Es kam, wie es kommen musste: Im Finale der Oberliga-Playoffs 2026 trifft der Süd-Meister auf den Zweitplatzierten der Südstaffel, die Memmingen Indians. Damit kommt es zur mit Spannung erwarteten Endspielserie zweier absoluter Top-Teams des Südens, in der für beide Mannschaften nicht weniger als der Aufstieg in die DEL2 auf dem Spiel steht. Spiel 1 steigt am Sonntag, den 19.04., in der Hitzkopf-Arena, wobei der Spielbeginn auf 18 Uhr vorgezogen wurde.

Aus Sicht des DSC wartet ein Gegner, der sich seinen Platz im Finale hart erarbeitet hat. Blickt man auf die bisherige Playoff-Bilanz, haben die Indians lediglich ein Spiel mehr verloren als die Fratkin-Truppe. Bereits im Achtelfinale mussten sich die Allgäuer den KSW Icefighters Leipzig geschlagen geben, zeigten anschließend jedoch eindrucksvoll ihre Qualität. Im Viertelfinale schickte man per Sweep die Hannover Indians – ein Gegner, gegen den Memmingen gefühlt jedes Jahr in den Playoffs antreten muss – souverän in die Sommerpause. Noch dramatischer verlief die Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions, die mehrfach auf Messers Schneide stand. Am Ende marschierten die Mannen von Trainer Daniel Huhn jedoch mit einem 4:2-Seriensieg ins Finale.

Immensen Anteil am Weiterkommen bis in den ultimativen Showdown hatten dabei vor allem Edgars Homjakovs und Markus Lillich. Beide Akteure führen die teaminterne Scoringwertung an – Homjakovs mit 23 Punkten, Lillich dicht dahinter mit 22. Top-Torschütze der Indians in den laufenden Playoffs ist jedoch Felix Brassard, der bereits zwölfmal erfolgreich war.

Die Plätze an der Sonne, was das Scoring angeht, gehören jedoch wenig überraschend den Deggendorfer Jackson Twins. Goldhelm-Träger in der Fratkin-Truppe ist Ty mit herausragenden 26 Punkten, dicht gefolgt von Dylan, der das letzte Spiel gegen Tilburg aussetzen musste, mit 25 Zählern. Gerade offensiv verfügt der DSC damit über enorme Durchschlagskraft, die nun auch im Finale den Unterschied ausmachen soll. Dass Petr Stloukal nach siebenwöchiger Verletzungspause gegen Tilburg direkt einnetzen konnte und Marco Baßler den in den Playoffs gewohnt heißen Schläger besitzt, dürfte die Fans der Deggendorfer zusätzlich freuen.

Ein Blick auf die Duelle aus der Hauptrunde zeigt allerdings, dass das Pendel ergebnistechnisch eher auf Seiten der Gäste ausschlägt. Drei Spiele konnten die Indians für sich entscheiden, lediglich das letzte Aufeinandertreffen beider Teams ging dramatisch an den DSC. Dieser Hauptrundenerfolg hatte für die Rot-Blauen jedoch die Süd-Meisterschaft und das Heimrecht bis in das vor der Tür stehende Playoff-Finale zur folge. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass beide Vergleiche am Memminger Hühnerberg erst im Penaltyschießen entschieden wurden – ein Modus, den es in den Playoffs nach Gleichstand nach 60 Minuten bekanntlich nicht mehr gibt.

Einen deutlichen statistischen Ausschlag gibt es allerdings auf der Torhüterposition: Während Justus Roth aktuell bei einer Fangquote von 90,6 % steht und bislang keinen Shutout verbuchen konnte, übertrumpft ihn Timo Pielmeier mit starken 93,8 % deutlich. Der 36-Jährige konnte in den laufenden Playoffs zudem bereits zweimal die Null halten und zählt damit zu den absoluten Erfolgsgaranten der Niederbayern.

