Dritter Sieg binnen sechs Tagen – vor 1.491 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena lässt das Team von Trainer Casey Fratkin nichts anbrennen und bezwingt die Lindau Islanders am Freitagabend deutlich mit 5:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Schwaben auf einen ähnlichen Kader wie am Dienstag gegen Heilbronn zurückgreifen. Es fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Niklas Pill und Ondrej Pozivil. Die beiden Youngster Viktor Skorohodov und Julian Beck stießen zum Kader hinzu.

Von der ersten Minute weg entwickelte sich eine schnelle Partie, in der beide Teams zu Chancen kamen. Der erste Treffer fiel schließlich in der zwölften Minute. Marcel Pfänder fand mit einem scharfen Pass Dylan Jackson, der den Puck geschickt zum 1:0 abfälschte. Die Deggendorfer blieben am Drücker und erhöhten noch vor der ersten Pause auf 2:0. Lindaus Keeper Daniel Filimonow konnte den Puck nicht festhalten und Dante Hahn verwertete den Abpraller ins lange Eck.

Im zweiten Abschnitt blieben die Deggendorfer in der Offensive gefährlich und legten in der 28. Minute das 3:0 nach. Dylan Jackson bediente seinen Zwillingsbruder, der Daniel Filimonow aus kürzester Distanz überwand. In der 32. Minute war es erneut Ty Jackson, der auf Zuspiel von Silvan Heiß das 4:0 markierte. Damit immer noch nicht genug: In der 34. Minute schnürte Dante Hahn im Powerplay seinen Doppelpack zum 5:0 Pausenstand.

Zu Beginn des Schlussdrittels kamen auch die Islanders zu ihrem ersten Treffer. Fabian Baßler bediente den im Slot frei stehenden Nicolas Strodel, der in der 42. Minute auf 5:1 stellte. Im weiteren Drittelverlauf plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin, wobei der DSC weiterhin mehr von der Partie hatte. Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es beim 5:1 nach 60 gespielten Minuten blieb.

Positive Neuigkeiten gab es zudem am Rande der Partie: Headcoach Casey Fratkin und der Sportliche Leiter Ibo Weißleder haben ihren Vertrag frühzeitig um eine weitere Spielzeit verlängert.

Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC macht früh klar Schiff, was die Sportlichen Belange in der kommenden Saison angeht: Headcoach Casey Fratkin und der Sportliche Leiter Ibo Weißleder verlängern ihre Verträge frühzeitig für eine weitere Saison.

Im Sommer aus Hamm gekommen, traten beide das Erbe von Thomas Greilinger und Jiri Ehrenberger an. Keine leichte Aufgabe: Der Kader wurde verjüngt, insgesamt zehn Neuzugänge wurden im Sommer geholt und eine komplett neue Mannschaft musste geformt und Spieler integriert werden. Eine Aufgabe, die der 36-jährige Kanadier und der gebürtige Freiburger mit Bravour gelöst haben. Mit aktuell 47 Zählern nach nur 20 gespielten Partien steht der Deggendorfer SC auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga Süd.

Grund genug für die Deggendorfer Verantwortlichen das Arbeitspapier der Beiden zu verlängern. DSC-Prokurist Stefan Liebergesell zeigt sich begeistert, die beiden so frühzeitig an Deggendorf binden zu können: „Casey und Ibo sind zwei absolute Glücksgriffe für Deggendorf. Sie fühlen sich wohl, haben sich schnell integriert und arbeiten beide akribisch für den Erfolg. Dass sich sowohl Casey, als auch Ibo früh an uns binden, bestätigt uns natürlich auch enorm als Standort und wir sind alle gewillt, hier gemeinsam etwas richtig Tolles aufzubauen!“

Casey Fratkin: „Ich bin sehr dankbar, auch in der kommenden Spielzeit wieder DSC-Trainer sein zu dürfen. Nach nur kurzer Zeit hier in Deggendorf kann ich bereits jetzt sagen, dass es ein echt spezieller Ort im Deutschen Eishockey ist. Jeder in und um den Verein hat mich von Beginn an super unterstützt, was es mir einfach gemacht hat, hier Fuß zu fassen. Das professionelle Umfeld beim DSC erleichtert die Arbeit von Spielern, meinen Co-Trainern und mir natürlich sehr. Zuletzt ist es mir aber auch wichtig zu betonen, dass es die Fans sind, die wirklich jedes Wochenende die Spiele hier in Deggendorf zu etwas besonderem machen und es einfach jedes Mal toll ist, ein Teil davon zu sein.“

Ibo Weißleder: „Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison weiterhin als sportlicher Leiter des Deggendorfer SC Verantwortung zu übernehmen. Für mich war es klar, dass wir gemeinsam weiter an unseren Zielen arbeiten wollen. In den vergangenen Monaten habe ich gespürt wie mit wie viel Leidenschaft, Hingabe und Teamgeist alle Spieler, Trainer, Betreuer und die Geschäftsführung bei der Sache sind und wie die Region das Eishockey lebt.


