Für den Deggendorfer SC steht am kommenden Wochenende in der Oberliga Süd ein anspruchsvolles Doppelprogramm an. Den Auftakt bildet am Freitag, den 09.01., das zweite Heimspiel in dieser Woche. Um 20 Uhr gastieren die Lindau Islanders in der Hitzkopf-Arena. Die Gäste vom Bodensee rangieren aktuell auf Platz sechs der Tabelle, haben jedoch bereits einen deutlichen Rückstand von 20 Punkten auf die fünftplatzierten Heilbronner Falken. Der Saisonverlauf der Mannschaft von Trainer John Sicinski – pardon, der Baindl-Truppe – gestaltet sich bislang etwas wankelmütig, mehr als drei Siege in Folge gelangen den Islanders bisher nie. Zuletzt standen überraschende Niederlagen gegen Stuttgart oder Füssen zu Buche, allerdings konnten die Lindauer auch Achtungserfolge wie Siege gegen Selb feiern. Gerade offensiv präsentierten sich die Islanders im Januar treffsicher: In den letzten drei Partien erzielten sie jeweils mindestens vier Tore. Verbesserungspotenzial gibt es hingegen im Powerplay, das aktuell bei 15 Prozent liegt und damit lediglich Rang zwölf (vorletzter Platz) der Ligawertung bedeutet. Im Tor setzen die Gäste auf ein Jobsharing-Modell. Filimonow absolvierte bislang rund zwei Drittel der Spiele (25 Einsätze), weist mit 88,8 Prozent jedoch die schwächere Fangquote auf. Keanu Salmik kommt dagegen auf solide 90,4 Prozent. Bewegung gab es zuletzt auch im Import-Bereich: Der Vertrag mit dem verletzten Kazuki Lawlor wurde aufgelöst, mit Noah Kane stieß ein neuer ausländischer Stürmer aus der ECHL zum Team. Nach dem Auftritt in Deggendorf wartet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SC Riessersee bereits die nächste Aufgabe auf die Islanders.

Für den DSC geht es nach dem Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr auswärts weiter. In der Netzsch-Arena wartet dann das Duell bei den Selber Wölfen. Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag gab es für die Mannschaft von Trainer Felix Schütz keine punktlose Partie mehr, alle Spiele wurden gewonnen – einzig die Overtime-Niederlage in Lindau stellt die Ausnahme dar. Selb präsentierte unter der Woche mit Tom Pauker einen Neuzugang aus Leipzig, für den Stürmer bedeutet der Wechsel eine Rückkehr in die Heimat. Am vergangenen Wochenende gab der 31-jährige gegen Lindau und Bayreuth bereits sein Debüt für die Wölfe, verzichten musste Felix Schütz zuletzt auch auf Fabjon Kuqi und Erik Nemeic krankheitsbedingt. Bei aktuell 421 Strafminuten was 12 Strafminuten pro Spiel bedeutet, finden sich die Porzellanstädter im hinteren Tabellendrittel. Wenn Selb jedoch mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis auftritt, werden 81 % dieser Situationen ohne Gegentreffer überstanden. Ob das Penaltykilling der Selber auch dem DSC-Powerplay gewachsen ist, bleibt abzuwarten. Auch für die Wölfe steht ein niederbayerisches Wochenende an, denn vor dem Heimspiel gegen Deggendorf reisen Lahtinen, Schutz & Co. zunächst nach Passau.

Der Deggendorfer SC ist nach der dritten Heimpleite der laufenden Saison klar auf Wiedergutmachung aus, zumal der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Memmingen zuletzt auf drei Zähler geschmolzen ist. Nach der Niederlage gegen Stuttgart resümierte DSC-Coach Casey Fratkin deutlich: „Stuttgart hat es uns im ‚Transition-Game‘ und auch beim Eintritt in deren Zone sehr schwer gemacht. Unser Defensiv-Spiel war leider auch nicht gut und wir haben zu viele Großchancen zugelassen.“ Entsprechend fokussiert geht der Tabellenführer in die beiden bevorstehenden Aufgaben. Auch wenn die Niederbayern am Sonntag auf heimischem Eis das Nachsehen hatten, steht man mit Blick auf die Heimtabelle dieser Saison weiterhin auf dem ersten Rang und ist somit das aktuell beste Heimteam der Liga. Grund genug also für den DSC, die Scharte vom Freitag wieder auszumerzen.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Zahnarzt Praxis Dr. Pongratz.

