Ein letztes Mal testen, ein letztes Mal Erkenntnisse sammeln – dann wird es ernst: Für den Deggendorfer SC steht am Samstagabend bei den Adlern Kitzbühel das finale Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Die Partie im Sportpark Kitzbühel ist für die Mannschaft von Headcoach Casey Fratkin zugleich die Generalprobe vor dem Oberliga-Saisonauftakt am kommenden Freitag, 18. September, wenn die Heilbronner Falken in der Hitzkopf-Arena gastieren.

Dass die Deggendorfer unmittelbar vor dem Ligastart noch einmal den Weg nach Tirol antreten, hat mittlerweile fast schon Tradition. Testspiele gegen die Adler Kitzbühel stehen seit Jahren regelmäßig auf dem Vorbereitungsprogramm des DSC. Dabei treffen die Niederbayern auf einen Gegner aus der Alps Hockey League, der auch personell einige bekannte Gesichter zu bieten hat. Das gilt nicht zuletzt für die Trainerbank. In Kitzbühel setzten die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren immer wieder auf Übungsleiter, die auch im deutschen Eishockey einen Namen haben. Über weite Strecken der vergangenen Saison lenkte der Kanadier Danny Naud die sportlichen Geschicke der Adler. Zur neuen Spielzeit hat mit Patric Wener ein Schwede übernommen, der hierzulande ebenfalls bestens bekannt ist. Wener stand unter anderem bei den IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord an der Bande.

Auch auf dem Eis können sich die Kitzbüheler auf jede Menge Erfahrung verlassen. Zu den prägenden Figuren zählen die Routiniers Henrik Hochfilzer und Mario Ebner. Besonders Ebners Rückkehr ist bemerkenswert: Nach zweijähriger Abstinenz mit Stationen in Frankreich und in der ICE Hockey League kehrte der Verteidiger im Sommer zurück nach Kitzbühel und geht nun in seine zehnte Saison in Tirol. Noch deutlich mehr Deutschland-Erfahrung bringt ein prominenter Neuzugang für die Offensive mit. Der gebürtige Innsbrucker Alexander Höller wechselte im Sommer vom SC Riessersee zu den Adlern. Der inzwischen 41-Jährige ist seit vielen Jahren eine feste Größe im deutschen Eishockey und lief unter anderem lange in der Oberliga auf. Nun soll der erfahrene Angreifer auch in Kitzbühel eine Führungsrolle übernehmen.

In der Vorbereitung präsentierten sich die Adler bislang in guter Verfassung. Vier Siege in Folge standen zu Buche, ehe es am vergangenen Mittwoch den ersten Dämpfer setzte. Bei den Tölzer Löwen musste sich die Mannschaft von Patric Wener knapp mit 0:1 geschlagen geben. Bemerkenswert ist dabei der komplette Testspiel-Fahrplan der Tiroler: Vor dem Saisonstart gegen die Rittner Buam messen sich die Adler ausschließlich mit Mannschaften aus der Oberliga Süd. Neben Bad Tölz und Deggendorf standen auch Duelle mit dem EC Peiting und den Erding Gladiators auf dem Programm.

Für DSC-Coach Casey Fratkin sind gerade solche Vergleiche mit Mannschaften aus der Alps Hockey League eine willkommene Abwechslung während der Vorbereitung. „Teams wie Kitzbühel oder auch Salzburg sind zum einen sehr laufstark und spielen außerdem ein ähnliches Eishockey wie wir“, erklärt der Kanadier. Gleichzeitig bieten solche Partien dem Deggendorfer Trainerstab noch einen weiteren Vorteil. Mit einem Augenzwinkern ergänzt Fratkin: „Und ich kann Dinge ausprobieren, ohne dass es unsere Liga-Konkurrenten gleich mitbekommen.“

Spielbeginn im Sportpark Kitzbühel ist am Samstag um 19:30 Uhr. Nach aktuellem Stand ist für die Partie keine Übertragung per Livestream geplant.