So oder so wird diese Serie sicherlich hochklassiges Eishockey bieten und beiden Mannschaften alles abverlangen. Für den DSC gilt es nun, den Heimvorteil in Spiel 1 zu nutzen und den ersten Schritt in Richtung Meisterschaft zu gehen.

Die Resonanz rund um den Finalauftakt ist bereits riesig: Spiel 1 ist seit Donnerstag restlos ausverkauft. Über den Clubsale können kurzfristig jedoch eventuell noch Tickets ergattert werden. Selbstverständlich wird auch am Sonntag wieder zwei Stunden vor Anpfiff auf dem Vorplatz der Hitzkopf-Arena eine mobile Bar sowie der Pizza-Stand aufgebaut, um den Fans die Wartezeit bis zum Eröffnungsbully zu verkürzen.

Spiel 1 des Finales wird präsentiert von der Allianz Generalvertretung Stefan Berger.

SpradeTV überträgt die Finalserie wie gewohnt in FullHD live.

Am Sonntag bietet sich für die Rot-Blauen die nächste große Chance: Im Heimspiel gegen Tilburg am 12.04. um 18:45 Uhr hat das Team den Matchpuck auf eigenem Eis in der eigenen Hand. Das gestrige Spiel 4 der Halbfinalserie ging mit 4:3 an die Trappers – wenn auch denkbar knapp, jedoch nicht minder schmerzhaft. Dennoch steht Leinweber, Pfänder & Co. weiterhin in einer sehr guten Ausgangsposition da, trotzdem ist der letzte Sieg einer Serie bekanntlich der schwierigste.

Der letzte Sieg der Halbfinalserie, der den Finaleinzug perfekt machen würde, wäre ein Meilenstein, der erstmals seit 2018 wieder erreicht werden könnte. Gerade jetzt gilt es, den den Fokus hochzuhalten, gemeinsam mit den Fans als Einheit aufzutreten und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Der Support der DSC-Fans hat das Team in diesen Playoffs bereits so weit getragen.

Die Mannschaft wird auch am morgigen Abend wieder alles investieren, um die Serie zu entscheiden. Bereits über 2.000 Tickets wurden verkauft, wir empfehlen wie in den bisherigen Heimspielen das Online-Ticketing zu nutzen. Eine Abendkasse kann nicht garantiert werden.

Jetzt ist der Moment gekommen, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und diesen entscheidenden Schritt zusammen zu gehen. 

Das Heimspiel wird präsentiert von REPS Pools.

SpradeTV überträgt die Partie live in FullHD.

Schon am morgigen Mittwoch, den 08.04.2026 um 20 Uhr, steigt Spiel 3 der Halbfinal-Serie der Oberliga-Playoffs zwischen dem Deggendorfer SC und den Tilburg Trappers in der Hitzkopf-Arena – und die Ausgangslage ist klar: Der DSC führt die Serie mit 2:0 an und hat sich damit eine hervorragende Position erarbeitet. Besonders eindrucksvoll war dabei der 3:0-Auswärtssieg in den Niederlanden, bei dem sich die Niederbayern auch von der physischen Spielweise der Trappers nicht aus der Ruhe bringen ließen. Die Partie in Tilburg war über weite Strecken von Härte geprägt, doch der DSC bewies einmal mehr seine Playoff-Qualitäten und ließ sich den Schneid nicht abkaufen. Und sollte doch einmal ein Angreifer der Gastgeber an Heinzinger, Humberstone & Co. vorbeikommen, war spätestens bei Timo Pielmeier Endstation. Der Deggendorfer Schlussmann präsentierte sich – wie seine Feldspieler-Kollegen – in bestechender Form und war ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.