SpradeTV überträgt die Partien wie gewohnt live.

Am Dreikönigstag wartet auf den Deggendorfer SC das nächste Heimspiel im
Marathon um den Jahreswechsel: Am Dienstag, dem 06.01.2026, empfangen
die Niederbayern zum dritten Dienstagsspiel im Folge schon um 18 Uhr
erstmals in dieser Saison die Stuttgart Rebels in der Hitzkopf-Arena.

Die bisherigen direkten Vergleiche fanden beide auf der Waldau statt und
gingen aus Deggendorfer Sicht deutlich aus: Sowohl beim 6:1 als auch
beim 10:2 ließen Buchner, Bergbauer & Co. keine Zweifel an der eigenen
Stärke aufkommen. Dennoch wäre es ein Fehler, die Gäste zu
unterschätzen. In ihrer dritten Oberliga-Saison haben die Rebels einen
klaren Schritt nach vorne gemacht und stehen aktuell mit Rang elf und 36
Punkten voll in Schlagdistanz zu einem Pre-Playoff-Platz mit möglichem
Heimrecht.

Allerdings verliefen die vergangenen Wochen für das Team von Sportlichem
Leiter und Ex-DSC-Spieler Matt Pistilli alles andere als optimal. Aus
den letzten acht Partien holten die Baden-Württemberger nur vier Punkte
und mussten sieben Niederlagen hinnehmen. Zuletzt setzte es eine
2:4-Heimniederlage gegen Memmingen, nach der Trainer Jan Melichar eine
ehrliche Analyse lieferte: „Zufrieden bin ich eigentlich nur mit den
letzten 15 Minuten im letzten Drittel, da haben wir mit Wille und
Geschwindigkeit gespielt. Unser Plan war eigentlich, Scheibenverluste zu
minimieren, das haben wir leider nicht geschafft. Wir wissen, dass wir
Top-Mannschaften Punkte wegnehmen können. Aus den letzten 15 Minuten
gegen Memmingen müssen wir lernen und mit erhobenem Kopf nach Deggendorf
fahren.“

Den Goldhelm im Team der Rebels trägt aktuell Dane Montgomery. Der
US-Amerikaner ist flexibel sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm
einsetzbar und kommt derzeit auf starke 43 Punkte in 34 Spielen. Auch
der Kanadier Alex Blais konnte zuletzt regelmäßig scoren, was ein Stück
weit vergessen macht, dass man am Montag den eigentlich verletzten Wyatt
Schingoethe bis auf Weiteres aus dem Oberliga-Kader strich.

Der Deggendorfer SC geht ungeachtet der Grippewelle in der Kabine mit
Rückenwind in dieses Heimspiel. Trotz erneut kurzer Bank gelang am
Wochenende ein 5:2-Auswärtssieg in Füssen, nicht zuletzt dank eines
Sahnetags von Marco Baßler, der mit zwei Treffern und zwei Vorlagen
gleich an vier Toren beteiligt war. Doch auch Schlussmann Timo Pielmeier
konnte zwei Assists beisteuern. Während der Partie brachte Silvan Heiß
den spielerischen DSC-Ansatz auf den Punkt: „Wir wollen unser Spiel
einfach und schnell halten, das gelingt uns momentan gut. Wir dürfen
trotz der Ausfälle keinesfalls einen Gang herunterschalten, sonst könnte
es schlecht ausgehen.“ Genau dieser Matchplan dürfte auch gegen
Stuttgart gefragt sein, denn die Rebels verfügen definitiv über das
Potenzial, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Praxis am Campus.

SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.