Im Zuge einer umfassenden Umgestaltung der Blöcke in der Hitzkopf-Arena wird der bisherige Gästebereich künftig um rund die Hälfte verkleinert. Der dadurch neu entstehende Platz ermöglicht es uns, einen zusätzlichen Sitzplatzbereich für unsere Heimfans zu schaffen. Insgesamt entstehen auf diese Weise 99 neue Sitzplätze, die nach Abschluss der Umbaumaßnahmen in den freien Verkauf gehen werden. Damit reagieren wir auf die in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Nachfrage nach Sitzplätzen. Gerade bei gut besuchten Heimspielen und in den Playoffs waren die verfügbaren Plätze häufig frühzeitig oder sogar vollständig ausverkauft.

Mit dem neuen Block können künftig noch mehr DSC-Fans die Heimspiele komfortabel von einem festen Sitzplatz aus verfolgen. Gleichzeitig erhöhen wir die Kapazität im Heimbereich und schaffen ein zusätzliches Angebot für alle Zuschauer, die bislang aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit keinen Sitzplatz buchen konnten.

Wichtiger Hinweis für Dauerkarteninhaber:

Für die Sitzplätze im neu geschaffenen Bereich kann – anders als in den bestehenden Sitzplatzbereichen der Hitzkopf-Arena – keine Reservierung für die darauffolgende Saison vorgenommen werden. Ein Anspruch auf denselben Sitzplatz in der kommenden Spielzeit kann daher ausdrücklich nicht gewährleistet werden. Wir bitten darum, diesen besonderen Umstand bei der Buchung zu berücksichtigen.

Die Umgestaltung bringt darüber hinaus insbesondere bei Risikospielen eine weitere wichtige Verbesserung mit sich: Unsere Heimfans können künftig auch bei diesen Begegnungen die Kioske und Toiletten im Inneren der Hitzkopf-Arena nutzen. Für die Gästefans werden im Außenbereich eigene Verpflegungs- und Toilettenmöglichkeiten eingerichtet. Zudem werden die bestehenden Absperrgitter entsprechend versetzt, sodass die Bereiche klar voneinander getrennt sind.

Die notwendigen Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich noch bis Ende September dauern. Das Heimspiel gegen die Heilbronner Falken am 18. September 2026 wird deshalb noch nach dem bisherigen Konzept der Fantrennung durchgeführt.

Bis zum zweiten Risikospiel der Saison am 2. Oktober 2026 gegen die Erding Gladiators soll die neue Aufteilung vollständig umgesetzt sein.

Möglich wurde diese Lösung durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Deggendorf. Unser ausdrücklicher Dank gilt daher der Stadt sowie Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, die uns die Durchführung dieser Maßnahmen ermöglichen und die Weiterentwicklung der Hitzkopf-Arena gemeinsam mit uns unterstützen.

Die Umsetzung des Umbaus übernimmt der Deggendorfer SC in Eigenleistung und auf eigene Initiative. Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb auch unseren Partnern, die uns bei den Arbeiten tatkräftig und zuverlässig unterstützen. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre die Realisierung in dieser Form nicht möglich.

🎟️ Wichtiger Hinweis zum Ticketverkauf:

Bereits in dieser Woche startet der Vorverkauf für die ersten Spiele der Hauptrunde. Aufgrund der Verzögerungen bei den Baumaßnahmen kann der neue Sitzplatzbereich zum Verkaufsstart allerdings noch nicht freigeschaltet werden.

Die 99 zusätzlichen Sitzplätze werden daher zu einem späteren Zeitpunkt separat in den Verkauf gegeben. Sobald der genaue Fertigstellungstermin feststeht und die Plätze im Ticketshop verfügbar sind, informieren wir euch rechtzeitig über unsere Kanäle. Dann folgen auch alle weiteren Informationen zur Lage des neuen Sitzplatzbereichs und zur Preisgestaltung.

