Der Deggendorfer SC bleibt aktuell das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Vor 1.728 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Stuttgart Rebels mit 5:2 und bleibt damit an der Tabellenspitze.

Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern gab es am DSC-Kader noch einmal Änderungen. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler und Marcel Pfänder gesellt sich noch Niklas Focks. Auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber steht heute nicht zur Verfügung. Luke Weilandt gibt hingegen sein Comeback beim DSC.

Beide Teams erwischten einen guten Start in die Partie. Den Deggendorfer Führungstreffer in der fünften Minute durch Silvan Heiß konterten die Gäste nur 30 Sekunden später durch Daniel Pronin mit dem 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit boten sich beiden Teams noch gute Einschussmöglichkeiten, doch weder Sebastian Graf, noch Nick Vieregge im Tor der Stuttgarter ließen sich in den ersten 20 Minuten überwinden.

Im zweiten Abschnitt gelang den Deggendorfer erneut ein früher Treffer, als Daniel Assavolyuk in der 22. Minute nach schöner Kombination über Thore Weyrauch und Zach Kaiser zum 2:1 traf. Doch auch dieses Mal hatten die Rebels die richtige Antwort parat. In der 28. Minute vollendeten die Stuttgarter einen mustergültigen Konter zum 2:2 Ausgleichstreffer durch Jannik Herm. Das Spiel wurde nun zusehends hitziger und intensiver. Weitere Treffer sollten vorerst aber nicht fallen.

Auch im Schlussdrittel waren es erneut die Hausherren, die den besseren Start erwischten. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, als Petr Stloukal den Abpraller eines Edfelder-Schusses zum 3:2 über die Linie drückte. Die Deggendorfer hielten das Tempo hoch und legten nur drei Minuten später nach: Niklas Pill arbeitete energisch nach und verwertete seinen eigenen Abpraller im Gewühl zum 4:2. Als schließlich Ty Jackson in der 56. Minute das 5:2 nachlegte, war der Deckel aus Hausherrensicht endgültig auf der Partie. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass die Deggendorfer das Ergebnis über die Ziellinie brachten.

Am Sonntag treffen die Deggendorfer dann auswärts auf die Höchstadt Alligators. Die Mittelfranken sind seit jeher ein schwer zu bespielendes Pflaster für den DSC und stellten sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als Stolperstein heraus. In der bisherigen Saison läuft es für das Team von Morgan Persson noch nicht so ganz rund und nach zehn Spieltagen stehen die Alligators außerhalb der Playoff-Plätze. Kein Grund allerdings die Höchstadter zu unterschätzen, die ihre unangenehme Spielweise in vorherigen Spielzeiten bereits mehrfach bewiesen haben.

Mit drei Siegen in fünf Tagen startete der Deggendorfer SC äußerst erfolgreich in die erste „englische Woche“ der diesjährigen Oberliga Süd Saison. Nun heißt es beim Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels und die Höchstadt Alligators dranzubleiben, um die gute Ausgangslage und Tabellenführung weiter zu festigen.

So ganz ist der Knoten bei den Stuttgart Rebels noch nicht geplatzt. Im bisherigen Saisonverlauf hielten die Baden-Württemberger ihre Partien in den allermeisten Fällen vom Ergebnis her eng, stehen aktuell mit zwölf Punkten aus den ersten neun Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Dennoch ist bei den Rebels ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Mit drei Siegen aus den letzten vier Partien – plus eine denkbar knappe Niederlage beim DEL2-Absteiger aus Kaufbeuren mit 2:3 – unterstreichen die Waldauer ihre gute Form. Bereits in der vergangenen Saison bewiesen die Stuttgarter, dass sie für den DSC ein gefährlicher Gegner sein können und entführten bereits einmal drei Punkte aus der Hitzkopf-Arena. Die Deggendorfer dürften also gewarnt sein, die von Trainerroutinier Tom Coolen trainierten Rebels keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.

Für das Duell mit den Stuttgartern hat sich der DSC noch etwas besonderes Einfallen lassen. Bei der „Studi- & Azubi-Night“ gibt gegen Vorlage des Studi- oder Azubiausweises jedes Ticket für 10€, als auch ein Gratisgetränk von One Four (solange der Vorrat reicht). Spielbeginn am Freitagabend ist um 20 Uhr.