Mit neuem Schwung aus dem Jahreswechsel 2025/2026 starten Jan Bednar, Harrison Roy & Co. in das nächste intensive Wochenende. Am Freitag, dem 02.01.2026, empfängt der DSC um 20 Uhr den SC Riessersee in der Hitzkopf Arena. Es ist zugleich das zweite Spiel von Neu-Trainer Markus Jocher gegen die Niederbayern. Erst Mitte Dezember konnte der DSC einen 4:2-Auswärtserfolg am Fuß der Zugspitze feiern – und das, obwohl die Blau-Weißen zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung lagen. Personell müssen die Garmischer dabei schmerzliche Ausfälle verkraften: Stürmer Tobi Kircher fehlt aufgrund einer Unterkörperverletzung. Gerade zuletzt befand sich Kircher in starker Form und sammelte in drei Partien sechs Torbeteiligungen. Weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen Robin Soudek und Lubor Dibelka, zudem fehlt Thomas Schmid gesperrt. Hoffnung macht hingegen die Form von Nick Armstrong-Kingkade: Der Linksschütze hält aktuell einen Acht-Spiele-Scoring-Streak am Laufen und zählt zu den auffälligsten Akteuren in der Offensive. Der SC Riessersee präsentiert sich seit dem Trainerwechsel insgesamt stabiler und variabler. Zum einen bringt der SCR Führungen inzwischen teils souverän über die Zeit, wie zuletzt gegen Passau oder Füssen, zum anderen hat die Mannschaft auch klare Comeback-Qualitäten entwickelt – unter anderem bei Erfolgen gegen Bayreuth oder Höchstadt. Für den DSC gilt es daher, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigene Spielstruktur konsequent durchzuziehen.

Am Sonntag darauf wartet bereits die nächste Aufgabe auf Fratkin & Co.: Um 18 Uhr tritt der Deggendorfer SC am Kobelhang beim EV Füssen an. Die Allgäuer zeigen sich bislang zwischen Licht und Schatten. Auf der einen Seite stehen Siege gegen Teams wie Lindau, auf der anderen Seite Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie den SC Riessersee. Dennoch hat das Team um Kapitän Julian Straub mehrfach bewiesen, dass es auch gegen nominell favorisierte Gegner mithalten kann – etwa in engen Spielen gegen Memmingen oder Selb. Im Tor fehlt dem EV Füssen weiterhin Stamm-Goalie Benedikt Hötzinger verletzt. Sein Vertreter Timotej Pancur erhält nicht nur den Großteil der Einsätze, sondern sah mit bislang 889 Schüssen auch die drittmeisten der Liga auf sein Gehäuse. Zum Vergleich: Der Deggendorfer SC gibt mit 1351 Schüssen die zweitmeisten Torschüsse der Liga auf das gegnerische Tor ab. Bevor die Füssener den DSC empfangen, eröffnet für die Mannschaft von Daniel Jun mit einem Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken das Wochenende.

Wie auch alle anderen Teams befindet sich der DSC aktuell in einem Spiele-Marathon. Die Niederbayern haben in dieser so wichtigen Saisonphase mit dem Spiel gegen den SCR fünf Spiele in zehn Tagen vor der Brust. Mit dem 3:4-Shootout-Erfolg konnte man den Abstand zu Verfolger Memmingen weiterhin auf sechs Punkte konstant halten, wenngleich dies mit „Schützenhilfe“ aus Heilbronn verbunden war. Bei der Auswärtspartie in Bayreuth konnte Casey Fratkin zudem wieder auf den genesenen Ty Jackson sowie den gesperrten Niklas Heinzinger zählen. Shootingstar war bei den Rot-Blauen zuletzt Harrison Roy, der US-Amerikaner traf am vergangenen Wochenende viermal ins gegnerische Tor. Im Rennen um den goldenen Helm konnte Dylan Jackson (64 Punkte) sich mit drei Punkten Abstand nun etwas Luft auf seinen Zwillingsbruder Ty (61 Punkte) verschaffen.

Das Heimspiel gegen den SC Riessersee wird präsentiert von REPS Pools.

SpradeTV überträgt die Partien wie gewohnt live.

Am kommenden Sonntag steht für den Deggendorfer SC um 18:45 Uhr bereits der dritte Vergleich mit dem EC Peiting auf dem Programm. Die bisherigen beiden Duelle gingen dabei klar an die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin: Im Heimspiel im Oktober setzte sich der DSC souverän mit 5:2 durch, auch das Rückspiel in Peiting entschied der DSC mit einem deutlichen 7:0-Erfolg für sich.

Die Gäste aus dem Pfaffenwinkl rangieren aktuell auf Tabellenplatz neun und wären damit zum jetzigen Zeitpunkt für die Pre-Playoffs qualifiziert. Nach dem Trainerwechsel zu Lanny Gare präsentierte sich der ECP zuletzt etwas stabiler, vier Siege aus den vergangenen sieben Partien sprechen für einen leichten Aufwärtstrend. Allerdings kränkeln die Special Teams weiterhin: Sowohl im Powerplay als auch im Penaltykilling belegen die Peitinger lediglich Rang elf der Oberliga-Tabelle. Auch in der Fremde tut sich der ECP schwer, mit 14 Punkten aus 16 Auswärtsspielen sind die Zähler dort keineswegs leicht zu holen.