Überhaupt zeigt sich der DSC defensiv aktuell in absoluter Topverfassung: Nach inzwischen zehn Playoffspielen und 30 Unterzahlsituationen steht eine herausragende Penaltykilling-Quote von 96,7 % zu Buche – ein wahrhaft märchenhafter Wert. Auch DSC-Coach Fratkin zeigte sich nach Spiel 2 insgesamt zufrieden, mahnte aber zugleich zur Wachsamkeit: „Die Fans hier sind immer laut und es ist schwer, in Tilburg gegen die Trappers zu spielen. Für uns war der Start auf dem richtigen Fuß mit dem frühen Tor in die Partie sehr wichtig, auch weil wir den Heimfans damit etwas den Wind aus den Segeln genommen haben. Trotzdem haben wir nicht so gut gespielt wie in Spiel 1, ich habe ein paar Dinge gesehen, die ich in unserem Spiel nicht mochte. Auch wenn wir uns manchmal in schwierige Situationen gebracht haben, haben wir trotzdem gut verteidigt und auch Timo hat großartig gehalten. Wir werden jetzt allerdings nicht zu euphorisch, weil uns am Mittwoch sicherlich ein hartes Heimspiel und eine noch lange Serie erwarten wird.“

Personell müssen die Gäste aus Tilburg einen Rückschlag verkraften: Verteidiger Björn Borgman wird nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe in Spiel 2 am Mittwoch fehlen, zudem ist ein weiterer – nicht namentlich genannter- Trappers-Spieler nach einer Kieferverletzung fraglich. Der DSC hingegen kann wieder auf seinen Kapitän Curtis Leinweber zählen, der das Auswärtsspiel gesperrt verpasst hatte. Die Bedeutung der Partie ist immens: Mit einem weiteren Heimsieg könnte sich der DSC bereits am Freitag im IJssportcentrum Stappegoor den ersten Matchpuck sichern. Sollten jedoch die Niederländer in Deggendorf zurückschlagen, würde für die Fratkin-Truppe am 12.04. ein drittes Heimspiel anstehen.

Auch abseits des Eises ist alles angerichtet für einen echten Playoff-Abend: Stand Dienstagnachmittag wurden für Spiel 3 bereits über 2.000 abgesetzt – Tendenz weiter steigend, wie schon in Spiel 1. Zudem dürfen sich die Fans erneut auf einen mobilen Ausschank am Vorplatz der Hitzkopf-Arena freuen, der bereits zwei Stunden vor Spielbeginn öffnet.

Spiel 3 wird präsentiert von ERL Bau.


SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.

Mit einem 4:1-Seriensieg gegen die Füchse Duisburg hat der Deggendorfer SC erstmals seit der Saison 2017/2018 wieder den Sprung ins Halbfinale der Oberliga-Playoffs geschafft. Dort wartet mit den Tilburg Trappers jedoch ein echter Härtetest: Der Zweitplatzierte der Oberliga Nord reist mit einer makellosen Playoff-Bilanz nach Niederbayern. Spiel 1 steigt am Karsamstag, den 04.04.2026, um 19 Uhr in der Hitzkopf-Arena, ehe Spiel 2 am Ostermontag um 17 Uhr in Tilburg ausgetragen wird.

Während der DSC im Viertelfinale gegen Duisburg noch ein Spiel abgeben musste, präsentieren sich die Niederländer bislang in bestechender Form. Sowohl gegen Passau (3:0) als auch gegen die Tölzer Löwen (4:0) gelang den Trappers jeweils ein Sweep – die weiße Weste unterstreicht eindrucksvoll die Meisterschafts-Ambitionen des Teams trotz verwehrtem Aufstieg von Trainer Danny Albrecht, der seit dieser Saison an der Bande steht. Große Veränderungen im Kader gab es kaum: Der niederländische Kern um Kapitän Mike Dalhuisen, Dauerbrenner Giovanni Vogelaar und Max Hermens blieb ebenso erhalten wie das Torhüter-Duo um Cedric Andrée und Ruud Leeuwesteijn. Bewegung gab es jedoch auf zwei Schlüsselpositionen im Sturm, nachdem D’Artagnan Joly in die DEL2 wechselte und Anthony Rinaldi den Schritt in die ECHL machte. Als neuer dritter Import neben Topscorer Phil Marinaccio und dem US-Amerikaner Kobe Roth wurde der Kanadier Matt McLeod verpflichtet. Der Bruder von NHL-Stürmer Ryan McLeod (aktuell bei den St. Louis Blues) wechselte von den Zeller Eisbären ins IJssportcentrum Stappegoor. Zudem unterschrieb mit Dani Bindels ein aus Deggendorfer Sicht bekanntes Gesicht im niederländischen Sektor.