Der Sonntagsgegner – die Höchstadt Alligators – sind vor allem auswärts für Deggendorfer Mannschaften traditionell schwer zu spielen. Mit ihrer unangenehmen Spielweise konnten die Franken über Jahre hinweg einigen Favoriten bereits ein Bein stellen. Dass diese Saison keine Ausnahme ist, zeigten die Alligators bereits am vergangenen Wochenende, als sie den ESV Kaufbeuren auf heimischem Eis mit 4:3 nach Verlängerung in die Knie zwangen. Der Erfolg gegen den DEL2-Absteiger war bisher jedoch einer der wenigen positiven Ausnahmen. Insgesamt sechs Mal gingen die Höchstadter in den ersten neun Partien als unterlegenes Team vom Eis und sammelten dabei erst acht Punkte. Trotzdem muss die DSC-Defensive vor allem von den Kontingentspielern der Alligators gewarnt sein. Topscorer Samuel Eriksson sammelte bereits 14 Punkte in acht Partien während sein schwedischer Landsmann Alexander Malinowski bereits fünf eigene Treffer in sieben Partien für sich verbuchen konnte. Spielbeginn am Sonntag in Höchstadt ist um 18 Uhr.

Beide Partien des Wochenendes werden natürlich live auf SpradeTV übertragen.

Der Deggendorfer SC gibt sich auch im dritten Spiel binnen fünf Tagen keine Blöße: Im Spitzenspiel der Oberliga Süd bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 486 Zuschauern im Messestadion Dornbirn die heimischen HC Tigers deutlich mit 0:4 und festigt damit die Tabellenführung.

Kadertechnisch stand dem Deggendorfer Cheftrainer das identische Lineup wie am Wochenende zur Verfügung. Es fehlten somit weiterhin Marco Baßler und Marcel Pfänder.

Der DSC erwischte einen guten Start in die Partie und erspielte sich früh gute Möglichkeiten. In der sechsten Minute fiel schließlich auch der erste Treffer: Petr Stloukal bediente bei einem schnellen Gegenzug Dylan Jackson, der eiskalt zum 0:1 abschloss. Zwar boten sich im weiteren Verlauf noch weitere Gelegenheiten, doch Lorenz Widhalm im Dornbirner Tor ließ sich vorerst kein zweites Mal überwinden.

Auch im Mitteldrittel blieben die Deggendorfer die tonangebende Mannschaft und belohnten sich in der 24. Minute mit dem 0:2. Erneut war es ein schnell vorgetragener Konter, bei dem Dylan Jackson seinen Zwillingsbruder Ty bediente, der eiskalt zum 0:2 abschloss. Als erneut Ty Jackson in der 32. Minute auf 0:3 erhöhte, schienen die Felle für die Tigers langsam aber sicher davonzuschwimmen. Doch gegen Drittelende arbeiteten sich die Hausherren noch einmal heran und hatten mit einem Lattenschuss kurz vor der Pause noch eine dicke Chance auf den Anschluss.

Im Schlussabschnitt versuchten die Österreicher noch einmal heranzukommen, doch die Deggendorfer verteidigten geschickt und souverän. Kurz vor Ende der Partie nahm Tigers-Coach Eerme Märt noch einmal alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme verpuffte jedoch auch an der DSC-Hintermannschaft und Harrison Roy legte in der 60. Minute mit seinem Treffer ins verwaiste Dornbirner Tor das 0:4 – und damit den Endstand – nach.

Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC holt an diesem Wochenende die maximale Punkteausbeute. Vor 1.898 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Selber Wölfe deutlich mit 5:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Franken auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten weiterhin somit Marco Baßler und Marcel Pfänder.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Duell, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten und einige Einschussmöglichkeiten erspielten. Doch weder Timo Pielmeier, noch Michel Weidekamp ließen sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging.

Im zweiten Abschnitt dauerte es jedoch nicht lange, ehe der Puck das erste Mal im Tor zappelte. Im Powerplay brachte Manuel Edfelder in der 22. Minute den DSC mit einem Gewaltschuss mit 1:0 in Führung. Die Hausherren wirkten nun zielstrebiger als die Wölfe und erspielten sich mehr Chancen. In der 34. Minute bauten die Deggendorfer ihre Führung durch Ty Jackson auf 2:0 aus. Dieses Mal hatten die Franken allerdings die passende Antwort parat und verkürzten – ebenfalls im Powerplay – durch Sören Sturm auf 2:1. Der DSC zeigte sich davon jedoch gänzlich unbeeindruckt und legte durch einen Doppelschlag von Dylan Jackson (ebenfalls 36.) und Julian Elsberger (38.) vor der zweiten Pausensirene noch zwei eigene Treffer nach.

