Der Deggendorfer SC muss sich im Oberligafinale geschlagen geben. Vor 3.700 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg unterlag das Team von Casey Fratkin in dramatischer Art und Weise mit 5:6 nach Verlängerung.

In Spiel 6 der Finalserie musste der Deggendorfer Übungsleiter weiterhin auf Philipp Wachter und Luca Zitterbart verzichten. Verteidiger Ondrej Pozivil kehrte hingegen in den Kader zurück.

Die Deggendorfer erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der dritten Minute in Führung. Brett Humberstone zog von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Memminger Tor zum 0:1. Doch die Antwort der Indians ließ nicht lange auf sich warten. In der vierten Minute war es Linus Svedlund, der am langen Pfosten das 1:1 markierte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams zu Chancen kamen. Der nächste Treffer fiel dann in der elften Minute, als Sam Verelst im Powerplay zum 2:1 traf. Der DSC blieb allerdings dran und kam noch vor der ersten Pausensirene zurück. Von der blauen Linie war es Niklas Heinzinger, der per Distanzschuss das 2:2 markierte. Damit nicht genug, denn kurz vor Ende legten die Deggendorfer einen weiteren Treffer nach: Jaroslav Hafenrichter schickte Luke Weilandt auf die Reise, der frei stehend auf 2:3 stellte.

Im zweiten Abschnitt blieb es weiterhin ein Abnutzungskampf, in dem die Deggendorfer in der 31. Minute nachlegten. Marco Baßler traf mit einem präzisen Schuss aus dem Lauf heraus zum 2:4. Dies schien jedoch so etwas wie die Initialzündung für die Indians gewesen zu sein. Nach dem Anschlusstreffer von Tyler Spurgeon in der 34. Minute stellten die Memminger durch Meisinger (37.) und Menner (38.) per Doppelschlag auf 5:4. Doch der DSC steckte nicht auf und kam noch vor der zweiten Pause noch einmal zurück. Im Powerplay war es Petr Stloukal, der nur 30 Sekunden nach der Memminger Führung auf 5:5 stellte.

Im Schlussdrittel waren beide Teams bemüht, den Fokus etwas mehr auf die eigene Defensive zu legen. Diese Taktik ging auf, denn beide Teams hielten das Ergebnis bis zum dritten Mal an diesem Abend in die Pause ging. Spiel 6 des Finales musste somit in der Verlängerung entschieden werden.

In der Overtime schoss dann Brett Ouderkirk seine Farben in der 74. Minute zum Meistertitel, als er einen Schuss von Connor Blake unhaltbar zum 6:5 abfälschte.

Der Deggendorfer SC erzwingt ein sechstes Spiel in der Finalserie gegen Memmingen. In einer ausverkauften Hitzkopf-Arena (2.666 Zuschauer) bezwang das Team die Indians deutlich mit 6:1 und stellt in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 5 auf den identischen Kader wie am Sonntag in Memmingen zurückgreifen. Vor diesem entscheidenden Duell musste er zwar weiterhin auf Ondrej Pozivil und Philipp Wachter verzichten, jedoch wurden die Reihen noch einmal komplett neu eingeteilt.

Ähnlich wie in den anderen Finalspielen entwickelte sich von der ersten Minute eine ausgeglichene und umkämpfte Partie, in der die Memminger in der elften Minute in Führung gingen. Brett Ouderkirk verwertete seinen eigenen Abpraller zum 0:1 für die Gäste. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: knapp zwei Minuten später bediente Jaroslav Hafenrichter im Powerplay den frei stehenden Marco Baßler, der auf 1:1 stellte. Kurz vor der Pause gingen die Deggendorfer dann erstmals in Führung. Nach einer Kombination über Ty und Dylan Jackson stand plötzlich Niklas Heinzinger allein vor Justus Roth und schloss zum 2:1 Pausenstand ab.

Auch im Mitteldrittel zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Partie blieb umkämpft, die Deggendorfer wirkten allerdings abschlussorientierter als zuletzt und erhöhten in der 30. Minute auf 3:1: ein schönes Zusammenspiel von Ty Jackson und Petr Stloukal krönte Dylan Jackson per Direktabnahme mit dem dritten DSC-Treffer an diesem Abend. Die Hausherren blieben weiterhin die effizientere Mannschaft und legten durch Harrison Roy in der 32. Minute das 4:1 nach. Zwar boten sich beiden Teams noch weitere Einschussmöglichkeiten, doch keiner der beiden Torhüter ließ sich bis zur zweiten Pause noch einmal überwinden.