Besonders im Fokus steht derzeit Ties van Soest, der im Viertelfinale gegen Bad Tölz als Spieler der Serie herausragte. In sieben Spielen verbuchte der offensivstarke Stürmer vier Tore und insgesamt 14 Scorerpunkte. Trappers-Coach Albrecht gerät entsprechend ins Schwärmen: „Ties war in beiden Serien sehr stark. Er ist noch ein junger Kerl und führt trotzdem seine Reihe an. Als ‚ehrlicher Mittelstürmer‘ stellt er den Fleiß ganz vorne an und geht dorthin, wo es wehtut. Trotzdem ist es in meiner Mannschaft schwierig, einen Spieler hervorzuheben, alle haben für die bisherigen Playoffs ein großes Kompliment verdient.“

In der mit Spannung erwarteten Halbfinal-Serie treffen zwei Mannschaften aufeinander, die vor allem für ihre Offensivqualitäten bekannt sind. Tilburg erzielt in den Playoffs aktuell im Schnitt sechs Tore pro Spiel, der DSC steht bei starken 5,3 Treffern. Bei den Rot-Blauen greift zudem das viel zitierte Secondary Scoring: Marco Baßler entwickelt sich quasi wie jedes Jahr zum Playoff-Monster (14 Punkte in acht Spielen), während Kapitän Curtis Leinweber mit elf Zählern ebenfalls vorangeht. Auch Jaroslav Hafenrichter und Luke Weilandt liefern konstant und stehen bei mindestens einem Punkt pro Partie – sehr zur Freude von DSC-Coach Casey Fratkin. Für einige Deggendorfer ist das Duell mit den Trappers kein Neuland: Niklas Heinzinger, David Zabolotny und Viktor Buchner konnten die Niederländer im letztjährigen Halbfinale bezwingen. Andere wie Timo Pielmeier, Marcel Pfänder oder Niklas Pill erinnern sich hingegen an das Playoff-Aus 2024, als man im Viertelfinale mit 1:4 in der Serie unterlag. Die Ausgangslage ist klar: Die Karten zwischen dem Südmeister und dem Nordzweiten sind neu gemischt. In einer Serie auf Augenhöhe dürften Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage und damit über den Einzug ins Finale entscheiden.

Spiel 1 wird präsentiert von der Spedition Semmer.

SpradeTV überträgt beide Partien des Wochenendes wie gewohnt live.

Nach einem spannungsgeladenen und hitzigen dritten Spiel in Deggendorf geht die Viertelfinal-Serie der Oberliga-Playoffs zwischen dem Deggendorfer SC und den Füchsen Duisburg in die nächste Runde. Am Freitag, den 27.03.2026, um 19:30 Uhr steigt in Duisburg Spiel vier der Serie, ehe es am darauffolgenden Sonntag, den 29.03.2026, um 18:45 Uhr wieder in Deggendorf mit Spiel fünf weitergeht.

Mit einem knappen 4:3-Overtime-Erfolg sicherte sich der DSC zuletzt die 2:1-Serienführung und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition. Dennoch bleibt die Serie offen – auch weil sich die personelle Situation bei den Hausherren aus Duisburg etwas entspannt. Coach Frank Petrozza kann nach deren Sperren wieder auf Carter Popoff und Luis Üffing zurückgreifen. Ob darüber hinaus Förderlizenz-Unterstützung zur Verfügung steht, ist derzeit noch unklar. Allerdings müssen die Füchse am Freitag auf Verteidiger Pascal Grosse verzichten, der nach seiner Spieldauer-Strafe aus Partie drei gesperrt fehlt. Auf Seiten der Niederbayern muss Luca Zitterbart noch ein Spiel Sperre absitzen und wird erst am Sonntag wieder vor Goalie Timo Pielmeier verteidigen können.