Unser Fokus bleibt klar: Wir wollen unseren Weg mit Kontinuität fortsetzen und den Standort sowohl sportlich als auch strukturell nachhaltig weiterentwickeln. Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und freue mich darauf, weiterhin ein schlagkräftiges Team für den DSC aufbauen zu dürfen.“

Aus sportlicher Sicht ist es ein unangenehmes Wochenende, das vor dem Deggendorfer SC liegt. Mit einem Heimspiel gegen die Lindau Islanders und ein Gastauftritt bei den Höchstadt Alligators trifft das Team von Headcoach Casey Fratkin auf zwei Mannschaften, die es dem DSC über Jahre hinweg regelmäßig schwer machten.

Dabei hinkt der Freitagsgegner, die Lindau Islanders, auf dem Papier gesehen etwas den Erwartungen hinterher. Nach einer starken letzten Saison konnten die Verantwortlichen am Bodensee den Großteil des Kaders beisammen halten, Topscorer Zan Jezovsek verlängern und das Team in der Breite verstärken. Dennoch kommt das Team von Trainer Michael Baindl noch nicht so richtig in Fahrt. Gegen starke Gegner lieferten die Schwaben teils gute Spiele ab, scheiterten oft knapp an Überraschungen, konnten dann aber die Leistungen gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenregionen nicht bestätigen. Dies mussten die Deggendorfer auch bereits am eigenen Leibe erfahren: Mitte Oktober lagen die Fratkin-Schützlinge kurz vor Ende der Partie mit 2:3 zurück, sicherten sich aber mit zwei Last-Minute-Treffern durch Harrison Roy und Ty Jackson doch noch die drei Punkte. Gewarnt dürfte der DSC damit sein, den aktuellen Tabellenneunten nicht zu unterschätzen. Spielbeginn am Freitagabend in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.

Der Sonntagsgegner dürfte für die Deggendorfer ebenso unangenehm sein. Die Höchstadt Alligators verstanden es in den vergangenen Jahren stets, den DSC auf heimischem Eis mehrfach in die Bredouille zu bringen. Dabei lief der Saisonstart bei den Franken in dieser Saison erneut alles andere als reibungslos. Sanierungsbedingt stand das heimische Stadion in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn erneut lange nicht zur Verfügung. Nach einigen Ausfällen mussten die Höchstadter zuletzt auch noch den Abgang von Stürmer Tim Zimmermann verkraften, der den Verein Richtung Bayreuth verlassen hat. Im ersten Duell beider Mannschaften setzten sich die Deggendorf deutlich mit 7:1 durch. Mit einer konzentrierten Leistung will sich das Fratkin-Team gegen den aktuellen Tabellenzwölften keine Blöße geben und weitere wichtige Punkte sammeln, um den zweiten Tabellenplatz weiter zu festigen.

Beide Partien werden auf SpradeTV übertragen.

Was für ein Abend in der Hitzkopf-Arena! Der Deggendorfer SC drehte vor 1.412 Zuschauer einen 1:3 Rückstand und bezwang den direkten Verfolger, die Heilbronner Falken am Ende mit 6:3.

Im Duell mit den Baden-Württembergern konnte der auf den nahezu gleichen Kader zurückgreifen, wie am Sonntag in Bad Tölz. Einzig Youngster Viktor Skorohodov ergänzte das DSC-Lineup. Ondrej Pozivil verpasste die Partie kurzfristig.

Die Deggendorfer erwischten einen echten Traumstart: Nach druckvollem Beginn brachte Luca Zitterbart den DSC in der dritten Minute mit einem Powerplaytreffer in Führung. Die Falken zeigten sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt und es entwickelte sich eine rasante Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzten in der 13. Minute Sebastian Hon, der einen Abpraller zum Ausgleich verwertete. Knapp drei Minuten später war die Partie komplett gedreht. Der Puck prallte unglücklich von einem DSC-Verteidiger auf den Schläger von Eetu Santanen, der per Direktabnahme auf 1:2 stellte.