Mit dieser Maßnahme schaffen wir nicht nur 99 zusätzliche Sitzplätze, sondern verbessern gleichzeitig den Komfort, die Versorgung und das Stadionerlebnis für unsere Heimfans. Gemeinsam entwickeln wir unsere Hitzkopf-Arena Schritt für Schritt weiter!

Ein Wochenende, zwei Spiele, ein Gegner: Auf den Deggendorfer SC wartet am kommenden Wochenende ein Doppelvergleich mit den Red Bull Hockey Juniors. Den Auftakt macht am Freitagabend das Heimspiel in der Hitzkopf-Arena. Um 19:30 Uhr geht es für die Niederbayern gegen die Salzburger Talentschmiede aufs Eis, ehe am Sonntag die Reise in die Mozartstadt ansteht. Um 17 Uhr kommt es in der Eisarena Salzburg zum Rückspiel.

Die Duelle mit den Red Bull Hockey Juniors sind für den DSC längst keine unbekannte Größe mehr. Seit Jahren gehören die Vergleiche mit dem Salzburger Nachwuchsteam zum festen Bestandteil der Deggendorfer Saisonvorbereitung – und die jüngsten Begegnungen sprechen dabei eine klare Sprache. Die vergangenen drei Duelle konnten die Niederbayern allesamt für sich entscheiden. 3:1, 3:2 und 7:4 lauteten die Ergebnisse aus Sicht des DSC.

Doch auch wenn die Salzburger in der vergangenen Spielzeit letztlich den Einzug ins Halbfinale verpassten, blickt die Talentschmiede auf eine solide Saison zurück. Nach dem Grunddurchgang grüßten die Red Bull Hockey Juniors von der Tabellenspitze, in der anschließenden Master Round belegten sie Rang zwei. Im Viertelfinale wartete mit dem HC Gröden schließlich ein Gegner, der den Salzburgern alles abverlangte. Die Best-of-Seven-Serie ging über die volle Distanz. Im entscheidenden siebten Spiel fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung: Mit 3:2 setzte sich Gröden in Salzburg durch und beendete damit die Saison der Juniors mit einem 4:3-Seriensieg.

Vor der neuen Spielzeit hat sich das Gesicht der Salzburger Mannschaft allerdings spürbar verändert. Gleich mehrere Leistungsträger des letztjährigen Kaders stehen nicht mehr zur Verfügung. Besonders im Tor müssen die Juniors einen wichtigen Abgang auffangen: Valentin Ankirchner wechselte im Sommer in die DEL2 zu den Memmingen Indians. Auch im Angriff gilt es, mehrere schmerzhafte Lücken zu schließen. Jesse Juhola, Maxim Eliseev und Nick Maul werden in der neuen Saison nicht nach Salzburg zurückkehren. Darüber hinaus wurde Adrian Gesson aus dem Juniors-Team in den ICEHL-Kader der Red Bulls befördert.

Trotz dieser Veränderungen bleibt Salzburg ein anspruchsvoller Prüfstein. Die Mannschaft steht traditionell für hohes Tempo, Laufstärke und technisch gut ausgebildete Spieler. Gerade in der Vorbereitung sind solche Duelle für den DSC wertvoll, denn gegen ein hochtalentiertes und unangenehm zu bespielendes Team werden die Deggendorfer erneut gefordert sein, über 60 Minuten konzentriert zu arbeiten und die eigenen Abläufe weiter zu verfeinern.

Wer am Freitag nicht den Weg in die Hitzkopf-Arena findet, muss dennoch nicht auf DSC-Eishockey verzichten: Die Partie gegen die Red Bull Hockey Juniors wird auf SpradeTV live und in FullHD übertragen. Für das Rückspiel am Sonntag in Salzburg ist von Seiten der Gastgeber zudem ein Livestream über YouTube geplant.