Individuell verfügt Peiting dennoch über gefährliche Akteure. Thomas Heger scheint unter dem neuen Coach aufzublühen und sammelte seit dem Trainerwechsel sieben Torbeteiligungen in nur drei Begegnungen. Goldhelm-Träger der Gäste ist jedoch weiterhin Carson MacKinnon, der Kanadier kommt in bislang 30 Einsätzen auf starke 36 Scorerpunkte.

Der Deggendorfer SC musste zuletzt nach elf Spielen ohne Niederlage erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen. Mit dünner Personaldecke in der Defensive unterlag man auswärts bei den Heilbronner Falken mit 3:6, trotz siegeswürdiger Unterstützung von über 300 im Sonderzug mitgereisten DSC-Fans. Vor heimischer Kulisse soll nun die passende Antwort folgen und der nächste Heimsieg eingefahren werden. Durch die zeitgleiche Niederlage der Memmingen Indians gegen Selb beträgt der Vorsprung auf eben jenen Tabellenzweiten weiterhin sechs Punkte. Am kommenden Dienstag geht es dann für die Rot-Blauen auswärts zu den onesto Tigers Bayreuth.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Allianz Generalvertretung Stefan Berger. SpradeTV überträgt die Partie wie gewohnt live.

Nach dem hart erkämpften Auswärtsdreier in Bad Tölz geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Spieltag einmal mehr gegen die Drei-Flüsse-Städter. Im dritten Niederbayern-Derby der laufenden Saison empfangen die Schützlinge von Trainer Casey Fratkin die Passau Black Hawks, die zuletzt deutlich an Form zugelegt haben und mit breiter Brust anreisen. Nach 28 absolvierten Partien rangieren die Black Hawks aktuell mit 38 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und würden zum jetzigen Stand mit diesem Rang sogar das Heimrecht in den Pre-Playoffs innehaben. Die Formkurve der Mannschaft von Trainer Petr Bares zeigt dabei klar nach oben: Aus den letzten sechs Spielen sammelte Passau starke neun Punkte und konnte dabei mit Siegen gegen die Top-5-Teams aus Selb und Heilbronn aufhorchen lassen. Sinnbildlich für den Aufschwung stehen derzeit gleich zwei ehemalige Deggendorfer: René Röthke und Andrew Schembri. Der frühere DSC-Kapitän kommt in den vergangenen zehn Partien auf beachtliche zwölf Scorerpunkte, während Schembri mit 16 Zählern im selben Zeitraum sogar noch einen draufsetzt. Damit stellt der Routinier aktuell sogar die beiden Passauer Imports Zack Nazzarett (13 Punkte) und Brendan Harrogate (15 Torbeteiligungen) in den Schatten. Personell waren die Gäste zuletzt jedoch stark gefordert. Mit Benedikt Böhm, Alexander Biberger, Marlon D’Accunto und dem Schweden Buster Larsson fallen gleich mehrere Akteure langfristig aus, was die Black Hawks zu Einsätzen mit kurzer Bank zwang. Als Reaktion darauf verpflichteten die Habichte jüngst Verteidiger Måns Hansson, einen schwedischen Jugendfreund von Larsson. Hansson gilt als zuverlässiger und beweglicher Defender, der sowohl im Überzahlspiel als auch im Fünf-gegen-Fünf seine Stärken besitzt und durch solides Stellungsspiel sowie eine gute Spielübersicht überzeugt.

Der Deggendorfer SC wiederum ist aktuell kaum zu bremsen. Beim jüngsten Auftritt in Bad Tölz drehte der DSC nach frühem 0:1-Rückstand die Partie und entführte beim Tabellendritten verdient drei Punkte. Der Vorsprung auf die Tölzer ist damit bereits auf satte 16 Zähler angewachsen. Mann des Abends war Brett Humberstone, der mit zwei Treffern und einem Assist glänzte und mit einem überragenden Zuspiel Petr Stloukal auf die Reise zum Alleingang und dem wichtigen 2:4 schickte. Entsprechend zufrieden zeigte sich Coach Fratkin nach der Partie: „Von der Intensität und der Atmosphäre war das im Dezember schon ein Playoff-Spiel, mir als Trainer hat das viel Spaß gemacht. Nach schweren ersten zehn Minuten haben wir unsere Stabilität gefunden. Ich bin sehr stolz auf unser Team, dass wir nie in Stress verfallen oder in Panik geraten sind.“