Die Intensität der Serie zeigte sich am Dienstag bereits früh: Noch vor Spielbeginn gerieten Duisburgs Verteidiger Michél Ackers und DSC-Stürmer Lars Bergbauer im Warm-Up aneinander – ein Vorgeschmack auf die hitzige Atmosphäre auf dem Eis. Neben Emotionen dürfen sich die Fans vor allem auf eines einstellen: Tore. Selbst das bislang „torärmste“ Spiel der Serie brachte sieben Treffer – ein Luxusproblem für Offensivliebhaber. Sorgen bereitet den Füchsen jedoch vor allem das Powerplay. In zwölf Überzahlsituationen gelang den Nordrhein-Westfalen bislang nur ein Treffer – deutlich zu wenig in einer so engen Serie. Der DSC hingegen überzeugt in eigener Unterzahl: Marcel Pfänder erzielte im letzten Spiel zum zwischenzeitlichen 3:2 den nächsten Shorthander für den DSC. Insgesamt stehen die Deggendorfer in dieser Serie bei zwei Unterzahltoren im Folge, in den Playoffs insgesamt sogar bei vier – Ligabestwert.

Die Ausgangslage verspricht somit Hochspannung: Mit einem Sieg am Freitag könnten sich Zolmanis, Popoff & Co. ein drittes Heimspiel in der heimischen alleato-Arena sichern. Gelingt dem DSC hingegen der erste Auswärtssieg der Serie, hätte die Mannschaft von Trainer Fratkin am Sonntag bereits die Chance, den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

Spiel fünf wird präsentiert von Hitzkopf.

SpradeTV überträgt beide Partien des Wochenendes wie gewohnt live.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem Vorfall, bei dem ein Fuchsfell im Stadion aufgehängt wurde. Eine solche Handlung entspricht in keiner Weise den Werten unseres Vereins und hat im Umfeld des Deggendorfer SC keinen Platz. Das Fuchsfell wurde nach Kenntnisnahme – zugegebenermaßen haben wir zu spät davon Kenntnis erlangt – sofort entfernt. Wir stehen für Respekt, Fairness und einen verantwortungsvollen Umgang – sowohl gegenüber Menschen als auch gegenüber Tieren.

Ebenso verurteilen wir die Vorfälle, bei denen Gästespieler beim Verlassen des Eises angegangen wurden, aufs Schärfste. Im Zuge dieses Vorfalls wurden bereits Stadionverbote verhängt. Die Sicherheit aller Beteiligten – Spieler, Offizielle, Fans und Mitarbeiter – hat für uns oberste Priorität.

Als direkte Konsequenz wurden bereits Maßnahmen ergriffen, um solche Situationen künftig zu verhindern. Der bisher ehrenamtlich organisierte Sicherheitsdienst wurde an dieser Stelle auf einen externen Securitydienstleister umgestellt. Damit stellen wir sicher, dass die Abläufe rund um unsere Heimspiele den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprechen und insbesondere der Schutz der Spieler jederzeit gewährleistet ist.

Der Deggendorfer SC steht für einen respektvollen und fairen Sport. Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass sich alle Gäste in unserem Stadion sicher fühlen können.

Mit Spiel drei der Viertelfinal-Serie kehren der Deggendorfer SC und die Füchse Duisburg zurück in die Hitzkopf-Arena. Das Auftaktbully erfolgt am morgigen Dienstag, den 24.03.2026, um 20 Uhr – und die Ausgangslage ist klar: Nach zwei Spielen steht die Serie 1:1, nachdem der DSC Spiel zwei in Duisburg mit 5:3 abgeben musste.