Es gibt weitere Bewegung in unserer Kaderplanung: Mit Michael Schepel stellt sich aktuell ein junger und offensivstarker Angreifer im Rahmen eines Try-Outs in Niederbayern vor.

Der in Haßfurt geborene Linksschütze lief zuletzt hauptsächlich für die U20 des ERC Ingolstadt auf und wusste dort mit starken Offensivwerten zu überzeugen. In 34 Hauptrunden-Partien sammelte Schepel insgesamt 40 Scorerpunkte. Auch erste Erfahrungen im Seniorenbereich kann der Stürmer bereits vorweisen: Für die Bayreuth Tigers beziehungsweise die Onesto Tigers Bayreuth kam Schepel bislang dreimal in der Oberliga zum Einsatz. Nun erhält der Angreifer in Deggendorf die Gelegenheit, sich im Trainingsbetrieb zu präsentieren und für einen Platz im Kader von Casey Fratkin zu empfehlen.

Neuigkeiten gibt es außerdem bei zwei Personalien in der Defensive. Luca Zitterbart und Philipp Wachter werden zum jetzigen Zeitpunkt zunächst nicht zu unserem Kader gehören und sind damit grundsätzlich als Abgänge einzuordnen. Wachter legt zunächst den Fokus auf seine berufliche Karriere. Er wird dabei im Deggendorfer Raum leben bleiben. Die Türen sind jedoch nicht vollständig geschlossen: Wir stehen mit beiden Spielern weiterhin in Kontakt. Ein möglicher Einstieg im weiteren Verlauf der Saison ist daher nicht ausgeschlossen.

Der Trainerstaff von Casey Fratkin wird auch in der Spielzeit 2026/2027 aus zwei Assistenztrainern bestehen. Einen der beiden Posten an der Seite des DSC-Headcoaches übernimmt zur neuen Saison der Kanadier Matthew O’Brien.

Obwohl gerade einmal 26 Jahre alt, verfügt O’Brien bereits über Berufserfahrung hinter der Bande. Der in Toronto geborene ehemalige Stürmer wurde an der Brock University in St. Catharines in der kanadischen Provinz Ontario ausgebildet. Dort war er zuletzt als Assistenz- und Skills-Coach tätig.

„Mit Matt gewinnen wir einen jungen, modernen und äußerst engagierten Coach für unser Trainerteam. Trotz seines jungen Alters hat er bereits wertvolle Erfahrungen im College-Hockey gesammelt und dort bewiesen, dass er mit großer Leidenschaft, hoher Fachkompetenz und einer akribischen Arbeitsweise arbeitet“, so Ibrahim „Ibo“ Weissleder zum Profil des kanadischen Neuzugangs hinter der Bande.

Weiter führt der Sportliche Leiter des DSC aus: „Wir sind überzeugt, dass Matthew hervorragend zu unserer Philosophie passt und unser Trainerteam optimal ergänzt. Gemeinsam mit Casey wird er einen wichtigen Beitrag zur täglichen Arbeit mit unserer Mannschaft leisten und neue Impulse in die Weiterentwicklung unserer Spieler einbringen“

Komplettiert wird das Trainerteam weiterhin von U20-Headcoach Robert Suchomski, der Casey Fratkin auch in der kommenden Saison als Assistenztrainer unterstützen wird.

Wir freuen uns, Matthew O’Brien in Deggendorf begrüßen zu dürfen und sind überzeugt, dass er eine Bereicherung für den DSC sein wird!

Auch wenn in der kürzesten Sommerpause seit Jahren noch etwas Zeit vergehen muss, gibt es heute schon gute Nachrichten zur neuen Saison: Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat dem DSC auch für die kommende Spielzeit 2026/2027 die Zulassung für die Oberliga Süd erteilt. Für die gesamte Organisation ist damit ein wichtiger bürokratischer Akt erfolgreich abgeschlossen.