Der Deggendorfer SC weist im Vorfeld der Partie auf die organisatorischen Rahmenbedingungen für den Spieltag hin: Der Einlass für Dauerkarteninhaber beginnt um 18.15 Uhr, ab 18.30 Uhr sind dann alle Zuschauer zugelassen. Aufgrund verschärfter Sicherheitskontrollen und einer strikt umgesetzten Fantrennung wird ein frühzeitiges Erscheinen an beiden Eingängen dringend empfohlen. Eine Abendkasse ist grundsätzlich nicht vorgesehen und allenfalls in begrenztem Umfang für Gästefans geöffnet.

Das Derby wird wie gewohnt live auf SpradeTV übertragen. Präsentiert wird das Heimspiel von der Zahnarztpraxis Dr. Helmut Pongratz

Der Deggendorfer SC hat Verteidiger Jan Bednar für die Oberliga-Mannschaft per sofort verpflichtet. Der 26 Jahre alte Deutsch-Tscheche wurde in Lippstadt geboren, ist Linksschütze und bringt mit 1,88 m Körpergröße und 92 Kilogramm Gardemaße für einen Verteidiger mit. Aufgrund mehrerer Ausfälle in der Defensive sahen sich die Verantwortlichen um Ibo Weissleder gezwungen, auf dieser Position zu reagieren und mit Bednar einen zusätzlichen Abwehrspieler zu lizenzieren.

Seine Eishockey-Ausbildung absolvierte Jan Bednar im Nachwuchs der Standorte Regensburg, Pilsen und Liberec. Anschließend sammelte er wertvolle Spielpraxis sowohl in der zweiten tschechischen Liga als auch in der DEL2. In Deutschlands zweithöchster Spielklasse absolvierte der Verteidiger insgesamt 218 Partien für den EHC Freiburg, die Tölzer Löwen, den ESV Kaufbeuren sowie die Lausitzer Füchse aus Weißwasser.

Der „Neuzugang“ ist am Standort Deggendorf kein Unbekannter: In der Vergangenheit war Bednar bereits als Co-Trainer von Eduard Uvira bei der U15 des Deggendorfer SC tätig. Zuletzt stand er zudem schon mit dem aktuellen Oberliga-Team auf dem Eis und erhält künftig die Trikotnummer 5. Sein erstes Spiel für den DSC wird Jan Bednar bereits heute Abend bestreiten, wenn das Team von Casey Fratkin im Heimspiel auf die Höchstadt Alligators trifft.

Für den Deggendorfer SC steht am kommenden Oberliga-Süd-Wochenende ein attraktives Doppelprogramm an, das zunächst die heimischen Fans in der Hitzkopf-Arena und anschließend eine schwere Auswärtsaufgabe bereithält. Den Auftakt macht am Freitag um 20 Uhr der Blaulichttag in der Hitzkopf-Arena, wenn der DSC die Höchstadt Alligators empfängt. Nach zwei bisherigen Partien ist es bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison, wobei die bisherigen Duelle klar an die Niederbayern gingen: Sowohl das erste Heimspiel (7:1) als auch das erste von zwei Auswärtsspiel (6:3) konnte der DSC für sich entscheiden.

Die Gäste aus dem Aischgrund reisen mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen und Tabellenrang elf nach Deggendorf, stehen jedoch in der Auswärts-Tabelle auf dem letzten Platz. Zudem gab es zuletzt etwas Bewegung im Kader der Alligators: Petr Gulda verließ Höchstadt in Richtung Miesbach in die Bayernliga, während Dennis Swinnen und Maxim Mastic Coach Morgan Persson zuletzt nicht zur Verfügung standen. Dennoch verfügt das Team des Schweden über einige Leistungsträger: Mit Tyler Gron, Anton Seewald und Samuel Eriksson haben gleich drei Akteure mindestens einen Scorerpunkt pro Spiel auf dem Konto, Gron trägt zudem den Goldhelm. Nach dem Gastspiel in Deggendorf empfangen die Alligators am Sonntag die Lindau Islanders.

