiedergutmachung aus, zumal der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Memmingen zuletzt auf drei Zähler geschmolzen ist. Nach der Niederlage gegen Stuttgart resümierte DSC-Coach Casey Fratkin deutlich: „Stuttgart hat es uns im ‚Transition-Game‘ und auch beim Eintritt in deren Zone sehr schwer gemacht. Unser Defensiv-Spiel war leider auch nicht gut und wir haben zu viele Großchancen zugelassen.“ Entsprechend fokussiert geht der Tabellenführer in die beiden bevorstehenden Aufgaben. Auch wenn die Niederbayern am Sonntag auf heimischem Eis das Nachsehen hatten, steht man mit Blick auf die Heimtabelle dieser Saison weiterhin auf dem ersten Rang und ist somit das aktuell beste Heimteam der Liga. Grund genug also für den DSC, die Scharte vom Freitag wieder auszumerzen.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Zahnarzt Praxis Dr. Pongratz.

SpradeTV überträgt die Partien wie gewohnt live.

Am Dreikönigstag wartet auf den Deggendorfer SC das nächste Heimspiel im
Marathon um den Jahreswechsel: Am Dienstag, dem 06.01.2026, empfangen
die Niederbayern zum dritten Dienstagsspiel im Folge schon um 18 Uhr
erstmals in dieser Saison die Stuttgart Rebels in der Hitzkopf-Arena.

Die bisherigen direkten Vergleiche fanden beide auf der Waldau statt und
gingen aus Deggendorfer Sicht deutlich aus: Sowohl beim 6:1 als auch
beim 10:2 ließen Buchner, Bergbauer & Co. keine Zweifel an der eigenen
Stärke aufkommen. Dennoch wäre es ein Fehler, die Gäste zu
unterschätzen. In ihrer dritten Oberliga-Saison haben die Rebels einen
klaren Schritt nach vorne gemacht und stehen aktuell mit Rang elf und 36
Punkten voll in Schlagdistanz zu einem Pre-Playoff-Platz mit möglichem
Heimrecht.

Allerdings verliefen die vergangenen Wochen für das Team von Sportlichem
Leiter und Ex-DSC-Spieler Matt Pistilli alles andere als optimal. Aus
den letzten acht Partien holten die Baden-Württemberger nur vier Punkte
und mussten sieben Niederlagen hinnehmen. Zuletzt setzte es eine
2:4-Heimniederlage gegen Memmingen, nach der Trainer Jan Melichar eine
ehrliche Analyse lieferte: „Zufrieden bin ich eigentlich nur mit den
letzten 15 Minuten im letzten Drittel, da haben wir mit Wille und
Geschwindigkeit gespielt. Unser Plan war eigentlich, Scheibenverluste zu
minimieren, das haben wir leider nicht geschafft. Wir wissen, dass wir
Top-Mannschaften Punkte wegnehmen können. Aus den letzten 15 Minuten
gegen Memmingen müssen wir lernen und mit erhobenem Kopf nach Deggendorf
fahren.“

Den Goldhelm im Team der Rebels trägt aktuell Dane Montgomery. Der
US-Amerikaner ist flexibel sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm
einsetzbar und kommt derzeit auf starke 43 Punkte in 34 Spielen. Auch
der Kanadier Alex Blais konnte zuletzt regelmäßig scoren, was ein Stück
weit vergessen macht, dass man am Montag den eigentlich verletzten Wyatt
Schingoethe bis auf Weiteres aus dem Oberliga-Kader strich.

Der Deggendorfer SC geht ungeachtet der Grippewelle in der Kabine mit
Rückenwind in dieses Heimspiel. Trotz erneut kurzer Bank gelang am
Wochenende ein 5:2-Auswärtssieg in Füssen, nicht zuletzt dank eines
Sahnetags von Marco Baßler, der mit zwei Treffern und zwei Vorlagen
gleich an vier Toren beteiligt war. Doch auch Schlussmann Timo Pielmeier
konnte zwei Assists beisteuern. Während der Partie brachte Silvan Heiß
den spielerischen DSC-Ansatz auf den Punkt: „Wir wollen unser Spiel
einfach und schnell halten, das gelingt uns momentan gut. Wir dürfen
trotz der Ausfälle keinesfalls einen Gang herunterschalten, sonst könnte
es schlecht ausgehen.“ Genau dieser Matchplan dürfte auch gegen
Stuttgart gefragt sein, denn die Rebels verfügen definitiv über das
Potenzial, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Praxis am Campus.

SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.