Im Schlussdrittel verlor die Partie dann etwas an Tempo, blieb jedoch weiterhin intensiv. Die Deggendorfer verteidigten geschickt in der Defensive und legten in der Offensive in der 54. Minute durch Zach Kaiser einen weiteren Treffer nach. Weitere Treffer sollten bis zum Spielende nicht mehr fallen, sodass die drei Punkte in der Hitzkopf-Arena blieben.

Weiter geht es für die Deggendorfer bereits am kommenden Dienstag mit dem Auswärtsspiel bei der bisherigen Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd. Zu Gast ist die Fratkin-Truppe dann auswärts beim österreichischen Tabellennachbarn, den HC Tigers.

Nach zwei Niederlagen am Stück meldet sich der Deggendorfer SC am Freitagabend zurück: Vor 1.898 Zuschauer in der Tölzer Hacker-Pschorr Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Löwen am Ende deutlich mit 2:5.

Vor dem Duell mit dem Tabellenführer musste der Deggendorfer Cheftrainer personell erneut Veränderungen vornehmen. Zu dem bereits fehlenden Marco Baßler gesellte sich noch Marcel Pfänder, während Manuel Edfelder zurück in den Kader kehrte. Luca Zitterbart gab zudem sein Comeback.

Beide Mannschaften kamen mit viel Dampf aus der Kabine und kamen sofort aufs Scoreboard. Zuerst brachte Sandro Schönberger die Hausherren nach nur 98 Sekunden in Führung, ehe die Deggendorfer in der dritten Minute prompt ausgleichen. Zach Kaiser war es, der seinen eigenen Abpraller zum 1:1 über die Linie drückte. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr nahm der DSC die Partie in die Hand. Ondrej Pozivil brachte in der zwölften Minute seine Farben schließlich folgerichtig mit 1:2 in Front – mit diesem Spielstand ging es auch hinein in die erste Pause.


Im zweiten Abschnitt blieben weiterhin die Deggendorfer am Drücker und legten in der 24. Minute nach. Eine tolle Kombination über Petr Stloukal und Dylan Jackson vollendete Ty Jackson zum 1:3. Zwischendrin waren die Löwen kurz davor – unter anderem in doppelter Überzahl – wieder zurück in die Partie zu kommen, doch die Abwehr um Timo Pielmeier kämpfte um jeden Zentimeter und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Auf der Gegenseite schlug die Fratkin-Truppe in eigener Überzahl eiskalt zu: In der 38. Minute scheiterte Ty Jackson noch am Pfosten, doch den Nachschuss vollendete Dylan zum 1:4 Pausenstand.

Im Schlussdrittel verwaltete der DSC das Ergebnis geschickt und legte in der 51. Minute nach einer schönen Einzelleistung von Harrison Roy sogar noch den fünften Treffer nach. Der 2:5 Anschlusstreffer durch Topi Piipponen in der 56. Minute war somit nur noch Ergebniskosmetik und die Deggendorfer brachten das Ergebnis gefahrlos über die Ziellinie.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Sonntag um 18:45 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Selber Wölfe.

Der Saisonstart der Franken war bisher eine Achterbahnfahrt. Viele verletzte und gesperrte Spieler sorgten dafür, dass Cheftrainer Josef Huber bisher permanent sein Lineup neu aufstellen musste. Vor dem Wochenende zog sich Importstürmer Aidan Brown auch noch eine zwei Spiele andauernde Sperre zu, die ihn auch im Duell mit dem DSC aus dem Verkehr zieht. Vor dem Wochenende hatten die Selber Verantwortlichen aber noch einen weiteren Pfeil im Köcher und stellen mit Luca Gläser von den Blue Devils Weiden einen weiteren Neuzugang im Angriff vor. Die Freitagspartie verloren die Franken mit 0:2 gegen die Erding Gladiators.

Der Deggendorfer SC zog am Sonntagabend vor 2.299 Zuschauer in der Energie Schwaben Arena im Topspiel gegen den ESV Kaufbeuren den Kürzeren. Das Team von Headcoach Casey Fratkin unterlag dem Zweitligaabsteiger am Ende – trotz mehrmaliger Führung – mit 3:4.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem Duell mit den Schwaben eine weitere personelle Schwächung hinnehmen. Neben Marco Baßler fehlte kurzfristig auch noch Verteidiger Manuel Edfelder.