Im Schlussabschnitt warfen die Indians noch einmal alles in die Offensive und setzten dem DSC mit viel Druck zu. Doch der Defensivverbund um Timo Pielmeier hielt stand und in der 54. Minute machten die Hausherren endgültig den Deckel drauf, als Dylan Jackson in doppelter Überzahl zum 5:1 traf. Damit nicht genug: Petr Stloukal legte in der 56. Minuten im Powerplay noch das 6:1 nach. Dies war gleichermaßen auch der Endstand nach 60 Minuten.

Durch diesen Sieg erzwingt das Fratkin-Team ein sechstes Spiel in Memmingen. Spielbeginn am Freitagabend ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC steht in der Finalserie gegen Memmingen mit dem Rücken zur Wand. Am Sonntagabend unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 3.700 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg den heimischen Indians mit 1:4 und muss nun drei Spiele in Folge gewinnen, um die Serie noch auf seine Seite zu drehen.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 4 auf den gleichen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Ondrej Pozivil und Philipp Wachter.

Wie bereits in den anderen Partien entwickelte sich früh ein Spiel auf Messers Schneide, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Keiner der beiden Torhüter ließ sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden das erste Mal in die Kabinen ging.

Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild und gleich zu Beginn glückte den Hausherren der vermeintliche Führungstreffer. Brett Ouderkirk fälschte im Powerplay einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab – nach Videobeweis wurde das Tor jedoch annulliert. Ähnlich ging es den Deggendorfern kurz vor der zweiten Pause: Julian Elsberger traf, doch Harrison Roy behinderte den Memmingens Schlussmann Justus Roth regelwidrig im eigenen Torraum. Somit blieb es auch nach 40 gespielten Minuten beim 0:0.

Die Tore gab es allerdings dann zum Beginn des Schlussdrittels: Ein Memminger Doppelschlag durch Brassard (44.) und Lillich (46.) brachten die Indians auf die Siegerstraße. Hoffnung gab es noch einmal im Deggendorfer Lager, als Petr Stloukal in der 54. Minute einen Schuss von Jan Bednar zum 2:1 Anschlusstreffer abfälschte. Die Hoffnung währte jedoch nicht lange, denn knapp eine Zeigerumdrehung später war es Brett Ouderkirk, der nach einem schnellen Konter auf 3:1 stellte. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin noch einmal alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb ohne Ertrag und Memmingens Milan Pfalzer setzte mit seinem Treffer ins verwaiste Deggendorfer Tor in der 57. Minute den Schlussstrich unter die Partie.

Der DSC steht damit mit dem Rücken zur Wand und braucht am kommenden Dienstag in der Hitzkopf-Arena einen Sieg, um in der Serie am Leben zu bleiben. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Der Deggendorfer SC gab am Freitagabend das Heimrecht im Oberligafinale ab. Vor einer ausverkauften Hitzkopf-Arena (2.666 Zuschauer) unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den Memmingen Indians mit 2:3 und liegt damit in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 zurück.

Im dritten Spiel der Finalserie konnte der Deggendorfer Cheftrainer wieder auf die Dienste von Angreifer Jaroslav Hafenrichter zurückgreifen. Es fehlten zudem weiterhin Ondrej Pozivil und Philipp Wachter.

Die Gäste aus Schwaben erwischten auch gleich den besseren Start in die Partie und setzte den Deggendorfern durch ihr aggressives Forechecking zu. Folgerichtig gingen die Indians in der siebten Minute in Führung. Markus Lillich fälschte im Slot einen Schuss gegen die Laufrichtung von Timo Pielmeier unhaltbar zum 0:1 ab. Der DSC fand daraufhin etwas besser ins Spiel und glich in der zehnten Minute aus. Einen mustergültig vorgetragenen Konter über Ty Jackson und Petr Stloukal vollendete Dylan Jackson zum 1:1 Ausgleich. Ähnlich sehenswert war dann auch der Deggendorfer Führungstreffer. Curtis Leinweber tanzte einen Memminger Verteidiger aus, fand Dante Hahn, der in der 20. Minute zum 2:1 Pausenstand traf.