Zu Beginn des Mitteldrittels gab es zunächst einen Nackenschlag aus Deggendorfer Sicht: In der 22. Minute vollendete erneut Santanen einen Konter zum 1:3. Die Partie stand daraufhin aus Messers Schneide. Sowohl die Falken hatten Möglichkeiten für ihren vierten Treffer, aber auch der DSC stand kurz vorm Anschlusstreffer. In der 31. Minute fasste sich Dylan Jackson ein Herz, umkurvte die komplette Heilbronner Hintermannschaft und verkürzte auf 2:3. Die Deggendorfer nun mit Oberwasser und dem Ausgleich kurz vor der zweiten Pause. Im Powerplay überraschte Marcel Pfänder Falken-Keeper Berger mit einem Schuss ins lange Eck.

Auch im Schlussabschnitt kam der DSC druckvoll aus der Kabine und münzte die leichte optische Überlegenheit zum erneuten Führungstreffer um. In der 48. Minute zog Brett Humberstone von der blauen Linie einfach ab und der Puck fand seinen Weg an Freund und Feind vorbei ins Heilbronner Tor zum 4:3. Als Dylan Jackson in der 52. Minute per Alleingang das 5:3 markierte, stand die Hitzkopf-Arena endgültig Kopf. Kurz vor Ende der Partie setzten die Gäste noch einmal alles auf eine Karte und nahmen Berger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Ty Jackson machte mit seinem Treffer ins verwaiste Heilbronner Tor sämtliche Comeback-Hoffnungen der Falken zunichte.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel. Zu Gast sind um 20 Uhr die Lindau Islanders.

Bereits am kommenden Dienstag steht für den Deggendorfer SC das nächste Heim- und Topspiel in der Oberliga Süd an: Zu Gast in der Hitzkopf-Arena sind um 20 Uhr die Heilbronner Falken.

Die Falken zeigen bisher ein ähnliches Gesicht wie in der vergangenen Spielzeit. Nach einem erneut wackligen Saisonstart fanden die Baden-Württemberger ihr Spiel und legten zuletzt eine Siegesserie über zwölf Spiele hin, die am Sonntagabend durch eine 1:3 Niederlage gegen Spitzenreiter Memmingen unterbrochen wurde. Neu-Coach Niko Eronen übernahm damit nahtlos von seinem Vorgänger Frank Petrozza und führte die Heilbronner erneut in die ganz vordere Tabellenregion.

Die Trümpfe der Falken gleichen denen des Vorjahres: Starke Specialteams und angeführt vom kanadischen Importduo Calder Anderson und Nolan Ritchie setzen die Heilbronner auf Bewährtes, während sich in der Defensive die Neuverpflichtungen von Leon Fern und Spencer Berry bezahlt machen. Auch im Tor setzen die Falken mit dem gebürtigen Zwieseler Patrick Berger auf Konstanz.

Der erste Vergleich beider Teams Anfang der Saison hätte wilder nicht sein können. Zur Hälfte der Spielzeit führte der DSC mit 4:0, ehe die Falken zum Comeback ausholten. Doch auch durch den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 4:4 ließen sich die Deggendorfer nicht aus der Ruhe bringen und siegten am Ende – dank eines sehenswerten Treffers von Petr Stloukal – mit 5:4.

An Spannung dürfte das Topspiel gegen die Falken somit kaum zu überbieten. Für das Duell mit den Heilbronner Falken und für das Freitags-Heimspiel gegen die Lindau Islanders bietet der Verein vergünstigte Kombi-Tickets an. Infos wie immer auf den DSC-Kanälen.

Spielbeginn am Dienstag ist um 20 Uhr. Die Partie wird live und in FullHD auf SpradeTV übertragen.

Ein wichtiger Sieg ist dem Deggendorfer SC am Sonntagabend in Bad Tölz gelungen. Vor 1.703 Zuschauer in der Hacker-Pschorr-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Löwen mit 3:5 und hält damit den Tabellennachbarn auf Abstand.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte dabei den nahezu identischen Kader wie am Freitag gegen Erding aufbieten. Es fehlten somit weiterhin Philipp Wachter und Jaroslav Hafenrichter. Die Youngster Julian Beck, Viktor Skorohodov und Stanja Picha waren für die U20 aktiv.