Von der ersten Minute an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Großchancen zunächst Mangelware blieben. In der siebten Minute war es schließlich der DSC, der in Führung ging. Vom Bully weg nahm Petr Stloukal den Puck aus dem Gewühl auf und überwand ESVK-Keeper Nikita Quapp in der kurzen Ecke zum 0:1. Daraufhin wurde das Spiel etwas offener und es gab Möglichkeiten auf beiden Seiten. Bis zur ersten Pausensirene ließ sich aber keiner der beiden Torhüter mehr überwinden.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild und wieder waren es die Deggendorfer, die in der 28. Minute den ersten Treffer erzielten. Den Abpraller eines Jackson-Schusses verwertete Petr Stloukal zum 0:2. Doch dieses Mal hatten die Hausherren eine passende Antwort parat: Knapp 90 Sekunden später verkürzte Max Oswald im Powerplay zum 1:2 für den ESVK. Es ging jetzt hin und her und Ty Jackson stellte nach toller Kombination mit seinem Zwillingsbruder Dylan in der 31. Minute den alten Abstand wieder her. Den letzten Pfeil im Köcher hatten in der 34. Minute wieder die Kaufbeurer, als Eriksson – ebenfalls im Powerplay – auf 2:3 verkürzten.

Im Schlussabschnitt kamen die Kaufbeurer mit viel Dampf aus der Kabine und versuchten die Deggendorfer früh unter Druck zu setzen. In der 55. Minute belohnten sie sich für ihre Mühen: Yannik Burghart tankte sich über außen durch und traf aus spitzem Winkel zum 3:3 Ausgleich. Beflügelt durch den späten Treffer lief der ESVK weiter auf das Tor von Timo Pielmeier an und erzielte in der 58. Minute den Siegtreffer. Andrew Yogan fälschte einen Schuss von Fabian Ribnitzky unhaltbar zum 4:3 Endstand ab.

Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend die ersten Saisonniederlage hinnehmen. Vor 2.001 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den Erding Gladiators mit 5:6 nach Verlängerung.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Stürmer Marco Baßler fehlte krankheitsbedingt.

Die Gäste aus Oberbayern kamen mit ordentlich Schwung aus der Kabine und erwischten die Hausherren komplett auf den falschen Fuß. Leon Sivic traf in der fünften Minute nach schöner Kombination zum 0:1, ehe knapp zwei Minuten später Gladiators-Angreifer Roman Zap frei stehend zum 0:2 traf. Nach knapp der Hälfte des ersten Abschnitts kamen auch die Deggendorfer besser in die Partie und belohnten sich in der 15. Minute mit dem Anschlusstreffer. Ondrej Pozivil hämmerte den Puck an Zabolotny vorbei ins Erdinger Tor zum 1:2 Pausenstand.

Im zweiten Drittel nahm der DSC den Schwung nach dem Anschlusstreffer mit und erzielte in der 22. Minute den Ausgleich. Im Powerplay wurde Dylan Jackson mustergültig von Marcel Pfänder freigespielt und der Kanadier traf frei stehend zum 2:2. Die Hausherren waren nun am Drücker und gingen nach einer Direktabnahme von Thore Weyrauch in der 26. Minute erstmals in Führung. Doch die Erdinger ließen sich dadurch keinesfalls aus der Ruhe bringen und kamen – ebenfalls durch einen Powerplaytreffer – in der 30. Minute durch Pascal Steck zum 3:3. Die Partie schwappte hin und her und kurz vor der Pause durfte noch einmal der Deggendorfer Anhang jubeln: Petr Stloukal traf per Flachschuss in der 37. Minute zur erneuten Führung.

Im Schlussabschnitt waren es wieder die Gladiators, die den besseren Start erwischten. Brandon Schultz bediente in der 43. Minute vor dem Tor Roman Zap, der humorlos zum 4:4 abschloss. Die Partie stand jetzt auf Messers Schneide – und in der 48. Minute drehten die Erdinger die Partie komplett. Die Deggendorfer brachten gleich zweimal den Puck nicht aus dem Drittel und Erik Modlmayr bedankte sich mit dem 4:5. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Einmal mehr im Powerplay war es in der 51. Minute Petr Stloukal, der den Puck zum 5:5 über die Linie drückte. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es bei diesem Spielstand nach 60 gespielten Minuten.