Im zweiten Abschnitt kam der DSC wie die Feuerwehr aus der Kabine und erspielte sich Chance um Chance, fand aber keinen Weg an Justus Roth vorbei ins Memminger Tor. Und in der 36. Minute kam es, wie es kommen musste. Tobias Meier gleich mehr oder weniger aus dem Nichts zum 2:2 aus. Dies schien ein echter Wirkungstreffer für die Deggendorfer zu sein, denn die Indians legten nur kurze Zeit später nach. Felix Brassard fand den mitgelaufenen Markus Lillich, der per Direktabnahme zur erneuten Indians-Führung traf.

Im Schlussdrittel waren die Hausherren bemüht, noch einmal in die Partie zurückzukommen, scheiterten aber ein ums andere Mal an der Indians-Defensive. Kurz vor Ende der Partie nahm Fratkin noch Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt und die Memminger verteidigten die Führung bis zur Schlusssekunde.

Weiter geht es am kommenden Sonntag mit Spiel 4 in Memmingen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC musste am Dienstagabend in Memmingen den Serienausgleich in der Finalserie hinnehmen. Vor 3.206 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg zog das Team von Headcoach Casey Fratkin gegen die heimischen Indians mit 5:2 den Kürzeren.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor Spiel 2 der Serie eine kleine Änderung durchführen, denn zu den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Ondrej Pozivil gesellte sich kurzfristig auch noch Jaroslav Hafenrichter. Seine Position in der zweiten Sturmformation nahm Marco Baßler ein.

Beflügelt durch die Serienführung legte der DSC gleich los wie die Feuerwehr und erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Die beste davon hatte Curtis Leinweber, der mit einem doppelten Pfostentreffer knapp an der Führung scheiterte. Zwar hatten auch die Hausherren – vor allem in nummerischer Überzahl – auch gute Chancen, doch auch Timo Pielmeier blieb stets Herr der Lage. Mit dem torlosen Unentschieden ging es hinein in die erste Pause.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Deggendorfer den besseren Start und gingen in der 24. Minute in Führung. Niklas Pill erkämpfte sich hinter dem Memminger Tor den Puck und bediente Julian Elsberger, der frei stehend zum 0:1 abschloss. Der DSC jetzt am Drücker und hatte gleich mehrfach die Möglichkeit, das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben, scheiterten jedoch an Justus Roth im Memminger Tor. Und wie es im Sport oft so ist, fiel in der 28. Minute das 1:1. Felix Brassard verwertete einen Abpraller zum etwas überraschenden Ausgleich. Die Indians wirkten daraufhin etwas gefestigter, fanden selbst besser in die Partie und gingen in der 33. Minute erstmals in Führung. Maximilian Menner warf den Puck Richtung Tor und Edgars Homjakovs fälschte entscheidend zum 2:1 für die Hausherren ab.

Im Schlussdrittel waren es wieder die Deggendorfer mit einem schnellen Treffer. In der 44. Minute war es Luke Weilandt, der im Powerplay das 2:2 markierte. Doch die Indians hatten erneut die passende Antwort parat. Ebenfalls in nummerischer Überzahl war es Linus Svedlund, der die Hausherren in der 48. Minute erneut in Front brachte. Kurz vor Ende der Partie gab es noch einmal Powerplay für die Memminger und dieses nutzten die Schwaben in der 59. Minute durch Markus Lillich zum 4:2 aus. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin noch einmal alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch auch diese Maßnahme blieb nicht von Erfolg gekrönt und Homjakovs traf in der 60. Minute ins verwaiste DSC-Tor zum 5:2 Endstand.

Weiter geht es am kommenden Freitag mit Spiel 3 der Serie. Spielbeginn in der bereits ausverkauften Hitzkopf-Arena ist um 19:30 Uhr.

Der Deggendorfer SC startet mit einem Sieg ins Finale gegen Memmingen. Vor einer ausverkauften Hitzkopf-Arena (2.666 Zuschauer) bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Indians mit 3:1 und geht in der Serie mit 1:0 in Führung.

In Spiel 1 des Finales konnte der Deggendorfer Cheftrainer nahezu auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Zwar fehlten weiterhin Philipp Wachter und Ondrej Pozivil, jedoch kehrte Dylan Jackson zurück in den Kader.

