Der Deggendorfer SC kann mit Julian Elsberger die nächste Vertragsverlängerung in Vorbereitung auf die kommende Oberligaspielzeit bekannt geben. Der gebürtige Landshuter geht damit bereits in seine fünfte Saison in Deggendorf.

Mit gerade einmal 22 Jahren kann der Außenstürmer bereits auf die Erfahrung von 240 Oberligaspielen zurückgreifen – ein Wert mit Seltenheitswert in diesem Alter. Seit Jahren ist der Linksschütze damit eine der großen Konstanten im Deggendorfer Kader.

Mit 13 eigenen Treffern verbesserte Elsberger in der vergangenen Spielzeit seinen eigenen Torbestwert noch einmal im Vergleich zu den Vorjahren. Zudem gelangen ihm elf Vorlagen in 69 Spielen.

Der bisherige DSC-Kader für die kommende Saison 2026/2027:

Tor: Timo Pielmeier

Verteidigung: Silvan Heiß, Marcel Pfänder, Niklas Heinzinger, Jan Bednar, Ondrej Pozivil

Sturm: Curtis Leinweber, Petr Stloukal, Ty Jackson, Dylan Jackson, Harrison Roy, Marco Baßler, Zach Kaiser, Thore Weyrauch, Niklas Pill, Julian Elsberger

Der Deggendorfer SC kann die nächste Vertragsverlängerung für die kommende Oberligaspielzeit bekannt geben. Mit Allrounder Niklas Pill hat der nächste Akteur sein Arbeitspapier verlängert. Der mittlerweile 25-jährige Angreifer geht damit in seine fünfte Spielzeit im Deggendorfer Trikot.

Der gebürtige Landshuter besticht durch seine Beständigkeit auf dem Eis und hat sich auch einen hohen Stellenwert bei Cheftrainer Casey Fratkin erspielt. Neben seinen Fähigkeiten als Angreifer, besitzt Pill über ein hohes Maß an Spielverständnis, wodurch ihn der Deggendorfer Headcoach in der vergangenen Saison vorübergehend auch in der Verteidigung eingesetzt hat.

In der Spielzeit 25/26 gelangen dem Allrounder in 54 Spielen insgesamt sieben Tore und sieben Vorlagen.

Bei seiner Vorstellung im Jahr 2021 sagte Ondřej Pozivil scherzhaft, dass er locker noch zehn Jahre spielen könne – aktuell arbeitet der mittlerweile 39-jährige Deutsch-Tscheche hart daran, seine Aussage in die Tat umzusetzen. Der routinierte Verteidiger verlängert seinen Vertrag um eine sechste Saison im Deggendorfer Trikot.

Pozivil, der 2021 von den Lausitzer Füchsen aus der DEL2 an die Donau wechselte, verfügt mit 238 DEL2-Spielen und 280 Oberligaspielen über viel Erfahrung und soll auch zukünftig ein wichtiger Eckpfeiler der Deggendorfer Hintermannschaft sein.

Für den Sportlichen Leiter des Deggendorfer SC, Ibo Weissleider, steht die Wichtigkeit Pozivils außer Frage: „Spieler wie Ondřej sind für jede Mannschaft enorm wichtig.
Er gehört seit Jahren zu den wichtigsten Säulen und überzeugt nicht nur durch seine Leistungen auf dem Eis, sondern auch durch seinen Charakter und seine Professionalität. Spieler mit seiner Erfahrung, seiner Führungsstärke und seiner Identifikation mit dem Verein sind enorm wertvoll. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Ondřej auch künftig Teil unserer Mannschaft sein wird.“

Auch in dieser Saison bleibt die ganz große Konstante in der Testspielphase des Deggendorfer SC erhalten: Der Niemeier Haustechnik-Cup läutet die neue Eiszeit ein und kann auch in dieser Saison am 22. und 23. August auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld bauen. Zu Gast in der Hitzkopf-Arena werden mit den Eisbären Regensburg und den Blue Devils Weiden zwei Zweiligisten sein. Als besonderer und internationaler Gast komplettiert der ungarische Erstligist Budapest Jégkorong Akadémia HC das Teilnehmerfeld.

Die Spielpaarungen sehen wie folgt aus:

22.08.2026 Blue Devils Weiden – Budapest Jégkorong Akadémia HC
22.08.2026 Deggendorfer SC – Eisbären Regensburg
23.08.2026 Spiel um Platz 3 oder Finale (je nach DSC-Beteiligung)
23.08.2026 Spiel um Platz 3 oder Finale (je nach DSC-Beteiligung)

Der DSC bestreitet in jedem Fall am Sonntag das Abendspiel.