In der Verlängerung hatten dann die Gäste aus Erding den längeren Atem und Olivier Pouliot traf nur 30 Sekunden zum Siegtreffer für seine Farben.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Sonntag mit dem Topspiel auswärts beim ESV Kaufbeuren. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC bleibt in der Oberliga Süd weiterhin ungeschlagen. Vor 2.020 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin im Spitzenspiel gegen den EC Peiting mehr als deutlich mit 6:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern auf den identischen Kader wie in Füssen zurückgreifen. Einzig Timo Pielmeier kehrte zwischen die Pfosten zurück, nachdem am Freitag Sebastian Graf den Vorzug bekam.

Die Deggendorfer kamen druckvoll aus der Kabine und gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Ty Jackson fand den durchstartenden Petr Stloukal, der Peitings Keeper Oswald mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 0:1 überwand. Es spielte weiterhin eine Mannschaft und das war der DSC. In der elften Minute brachte Marco Baßler seine Farben vom Bully weg mit einem abgefälschten Schuss mit 2:0 in Front. Etwas überraschend dann der Peitinger Anschlusstreffer kurz vor der ersten Pause. Curtis Leinweber saß auf der Strafbank und es war Peitings Topscorer Carson MacKinnon, der die Oberbayern mit einem strammen Schuss in der 19. Minute auf die Anzeigentafel brachte.

Im zweiten Abschnitt war die Partie dann etwas ausgeglichener. Beide Teams erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten, jedoch präsentierten sich beide Torhüter in richtig starker Form. Einzig Bartholomäus Oswald musste sich in der 23. Minute einmal geschlagen geben, als Harrison Roy mustergültig Dylan Jackson bediente, der dem Peitinger Schlussmann keine Abwehrmöglichkeit mehr ließ. Mit dem 3:1 ging es auch hinein in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel starteten die Deggendorfer erneut mit einem frühen Treffer – und erneut zeigte sich die Topreihe verantwortlich: Eine Kombination über Petr Stloukal und Dylan Jackson vollendete Ty Jackson in der 42. Minute zum 4:1. Als Zach Kaiser in der 48. Minute per Alleingang auf 5:1 stellte, war die Partie endgültig entschieden. Petr Stloukal legte in der 56. Minute noch den sechsten Treffer zum 6:1 Endstand nach.

Weiter geht es am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC fährt den dritten Sieg im dritten Spiel ein. Vor 735 Zuschauern in der Sparkassen Arena bezwang das Team von Casey Fratkin den heimischen EV Füssen am Ende verdient mit 2:5

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Allgäuern auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber gab zudem sein Debüt im Deggendorfer Trikot.

Der DSC kam mit viel Druck und Tempo aus der Kabine und ging in der fünften Minute in Führung. Im Powerplay bediente Curtis Leinweber den am kurzen Pfosten den frei stehenden Marco Baßler, der per Direktabnahme zum 0:1 traf. Im weiteren Drittelverlauf spielten eigentlich nur die Deggendorfer, verpassten es aber frühzeitig einen weiteren Treffer nachzulegen.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein unverändertes Bild: Der DSC blieb dominant und erhöhte durch einen Powerplaytreffer von Harrison Roy in der 22. Minute auf 0:2. Als drei knapp drei Minuten später Niclas Focks einen Schuss von Daniel Assavolyuk zum 0:3 abfälschte, schien die Partie fast schon entschieden. Doch die Hausherren steckten noch nicht auf und kamen in der 36. Minute im Powerplay durch Ondrej Zelenka auf 1:3 heran. Doch praktisch direkt im Gegenzug stellte Marco Baßler den alten Vorsprung wieder her. Kurz vor der Pausensirene gelang den Füssenern noch einmal der Anschlusstreffer, als Luc Slivnik einen schnell vorgetragenen Konter zum 2:4 vollendete.

Im Schlussdrittel erspielten sich beide Mannschaften noch einmal gute Einschussmöglichkeiten, für lange Zeit ließen sich weder Sebastian Graf, noch Timotej Pancur im Füssener Tor überwinden. Kurz vor Ende der Partie nahm EVF-Coach Daniel Jun seinen Torhüter noch einmal zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies nutzten die Deggendorfer in Person von Dylan Jackson eiskalt aus, der in der 58. Minute ins verwaiste Füssener Tor zum 2:5 Endstand traf.

Weiter geht es mit dem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag. Zu Gast in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr der EC Peiting.