Wie es sich für ein Finale gebührt, lieferten sich beide Mannschaften von der ersten Minute an einen packenden Fight, bei dem um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Trotz einiger guter Möglichkeiten auf beiden Seiten ließen sich weder Timo Pielmeier, noch Justus Roth im Tor der Memminger ließen sich in den ersten 20 Minuten überwinden.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: Beide Teams schenkten sich absolut nichts und es dauerte bis zur 36. Minute, ehe der erste Treffer fiel. Im Powerplay war es Ty Jackson, der einen Abpraller aus spitzem Winkel über die Linie drückte. Doch die Antwort der Memminger ließ nicht lange auf sich warten. Nur 59 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels war es Indians-Stürmer Felix Brassard, der per Nachschuss zum 1:1 Pausenstand traf.

Im Schlussabschnitt dauerte es dieses Mal nur knapp sechs Minuten, ehe der nächste Treffer fiel. In eigener Unterzahl war es Luke Weilandt, der einen Querpass abfing und Roth im kurzen Eck zum 2:1 überwand. Als Harrison Roy in der 53. Minute auf 3:1 erhöhte, schien das Dach der Hitzkopf-Arena förmlich aus der Verankerung zu springen. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie nahmen die Indians noch Justus Roth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme zeigte allerdings keine Wirkung mehr und der DSC brachte das Ergebnis über die Zeit.

Weiter geht es mit Spiel 2 der Serie am Dienstag in Memmingen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Der Deggendorfer SC feiert den erstmaligen Finaleinzug seit 2018. Vor 2.627 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Sonntagabend die Tilburg Trappers deutlich 7:2 und siegt in der Halbfinal-Serie mit 4:1.

Vor Spiel Nummer 5 musste der Deggendorfer Cheftrainer personell einen herben Verlust hinnehmen. Zusätzlich zu den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Ondrej Pozivil gesellte sich kurzfristig auch noch Topscorer Dylan Jackson. Petr Stloukal gab hingegen sein Playoff-Debüt.

Von Beginn an entwickelte sich eine hitzige und intensive Partie, in der beide Mannschaften sich nichts schenkten. Das erste Mal durften die Hausherren bereits in der fünften Minute jubeln: Marco Baßler überwand Tilburgs Keeper Andree mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0. Doch die Antwort der Trappers ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 19 Sekunden später glich Bjorn Borgman mit einem präzisen Schuss aus dem Hintergrund zum 1:1 aus. Die Niederländer wirkten in der Folgezeit beflügelt durch den schnellen Ausgleich und hatten die besseren Möglichkeiten. Doch beide Torhüter ließen sich im ersten Abschnitt nicht mehr überwinden, sodass es mit dem Unentschieden das erste Mal in die Kabine ging.

Im Mitteldrittel kamen die Hausherren wie die Feuerwehr aus der Kabine und gingen nach nur 30 Sekunden erneut in Führung. Rückkehrer Petr Stloukal fälschte einen Schuss von Marco Baßler unhaltbar zum 2:1 ab. Die Deggendorfer Offensivmaschinerie war jetzt so richtig warmgelaufen und Petr Stloukal legte in der 24. Minute das 3:1 nach. Als Marco Baßler in der 28. Minute zum 4:1 traf, schienen den Trappers die Felle davonzuschwimmen. Zwar konnte Kobe Roth in der 29. Minute unmittelbar auf 4:2 verkürzen, doch Luca Zitterbart in der 35. und Marco Baßler in der 37. Minute stellten das Ergebnis noch vor der zweiten Pausensirene auf 6:2.

Im Schlussabschnitt verlor die Partie dann etwas an Intensität. Die Trappers versuchten zwar noch einmal offensiv etwas zu bewegen, jedoch fehlte bei den Niederländern mittlerweile der letzte Wille. In der 44. Minute legte Harrison Roy nach einem toll vorgetragenen Konter noch das 7:2 nach. Die letzten 16 Minuten plätscherten dann vor sich hin und der DSC zieht mit diesem Sieg ins Oberligafinale ein.

Das erste Finalspiel findet Sonntag in einer Woche um 18:45 Uhr in der Hitzkopf-Arena statt. Der Gegner steht aktuell noch nicht fest.

Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend in Tilburg die erste Niederlage in der Halbfinalserie hinnehmen. Vor 2.563 Zuschauern im Ijssportcentrum Tilburg unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin knapp mit 3:4, liegt in der Best-of-Seven-Serie nach wie vor mit 3:1 in Front.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 4 der Serie erneut auf den gleichen Kader wie am Mittwoch zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil.

Der DSC erwischte den etwas besseren Start in die Partie und ging schließlich in der neunten Minute in Führung. Nach einem tollen Sololauf schloss Brett Humberstone alleine vor Cedric Andree zum 0:1 ab. Doch die Trappers zeigten sich davon unbeeindruckt und glichen nur drei Zeigerumdrehungen später durch Kobe Roth zum 1:1 aus. In der Folgezeit ging es auf und ab und in der 17. Minute legten die Hausherren durch Mike Dalhuisen noch das 2:1 nach.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine offene Partie, in der beide Teams ihre Gelegenheiten hatten. Auf den nächsten Treffer mussten die 2.563 Zuschauer bis zur 33. Minute warten. Dort glichen die Deggendorfer – bei angezeigter Strafe – durch einen Gewaltschuss von Marcel Pfänder zum 2:2 aus. Doch erneut hatten die Trappers die passende Antwort parat. In der 36. Minute brachte Dani Bindels aus dem Gefühl heraus seine Farben das zweite Mal an diesem Abend in Führung.

Im Schlussdrittel blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Der nächste Treffer fiel wieder für den DSC: Im Powerplay bediente Luke Weilandt in der 48. Minute den frei stehenden Dylan Jackson, der per Direktabnahme zum 3:3 traf. Es ging langsam aber sicher in die Crunchtime und dort hatten die Tilburger noch ein Ass im Ärmel. In der 56. Minute war es Phil Marinaccio, der sich über außen durchtankte und zum 4:3 traf. Kurz vor Ende der Partie nahm Casey Fratkin noch Timo Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings nicht vom Erfolg gekrönt, sodass Tilburg den ersten Matchpuck in dieser Serie abwehren kann.

Weiter geht es damit am Sonntag mit Spiel 5 in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.

Es war ein echter Eishockeykrimi am Mittwochabend in der Hitzkopf-Arena! Vor 2.608 Zuschauern schenkten sich beide Mannschaften über die gesamte Distanz nichts und am Ende bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Tilburg Trappers mit 2:1 nach Verlängerung. Damit geht der DSC in der Halbfinalserie mit 3:0 in Führung.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im dritten Spiel der Serie auf nahezu den identischen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Es fehlten weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil. Curtis Leinweber kehrte nach abgesessener Sperre wieder zurück ins Lineup.

Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo und hoher Intensität in die Partie. Obwohl die Verteidigungslinien des DSC und der Trappers eng an ihren Gegenspielern waren, gab es gute Chancen auf beiden Seiten. Doch weder Timo Pielmeier, noch Tilburgs Cedric Andree ließen sich im ersten Abschnitt überwinden.

Im Mitteldrittel erwischten die Trappers den besseren Start. In der 22. Minute traf Matt McLeod im Powerplay per Direktabnahme zum 0:1. Ein echter Wirkungstreffer für die Hausherren, denen es in der Folgezeit schwer fiel, ihren Rhythmus wiederzufinden. Doch das Team von Casey Fratkin arbeitete sich von Minute zu Minute zurück in die Partie und glichen schließlich kurz vor der zweiten Pausensirene aus. Ebenfalls im Powerplay war es Harrison Roy, der 14 Sekunden vor Drittelende Tilburgs Keeper Andree im kurzen Eck zum 1:1 überwand.

Auch im Schlussabschnitt blieb es eine Partie auf Messers Schneide. Beide Mannschaft mit teilweise hochklassigen Chancen, jedoch blieben beide Torhüter stets Herr der Lage. Mit dem Unentschieden ging es auch das dritte Mal an diesem Abend in die Kabinen – es musste somit die Verlängerung entscheiden.

In der Overtime entschied dann Dante Hahn die Partie in der 71. Minute zu Gunsten des DSC. Damit gehen die Deggendorfer in der Best-of-Seven-Serie mit 3:0 in Führung.

Weiter es für beide Teams am kommenden Freitag mit Spiel 4 der Serie. Spielbeginn in Tilburg ist um 20:15 Uhr.