Für die Niederbayern war es nicht nur die erste Pleite in den laufenden Playoffs, sondern zugleich auch die Playoff-Partie mit den meisten Gegentoren bislang. DSC-Coach Casey Fratkin ordnete die Auswärtsniederlage am vergangenen Sonntag gewohnt sachlich ein: „Wir wissen, wie schwer es ist, in Duisburg zu spielen. Das frühe Gegentor stand nicht in unserem Gameplan, allerdings haben wir mit dem Unterzahltor die perfekte Antwort geliefert. Im ersten Drittel war Duisburg die bessere Mannschaft, jedoch war unser Anfang im zweiten Drittel sehr stark. Dann waren wir quasi ein halbes Spieldrittel in Unterzahl, glücklicherweise haben wir da nur ein Tor kassiert. Unser Überzahltor im Anschluss war – wieder – eine perfekte Antwort, zum Schluss waren es leider jedoch kleine Fehler, die das Spiel entschieden haben. Aber auch das war nur ein Spiel, jetzt stehen wir quasi bei ‚Best-of-five‘ und am Dienstag geht’s in unserer Halle weiter!“

Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen waren es vor allem die Import-Stürmer der Füchse, die den Unterschied machten. Allen voran Ex-DSC-Angreifer Carter Popoff, der mit drei Torbeteiligungen zum Matchwinner für das Team aus dem Ruhrgebiet avancierte und damit einmal mehr seine wachsende Bedeutung für die Offensive unterstrich. Nun richtet sich der Fokus voll auf das dritte Duell, das richtungsweisend für den weiteren Serienverlauf sein dürfte. Mit einem Sieg kann sich eine Mannschaft den psychologisch wichtigen Vorteil sichern und die Serie auf ihre Seite ziehen. Für den DSC bietet sich vor heimischer Kulisse die Chance, direkt die passende Antwort auf die erste Playoff-Niederlage zu liefern.

Doch auch die Unterstützung von den Rängen muss gesichert werden: Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits knapp 1.500 Tickets für das Dienstagsspiel abgesetzt. Ein Playoff-Abend in der Hitzkopf-Arena bietet dabei einmal mehr die perfekte Gelegenheit, den Feierabend gemeinsam mit Freunden oder Kollegen in besonderer Eishockey-Atmosphäre ausklingen zu lassen. Im Rot-Blauen Lager ist man auf den siebten Mann einmal mehr angewiesen, um das Heimrecht in der Serie weiterhin zu verteidigen.

Das Heimspiel wird präsentiert von Reiter Fliesen.

SpradeTV überträgt die Partie live in FullHD

Mit einem echten Kracher starten die Oberliga-Playoffs in die nächste Runde: Am Freitag, den 20.03.2026, um 20 Uhr fällt in der Hitzkopf-Arena das Auftaktbully zur Viertelfinal-Serie zwischen dem Deggendorfer SC und den Füchsen Duisburg. Die Serie wird im Modus „Best-of-Seven“ ausgetragen, umfasst also mindestens vier Spiele, wodurch beiden Teams jeweils mindestens zwei Heimspiele garantiert sind. Spätestens nach sieben Begegnungen steht fest, wer den Einzug ins Halbfinale feiern darf.

Der DSC geht mit breiter Brust in das Duell, nachdem man sich im Achtelfinale souverän mit einem 3:0-Sweep gegen Herford durchsetzen konnte. Die Füchse aus Duisburg hingegen benötigten ein Spiel mehr und entschieden ihre Serie gegen Lindau mit 3:1 für sich. Bereits in der Hauptrunde wussten die Nordrhein-Westfalen zu überzeugen und sicherten sich einen starken vierten Tabellenplatz. Auch zum Ende der Zwischenrunde setzte das Team Ausrufezeichen, als man sowohl den direkten Konkurrenten aus Halle als auch die Tilburg Trappers bezwingen konnte. Allerdings verlief die Saison für Duisburg nicht ohne Rückschläge: Mehrere schwerwiegende und langwierige Verletzungen zwangen das Team immer wieder zu Umstellungen. Für Michael Fomin und Klavs Planics ist die Spielzeit bereits beendet, während Martin Schymainski drei der vier Spiele gegen Lindau verpasste. Auch der lettische Importspieler Egilns Kalns steht seit Ende Dezember nicht mehr zur Verfügung.