Zur neuen Saison kreuzt die Fratkin-Truppe gegen den ESV Kaufbeuren nach acht Jahren wieder die Schläger im Pflichtspielbetrieb. Desweiteren tritt der sportliche Aufsteiger aus der Regionalliga Baden-Württemberg, der Heilbronner Eishockeyclub Eisbären e.V. mit seiner Mannschaft unter dem Namen Heilbronner Eishockey Club Falken an. Die HC Tigers (ehemals Bregenzerwald) sind als 14. und erstes ausländisches Team im Süden mit dabei. Die Saison in der Oberliga Süd startet am Donnerstag, den 17.09.2026 mit einem Eröffnungsspiel zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Tölzer Löwen. Die weiteren Partien des ersten Spieltags werden dann am 18.09.2026 ausgetragen. Der weitere Spielplan der neuen Saison wird zeitnah vom DEB veröffentlicht.

Wir haben die komplette Pre-Season nochmal für Euch zusammengefasst! 

  • 22.08. | (Uhrzeit folgt) | Hitzkopf-Arena Eisbären Regensburg Niemeier Haustechnik-Cup
  • 23.08. | (Uhrzeit folgt) | Hitzkopf-Arena Abendspiel Niemeier Haustechnik-Cup
  • 28.08. | 19:30 Uhr | Hitzkopf-Arena gg. Passau Black Hawks
  • 30.08. | 18:30 Uhr | Auswärtsspiel gg. Memmingen Indians
  • 04.09. | 19:30 Uhr | Hitzkopf-Arena gg. Red Bull Salzburg Hockey Juniors
  • 06.09. | (Uhrzeit folgt) | Auswärtsspiel gg. Red Bull Salzburg Hockey Juniors
  • 12.09. | (Uhrzeit folgt) | Auswärtsspiel gg. Adler Kitzbühel

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Der Kader des Deggendorfer SC für die kommende Saison nimmt weiter Formen an: Mit Niclas Focks sichern sich die Niederbayern die Dienste eines vielversprechenden jungen Stürmers. Der 20-jährige Angreifer wechselt vom amtierenden DEL2-Meister Krefeld Pinguine nach Deggendorf und wird künftig mit der Rückennummer 71 für den DSC auf Torejagd gehen.

Focks durchlief eine erstklassige Nachwuchsausbildung innerhalb der Organisation der Krefeld Pinguine. In der Saison 2022/2023 feierte der Linksschütze sein Oberliga-Debüt für die damals noch aktive U23-Mannschaft der Seidenstädter. Seitdem setzte der gebürtige Duisburger seinen Weg konsequent fort und sammelte unter anderem bei den Moskitos Essen und den Füchsen Duisburg Erfahrungen im Oberligabereich. In der vergangenen Spielzeit absolvierte der Angreifer für den DEL2-Meister 16 Partien und durfte dabei auch seinen ersten Treffer in Deutschlands zweithöchster Spielklasse bejubeln. Zusätzlich sammelte er bei den Hammer Eisbären weitere wichtige Spielpraxis und Entwicklungsmöglichkeiten im Oberligabereich.

Trotz seines noch jungen Alters kann Niclas Focks auch auf Einsätze in den Nachwuchs-Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes zurückblicken. Für die U20-Nationalmannschaft lief er unter anderem gemeinsam mit dem gebürtigen Deggendorfer Nick Maul auf, 2023 gehörte er zum deutschen Kader bei der U18-Weltmeisterschaft. Mit einer Körpergröße von 1,87 Metern bringt Focks zudem die körperlichen Voraussetzungen mit, um sich im Herrenbereich zu behaupten. Damit reiht er sich nahtlos in das Profil der bisherigen Deggendorfer Neuzugänge ein und verleiht insbesondere dem U-Spieler-Sektor des DSC zusätzliche Physis und Tiefe.