Der DSC kam mit viel Dampf aus der Kabine und erspielte sich früh einige gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch stets an Enrico Salvarani im Tölzer Tor. Wie es oft so ist im Sport, schlugen die Löwen in der zehnten Minute wie aus dem Nichts zu: Ludwig Nirschl bediente den im Slot eingelaufenen Topi Piipponen, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Die Deggendorfer hatten jedoch in der Folgezeit weiterhin mehr von der Partie und glichen in der 16. Minute aus. Ty Jackson bediente seinen Zwillingsbruder Dylan, der mit einem trockenen Schuss aus dem Handgelenk zum 1:1 Pausenstand traf.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Hausherren einen echten Blitzstart. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, da bediente erneut Nirschl den mitgelaufenen Topi Piipponen, der auf 2:1 stellte. Doch auch auf Deggendorfer Seite wiederholte sich eine Koproduktion. In der 24. Minute war es erneut Ty Jackson, der Dylan fand und der Toptorjäger egalisierte das Ergebnis erneut. Beide Mannschaften hielten ihren hohen Offensivdrang aufrecht und in der 33. Minute brachte Niklas Heinzinger seine Farben erstmals in Front. Die Freude über den erstmaligen Führungstreffer währte allerdings nicht lange: Gerade einmal 22 Sekunden nach Heinzingers Treffer war es erneut Piipponen, der alleine vor Pielmeier das 3:3 erzielte.

Im Schlussdrittel erspielten sich die Deggendorfer immer mehr Anteile und gingen in der 53. Minute erneut in Führung. Curtis Leinweber fälschte einen Schuss von Niklas Heinzinger unhaltbar zum 3:4 ab. Kurz vor Ende der Partie setzte Löwen-Coach Axel Kammerer noch einmal alles auf eine Karte und nahm Salvarani zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme erzielte jedoch keine Wirkung mehr und Ty Jackson machte mit seinem Treffer ins verwaiste Löwen-Tor zum 3:5 endgültig den Deckel auf die Partie.

Weiter geht es für das Team von Trainer Casey Fratkin bereits am Dienstag in der Hitzkopf-Arena mit dem Topspiel gegen die Heilbronner Falken. Spielbeginn ist 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend die zweite Niederlage der Saison auf heimischem Eis hinnehmen. Vor 1.877 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin den Erding Gladiators mit 2:4.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern nahezu auf den identischen Kader zurückgreifen. Luca Zitterbart kehrte in den Kader zurück, Jaroslav Hafenrichter und Philipp Wachter fehlten weiterhin. Raphael Fössinger gab sein Comeback im Deggendorfer Tor.

Die Gladiators erwischten den DSC von der ersten Minute am falschen Fuß. Mit gutem Forechecking und abschlussorientiertem Eishockey setzten sie den Deggendorfern früh zu und gingen in der sechsten Minute durch Marco Pfleger in Führung. Die Fratkin-Truppe fand auch in der folgenden Spielzeit nur schwer in die Partie und mussten in der elften Minute den nächsten Treffer hinnehmen: Im Powerplay traf Marc Schmidpeter aus halblinker Position zum 0:2. Zwar versuchte der DSC im weiteren Drittelverlauf selber noch auf die Anzeigetafel zu kommen, fanden aber keinen Weg David Zabolotny im Erdinger Tor zu überwinden.

Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag aus Deggendorfer Sicht. Erdings Cheyne Matheson brachte in der 23. Minute den Puck im Powerplay Richtung Raphael Fössinger und ausgerechnet Ondrej Pozivil fälschte den Puck zum 0:3 ins eigene Tor ab. Der DSC antwortete mit wütenden Angriffen und wurde in der 29. Minute belohnt. Ebenfalls im Powerplay war es Harrison Roy, der seine Mannschaft auf die Anzeigetafel brachte. Doch die Deggendorfer verpassten es in der Folgezeit den Rückstand weiter zu verkürzen, sodass es mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause ging.

Im Schlussabschnitt tat sich der DSC weiterhin schwer, so richtig in die Partie zu finden. Die Erdinger sorgten mit ihrer unbequemen Spielweise für wenig Spielfluss und hielten die Deggendorfer über weite Strecken vom eigenen Tor weg. In der 54. Minute gab es noch einmal Hoffnung im heimischen Fanlager, als Curtis Leinweber in eigener Unterzahl auf 2:3 verkürzte. Kurz vor Ende der Partie nahm Fratkin noch Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos, denn Marc Schmidpeter setzte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend ins verwaiste Deggendorfer Tor endgültig den Schlusspunkt unter die Partie.

Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Casey Fratkin am Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen die Tölzer Löwen.

Derbysieg für den Deggendorfer SC! Vor ausverkauftem Haus bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die Passau Black Hawks mit 4:1 und feiert damit ein Sechs-Punkte-Wochenende.