Die Verantwortlichen reagierten und verstärkten den Kader mit den beiden Kanadiern Philippe Sanche sowie dem ehemaligen Deggendorfer Carter Popoff. Letzterer hatte seine Karriere eigentlich schon beendet, entwickelte sich nach kurzer Eingewöhnungszeit jedoch zu einem wichtigen Faktor in der Füchse-Offensive. Neben ihm rücken auch die deutschen Angreifer Adam Kiedewicz und Luis Üffing in den Fokus: Kiedewicz glänzte gleich im ersten Spiel gegen Lindau mit einem Hattrick, während Üffing – im Laufe der Saison von den Nürnberg Ice Tigers gekommen – aktuell starke zwei Punkte pro Playoff-Spiel verbucht. Konsequenterweise wurde sein Vertrag für die kommende Saison bereits verlängert.

Ein bekanntes Gesicht auf der Duisburger Bank ist zudem Trainer Frank Petrozza, der eine Vergangenheit in Niederbayern hat: In der Saison 1996/97 lief er selbst für den damaligen Deggendorfer EC auf. Auch für seinen heutigen Club war er als Spieler aktiv und bringt somit reichlich Erfahrung aus beiden Lagern mit. Zudem kennt er aus seiner Zeit bei den Heilbronner Falken Teile des aktuellen DSC-Kaders – ob dies ein möglicher Vorteil ist, wird sich zeigen. Auf der Torhüterposition treffen zwei Ausgezeichnete aufeinander: Während in Deggendorf Timo Pielmeier zum vierten Mal im Folge als Torhüter der Saison im Süden geehrt wurde, erhielt im Norden Duisburgs Förderlizenz-Torhüter Leon Willerscheid diese Auszeichnung. Der 20-jährige stand zuletzt allerdings nicht zur Verfügung, da er von seinem Stammverein, den Adlern Mannheim, zurück in die PennyDEL beordert wurde. Ob Willerscheid im Viertelfinale ins Füchse-Tor zurückkehrt oder Vertreter Marko Brlic zwischen den Pfosten steht, bleibt offen.

Auch abseits des Eises ist alles für ein spannendes Viertelfinale angerichtet: Für Spiel eins wurden bereits rund 2.000 Tickets verkauft, Tendenz steigend. Um Wartezeiten zu verkürzen, empfiehlt der DSC auch im Viertelfinale, das Online-Ticketing zu nutzen. Wie gewohnt wird den Fans die Wartezeit vor der Hitzkopf-Arena mit einer mobilen Ausschankbar versüßt, die zwei Stunden vor Spielbeginn öffnet. Erster im Süden gegen Vierten im Norden – auf dem Papier bereits ein Spitzenspiel, dass eine spitzenmäßige Kulisse mehr als verdient hat!

Das Spiel wird präsentiert von der Praxis am Campus.

SpradeTV überträgt die Viertelfinal-Begegnung live in FullHD.

Mit zwei überzeugenden Erfolgen im Rücken geht der Deggendorfer SC in das dritte Spiel der Playoff-Achtelfinalserie gegen die Herforder Ice Dragons. Am Freitag, den 13.03.2026, um 20 Uhr steigt in der Hitzkopf-Arena Spiel drei der Best-of-Five-Serie – und für den Süd-Meister bietet sich die erste Chance, den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen.

Der Serienstand spricht aktuell eine deutliche Sprache: Nach einem 5:2-Heimsieg zum Auftakt legten die Niederbayern am Dienstag mit einem klaren 9:2-Auswärtserfolg in Ostwestfalen nach und führen die Serie mit 2:0 an. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass gerade der dritte Sieg in einer Playoffserie häufig der schwerste ist. Die Gäste aus Herford stehen mit dem Rücken zur Wand, haben in dieser Situation jedoch auch nichts mehr zu verlieren und werden alles daran setzen, die Serie noch einmal zu verlängern.