Auch für den DSC geht es am Sonntag direkt weiter, dann allerdings auswärts. Die Reise führt in die Hacker-Pschorr-Arena zu den Tölzer Löwen, wo das Spiel unter dem Motto „Family-Day“ bereits um 15:30 Uhr beginnt. Die Löwen haben sich zuletzt mit einem Sechs-Punkte-Wochenende – zwei Heimsiegen gegen Höchstadt und Lindau – auf den dritten Tabellenrang vorgeschoben. Trainer Axel Kammerer bilanzierte zur Halbzeit der Saison: „Ich bin von unserer bisherigen Saison begeistert, nach 26 Partien haben wir genau 52 Punkte erspielt, was im Schnitt genau 2,0 Punkte pro Spiel ergibt. Das ist überragend. Für uns ist und war kein Sieg leicht, jedes Spiel ist harte Arbeit. Die Mannschaft performt extrem gut, verloren haben wir nur gegen die absoluten Top-Mannschaften der Liga“.

Der Deggendorfer SC war einer dieser Gegner, gegen die Bad Tölz bislang keine Zähler holen konnte. Das erste Duell endete mit einem 6:0-Erfolg für den DSC, auch Spiel zwei ging mit 3:5 auswärts an die Niederbayern. Bei den Löwen gab es vergangene Woche ebenfalls Kadernews: Captain Sandro Schönberger verlängerte seinen Vertrag um zwei weitere Jahre, zudem greift Mittelstürmer Dominik Daxlberger seit Kurzem wieder ins Spielgeschehen ein.

Dennoch bleibt das Team von Casey Fratkin aktuell das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Der DSC führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweiten Memmingen an, auf den Sonntagsgegner Bad Tölz beträgt der Abstand sogar schon 13 Zähler. Stürmer Niklas Pill, der kurzfristig zum Verteidiger umgeschult wurde, wusste am vergangenen Wochenende in ungewohnter Position zu überzeugen und erhielt von Coach Fratkin ein Sonderlob für seine Flexibilität: „Niklas ist ein sehr intelligenter Spieler, der auch Erfahrung und Selbstvertrauen aufweisen kann. Er hat letztes Wochenende einen sehr guten Job gemacht!“. Nach drei Treffern am vergangenen Wochenende präsentiert Julian Elsberger im Moment seinen „heißen Schläger“. Der Stürmer, der in den letzten beiden Saisons alle möglichen Spiele absolvierte, konnte am vergangenen Wochenende wichtige Treffer wie das 1:0 gegen Bayreuth oder den 2:1-Anschlusstreffer beim SC Riessersee erzielen. Bei aktuell acht Treffern fehlen Elsberger noch zwei Treffer, um seine letztjährige Saisonleistung (10 Tore) zu bestätigen.

Rund um das Heimspiel am Freitag steht zudem der Blaulichttag im Fokus: Organisationen wie Feuerwehren, BRK, Malteser, THW, Caritas und weitere soziale Hilfswerke erhalten ein Ticketkontingent sowie attraktive Rabatte, sollten darüber hinaus Karten benötigt werden.

Beide Spiele am Wochenende werden von SpradeTV übertragen.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Praxis am Campus.

Der Deggendorfer SC steht vor einem wegweisenden Wochenende in der Oberliga Süd – und das gleich mit zwei ganz unterschiedlichen, aber gleichermaßen anspruchsvollen Aufgaben. Den Auftakt macht am Freitagabend um 20 Uhr das Heimspiel gegen die Onesto Tigers Bayreuth, das in der Hitzkopf-Arena unter ganz besonderen Vorzeichen steht: Bei der Greilinger-Night wird das Trikot von „Hackstock“ Thomas Greilinger feierlich unter das Hallendach gezogen – ein emotionaler Höhepunkt für den gesamten Club und seine Fans. Sportlich bekommt es der DSC mit einem äußerst formstarken Gegner zu tun. Die Wagnerstädter haben vier ihrer letzten sechs Partien gewonnen und dabei stets mindestens vier eigene Treffer erzielt. Mit 40 Punkten rangieren sie aktuell auf Platz sechs und wären damit direkt für die Playoffs qualifiziert. Besonders gefährlich präsentiert sich Bayreuth in Unterzahl – bereits sieben Shorthander stehen zu Buche. Top-Scorer des Teams ist Kyle Bollers, der mit 50 Punkten in 24 Spielen einen beeindruckenden Schnitt von über zwei Zählern pro Partie aufweist. Fehlen wird den Tigers jedoch sein Import-Stürmer-Kollege Aidan Brown, der gesperrt ausfällt – genauso wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen der Saison. Dieses ging bekanntlich deutlich an Deggendorf: Mit 8:2 setzte sich der DSC im eigenen Stadion durch. Für Bayreuth geht es nach dem Gastspiel in Niederbayern direkt im heimischen Tigerkäfig weiter – dort wartet mit den Heilbronner Falken die nächste Herausforderung.