Im Vergleich zum Freitagsspiel musste der Deggendorfer Cheftrainer noch einmal Veränderungen im Kader vornehmen. Verteidiger Luca Zitterbart gesellte sich zu den Ausfällen. Jaroslav Hafenrichter und Philipp Wachter waren nach wie vor nicht an Bord.

Beide Teams kamen mit viel Dampf aus der Kabine und erspielten sich früh Einschussmöglichkeiten. Der erste Treffer fiel schließlich in der neunten Minute, als Dante Hahn den im Slot eingelaufenen Ty Jackson bediente, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Zwar gab es auf beiden Seiten weitere gute Aktionen, jedoch ließ sich keiner der beiden Torhüter im ersten Abschnitt mehr überwinden.

Im Mitteldrittel drückten die Deggendorfer dem Spiel immer weiter ihren Stempel auf. In der 23. Minute verlor Passaus Torhüter Marco Eisenhut den Puck hinter seinem eigenen Tor, Julian Elsberger zeigte sich als Nutznießer und traf zum 2:0. In der 26. Minute legte Dante Hahn im Powerplay das 3:0 nach und der DSC führte damit komfortabel. Die Passauer taten sich schwer, Zugriff auf die Partie zu finden und Chancen für die Black Hawks blieben Mangelware. Auf der Gegenseite hielt Jannick Engler, der nach 31 Minuten für Marco Eisenhut in die Partie kam, seinen Kasten sauber, sodass es mit dem 3:0 in die zweite Pause ging.

Im Schlussabschnitt verwaltete der DSC die Partie über weite Strecken geschickt und hielt die Black Hawks weitestgehend vom eigenen Tor weg. Knapp fünf Minuten vor Ende der Partie kam Passau zum Anschlusstreffer. Brendan Harrogate zog einfach mal ab und der Puck fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Deggendorfer Tor zum 3:1. Kurz vor Ende der Partie nahm Passaus Coach Petr Bares noch Engler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme trug allerdings keine Früchte mehr und Dante Hahn traf zum 4:1 Endstand ins verwaiste Passauer Tor.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators.

Was für ein perfekter Start nach der Deutschland-Cup-Pause für den Deggendorfer SC. Das Team von Headcoach Casey Fratkin bezwang am Freitagabend auswärts den Tabellenachten, die Stuttgart Rebels, mit einem 2:10 Kantersieg.

Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern stellte der Deggendorfer Cheftrainer sein Aufgebot mit einigen Änderungen neu auf. Neben neuen Reihen kehrten außerdem Brett Humberstone, Niklas Pill und Raphael Fössinger in den Kader zurück. Dem Kader fehlten weiterhin Philipp Wachter und Jaroslav Hafenrichter.

Zu Beginn des ersten Abschnitts war es zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Je mehr Zeit jedoch verging, desto mehr übernahmen die Deggendorfer das Kommando und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Endstation war jedoch ein ums andere mal bei Nick Vieregge im Tor der Rebels. Auf der Gegenseite blieb auch Timo Pielmeier jederzeit Herr der Lage, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel kam es dann zu einem echten Torspektakel. Zunächst zogen die Deggendorfer durch vier Treffer von Dylan Jackson (24.), Viktor Buchner (27.), Curtis Leinweber (27.) und Brett Humberstone (29.) auf sage und schreibe 0:4 davon, ehe Dane Montgomery in der 30. Minute den Anschlusstreffer erzielte. In dieser Phase fassten die Stuttgarter kurz wieder Fuß in der Partie, doch spätestens als Timo Pielmeier einen Penalty von Rebels-Angreifer Wyatt Schingoethe, schlug das Momentum wieder die Deggendorfer Seite um. Ty Jackson in der 37. und Dante Hahn in der 39. Minute sorgten für eine komfortable 1:6 Pausenführung.

Im Schlussabschnitt ging es nahtlos weiter mit dem Offensivfeuerwerk. Mit einem Dreierpack zwischen der 41. und 47. Minute erhöhte Dylan Jackson das Ergebnis zwischenzeitlich auf 1:9. In der 53. Minute betrieb Stuttgarts Wyatt Schingoethe mit seinem Treffer im Powerplay zum 2:9 noch etwas Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte in der 60. Minute Youngster Stanja Picha, der mit seinem ersten Saisontreffer den zehnten Deggendorfer Treffer an diesem Abend markierte.


Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Sonntag mit dem Niederbayernderby gegen die Passau Black Hawks.