Gefährlich bleiben die Ice Dragons dabei vor allem durch ihre Offensivkräfte. Als Aktivposten in beiden bisherigen Partien stach Import-Stürmer Jackson Pierson heraus. Der US-Amerikaner konnte DSC-Goalie Timo Pielmeier in beiden Spielen jeweils einmal überwinden und gehört weiterhin zu den auffälligsten Akteuren im Team aus Ostwestfalen. Auch im deutschen Sektor haben sich einige Spieler in Szene gesetzt: Leon Köhler sowie David Makuzki stehen aktuell bei einem Punkt pro Spiel gegen den Süd-Meister. Gerade Köhler weiß zudem aus der Vergangenheit, wie man gegen den DSC offensiv Akzente setzen kann – bereits im vergangenen Jahr gelang ihm dies gegen die Deggendorfer. Herfords Cheftrainer Henry Thom analysierte nach der Heimniederlage selbstkritisch: „Wir waren zu passiv, das kannst Du gegen Deggendorf nicht machen. Wenn die Platz haben, zeigen sie ihre Qualität im Kader. Nach den zwei Gegentoren in eigener Überzahl wurde es für uns dann sehr schwer, die Maschinerie des Süd-Meisters aufzuhalten.“ Mit Blick auf Spiel drei gab der Deutsch-Kanadier die Richtung für seine Mannschaft vor: „Wir müssen uns jetzt den Mund abputzen und wieder zu unserem Spiel zurückfinden. Dann können und wollen wir es Deggendorf schwer machen.“

Beim DSC selbst zeigt sich bislang die enorme Offensivqualität des Kaders. Wenig überraschend stehen auch in den Playoffs die Jackson-Twins an der Spitze der ligaübergreifenden Scorerliste. Sowohl Ty als auch Dylan Jackson kommen nach zwei Spielen bereits auf sechs Punkte. Während Ty fünf Treffer und eine Vorlage verbuchen konnte, verteilen sich die Punkte bei Dylan genau umgekehrt auf ein Tor und fünf Assists. Doch auch das im Eishockey oft zitierte Tiefenscoring passt bei den Niederbayern. Kapitän Curtis Leinweber steht aktuell bei vier Scorerpunkten, während Luke Weilandt und Marco Baßler beim Auswärtsspiel in Herford jeweils drei Punkte zum deutlichen Erfolg beitragen konnten. DSC-Coach Casey Fratkin ordnete die zweite Partie der Serie anschließend wie folgt ein: „Aufgrund der vielen Strafminuten war es ein anderes Spiel als das erste bei uns. Bis zu dem Shorthander, den wir kassiert haben, war ich mit unserem Spiel sehr zufrieden. Wir haben dann bis ins zweite Drittel hinein gebraucht, um wieder das Eishockey zu spielen, das wir wollten. Ein großer Faktor waren in diesem Spiel jedoch die zwei Shorthander, die wir in einer Unterzahl erzielen konnten. Mit dem Ergebnis und unserem Einsatz bin ich sehr zufrieden, auch weil es in Herford immer hart zu spielen ist.“ Personell muss Fratkin in Spiel drei allerdings eine Veränderung vornehmen. Verteidiger Luca Zitterbart muss nach seiner Spieldauerstrafe aus der Partie in Herford ein Spiel aussetzen und wird am Freitag zum Zuschauen gezwungen sein.

Aufgrund der hohen Ticketnachfrage empfiehlt der Deggendorfer SC allen Fans, das Online-Ticketing zu nutzen, um sich frühzeitig ihre Plätze zu sichern und den Einlass am Spieltag etwas zu entzerren. Auch am Freitag wird es für wartende Zuschauer bereits zwei Stunden vor Spielbeginn eine mobile Ausschankbar geben, um die Wartezeit vor der Hitzkopfarena zu verkürzen. Spiel drei im Playoff-Achtelfinale wird präsentiert von Prem & Pauli. SpradeTV überträgt wie gewohnt live und in FullHD.