Am Sonntag reist die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin dann ins OEZ zu Garmisch-Partenkirchen zum SC Riessersee, wo um 18 Uhr das Auftaktbully erfolgt. Sportlich steckt der SCR momentan in schwierigen Fahrwassern, Platz 12 bedeutet aktuell das Verpassen der Pre-Playoffs. Aus den letzten sechs Partien stehen zwei Zähler zu Buche. Unter der Woche sorgten die Werdenfelser für Schlagzeilen: Man trennte sich von Cheftrainer Hunor Marton, dessen bisheriger Assistent und U20-Coach Markus Jocher übernimmt das Team als sein Nachfolger. Zum Saisonbeginn starteten die Garmischer lediglich mit zwei Importspielern, inzwischen hat sich die Situation jedoch verändert. Robin Soudek fällt langfristig verletzt aus, für ihn wurde Nik Armstrong-Kingcade verpflichtet – ein Transfer, der sich bisher voll ausgezahlt hat. Der 26-Jährige, in Rostock geboren und in der NCAA ausgebildet, punktet in seiner ersten Europa-Saison mehr als einmal pro Spiel. Zusätzlich verstärkte der SCR seine Defensive mit Charlie Risk, der bereits vor zwei Jahren in Mont-Blanc (Frankreich) aktiv war. Mit seiner starken Lauftechnik, Übersicht und einem präzisen ersten Pass soll besonders das Powerplay der Gastgeber neuen Schwung erhalten. Bevor die Garmischer den DSC empfangen, steht am Freitag das Oberland-Derby bei den Tölzer Löwen an.

Die Rot-Blaue Mannschaft aus Niederbayern ist nach dem vergangenen Wochenende mit 21 Toren in zwei Spielen das Maß aller Dinge in der Oberliga-Süd: Rang eins in der Tabelle, bestes Überzahl- sowie Unterzahlspiel und der Top-Scorer der Liga trägt ebenso das DSC-Leiberl (Ty Jackson, 52 Torbeteiligungen in 24 Partien). Die Verantwortlichen des DSC blicken gespannt und mit Vorfreude auf die Greilinger-Night am Freitagabend. DSC-Prokurist Liebergesell rechnet mit einer vollen Halle: „Thomas bekommt am Freitag einen Abschied den er sich mit seiner Leistung für den Club – als Spieler und Funktionär – mehr als verdient hat. Wenn da jemand am Freitag nicht dabei ist, verstehe ich das beim besten Willen nicht!“. Den Fans wird zudem ein Rahmenprogramm geboten, das sich sehen lassen kann: um 18:45 Uhr geht es bereits mit einer Autogrammstunde der DEL- und DSC-Legende los, eine Stunde später um 19:45 Uhr soll dann der große Gänsehaut-Moment folgen. Zusätzlich bietet der DSC im Fanshop exklusive Fan-Artikel im Zeichen dieser niederbayerischen Eishockey-Legende an.

Beide Spiele am Wochenende werden live von SpradeTV übertragen.

Das Heimspiel wird präsentiert von Hitzkopf.

Der 22-jährige Torhüter Sebastian Wieber steht künftig dem Deggendorfer SC per Förderlizenz von den Straubing Tigers zur Verfügung. Der in Rosenheim geborene Rechtsfänger bringt trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrung mit. Die sportliche Führung des DSC kennt Wieber bestens aus seiner Zeit in Hamm, wo er zunächst mit Daniel Filimonow und später mit Maximilian Meier ein Torhüter-Duo bildete.

Zudem war Wieber diese Saison bereits mit einer Förderlizenz für Einsätze in der DEL2 nach Weiden ausgestattet, blieb dort jedoch ohne Spielpraxis. Beim Deggendorfer SC ergänzt er nun das bestehende Torhüter-Duo um Timo Pielmeier und Raphael Fössinger.

Der Deggendorfer SC freut sich auf eine weitere, qualitativ hochwertige Option auf der Torhüter-Position und heißt Sebastian Wieber herzlich willkommen.