Der bisherige DSC-Kader für die kommende Saison 2026/2027:

Tor: Timo Pielmeier

Verteidigung: Silvan Heiß, Marcel Pfänder, Niklas Heinzinger, Jan Bednar, Ondrej Pozivil, Manuel Edfelder

Sturm: Curtis Leinweber, Petr Stloukal, Ty Jackson, Dylan Jackson, Harrison Roy, Marco Baßler, Zach Kaiser, Thore Weyrauch, Niklas Pill, Julian Elsberger, Niclas Focks

Das nächste Bauteil der Defensive des Deggendorfer SC ist gefunden: Mit Manuel Edfelder wechselt ein vielseitiger, äußerst erfahrener Spieler nach Niederbayern. Mit seinen 30 Jahren befindet sich der in Rosenheim – eigentlich als Stürmer ausgebildete – Rechtsschütze im besten Eishockey-Alter. In seiner bisherigen Karriere absolvierte Edfelder bereits 204 Spiele in der Oberliga sowie 417 Partien in der DEL2. Den Großteil seiner bisherigen Seniorenkarriere verbrachte der mittlerweile zum Verteidiger umfunktionierte Oberbayer bei seinem Ausbildungsclub, den Starbulls Rosenheim. Nach dem sportlichen Abstieg der Starbulls aus der DEL2 blieb Edfelder der zweiten Liga erhalten und schloss sich erstmals in seiner Karriere den Tölzer Löwen an. Zur Saison 2021/2022 folgte dann erstmals der Schritt in die Oberliga und damit auch die Rückkehr zu seinen Rosenheimer Wurzeln. Mit seinem Jugendverein erlebte Edfelder eine erfolgreiche Zeit, die in der Saison 2022/2023 ihren Höhepunkt fand: Gemeinsam mit den Starbulls gewann er die Oberliga-Meisterschaft und sicherte sich den sportlichen Aufstieg in die DEL2. Den Weg zurück in Deutschlands zweithöchste Spielklasse trat der flexibel einsetzbare jedoch nicht mit an. Stattdessen zog es ihn erneut nach Bad Tölz, wo er weitere zwei Oberliga-Spielzeiten für die Löwen auflief. In der abgelaufenen Saison 2025/2026 stand Edfelder schließlich für die Blue Devils Weiden auf dem Eis. Mit den Oberpfälzern gelang ihm der Klassenerhalt in der DEL2, nachdem man sich in den Playdowns gegen den späteren Absteiger ESV Kaufbeuren durchsetzen konnte.

Für Ibrahim „Ibo“ Weissleder ist Edfelder ein Neuzugang, der perfekt ins Anforderungsprofil des DSC passt: „Mit Manuel konnten wir einen Spielertyp verpflichten, der auf dem Markt nicht leicht zu finden ist. Er ist ein großer, körperlich präsenter Verteidiger, schießt rechts und bringt bereits Erfahrung aus der DEL2 mit. Genau dieses Profil wollten wir für unsere Defensive hinzufügen. Er spielt ein ehrliches und mannschaftsdienliches Eishockey, scheut keinen Zweikampf und gibt uns zusätzliche Stabilität in der eigenen Zone. Gleichzeitig sehen wir bei ihm weiteres Entwicklungspotenzial und sind überzeugt, dass er sehr gut in unsere Mannschaft und zu unserer Spielphilosophie passt. Neben seinen sportlichen Qualitäten hat uns auch sein Charakter überzeugt. Er ist ein absoluter Teamplayer und bringt genau die Mentalität mit, die wir in unserer Kabine haben wollen“.

Beim DSC wird Manuel Edfelder mit der Trikotnummer 6 auflaufen.

Der bisherige DSC-Kader für die kommende Saison 2026/2027:

Tor: Timo Pielmeier

Verteidigung: Silvan Heiß, Marcel Pfänder, Niklas Heinzinger, Jan Bednar, Ondrej Pozivil, Manuel Edfelder

Sturm: Curtis Leinweber, Petr Stloukal, Ty Jackson, Dylan Jackson, Harrison Roy, Marco Baßler, Zach Kaiser, Thore Weyrauch, Niklas Pill, Julian Elsberger