Über die weiteren Details halten wir euch im Laufe des Sommers auf dem Laufenden – wir brennen bereits wieder für die neue Eiszeit!

Der Deggendorfer SC kann auch in der kommenden Spielzeit auf die Dienste von Verteidiger Jan Bednar zählen. Der Abwehrspieler mit Gardemaßen geht damit in seine zweite Spielzeit im DSC-Trikot.

Die Geschichte von Jan Bednar glich schon fast einem kleinen Eishockey-Märchen: Nach DEL2-Stationen in Freiburg, Bad Tölz, Kaufbeuren und Weißwasser beendete der Defensivspezialist im Jahr 2023 vorerst seine Karriere, um sich seinem Studium zu widmen. Als in der vergangenen Spielzeit DSC-Coach Casey Fratkin mit einem Verteidiger-Engpass zu kämpfen hatte, kam es mehr oder weniger per Kaltstart zum Comeback. Der in Deggendorf studierende Bednar ging einmal mit dem Team aufs Eis und steuerte bei seinem Debüt gleich einen Treffer gegen die Höchstadt Alligators bei.

Seitdem ist der in Lippstadt geborene Deutsch-Tscheche eine konstante Größe in der Hintermannschaft des Deggendorfer SC, der sich durch seine Zweikampfstärke und Ruhe an der Scheibe schnell in die Herzen der DSC-Fans spielte. Nun geht der 27-Jährige in seine erste komplette Saison im Deggendorfer Trikot.

Der Deggendorfer SC treibt die Kaderplanung für die anstehende Oberligasaison weiterhin kräftig voran und kann mit Zach Kaiser den ersten Neuzugang vermelden. Der 27-jährige Deutsch-Kanadier wechselt vom EC Bad Nauheim aus der DEL2 nach Deggendorf.

Für den in Orangeville in Kanada geborenen Offensiv-Allrounder ist die Oberliga kein unbeschriebenes Blatt. Im Sommer 2023 wechselte Kaiser das erste mal über den großen Teich und schloss sich den Lindau Islanders an. Nach 59 Punkten in 49 Spielen und dem Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft wechselte der 1,85m große Angreifer zum EC Bad Nauheim in die DEL2, wo er in den letzten beiden Spielzeiten 39 Scorerpunkte in 79 Spielen sammelte.

Vor seiner Zeit in Europa genoss Kaiser in Nordamerika eine hochklassige Ausbildung: Nach vier Jahren in der AJHL (zweithöchstes Nachwuchslevel in Kanada) ging es für den Deggendorfer Neuzugang an die University of Massachusetts Lowell in der NCAA (höchste Universitätsliga in den USA), bevor er nach einem kurzen Aufenthalt in der ECHL (dritthöchste Liga unter der AHL und NHL) nach Lindau ging.

Der Sportliche Leiter des Deggendorfer SC, Ibo Weissleder, hat eine klare Vorstellung über den ersten Neuzugang: „Zach vereint genau die Eigenschaften, die wir gesucht haben: Tempo, Intensität, Verantwortung und offensive Qualität. Er ist ein Spieler, der hart arbeitet, in allen Spielsituationen eingesetzt werden kann und gleichzeitig die Fähigkeit mitbringt, Tore zu erzielen und offensiv Akzente zu setzen. Gleichzeitig sehen wir bei ihm weiteres Entwicklungspotenzial und sind überzeugt, dass er sehr gut zu unserer Spielidee und zu unserem Standort passt.“

Zach Kaiser wird im Deggendorfer Trikot mit der Nummer 73 auflaufen.

Der bisherige DSC-Kader für die kommende Saison 2026/2027:

Tor: Timo Pielmeier

Verteidigung: Silvan Heiß, Marcel Pfänder

Sturm: Curtis Leinweber, Petr Stloukal, Ty Jackson, Dylan Jackson, Harrison Roy, Marco Baßler, Zach Kaiser

Der Deggendorfer SC muss sich im Oberligafinale geschlagen geben. Vor 3.700 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg unterlag das Team von Casey Fratkin in dramatischer Art und Weise mit 5:6 nach Verlängerung.

In Spiel 6 der Finalserie musste der Deggendorfer Übungsleiter weiterhin auf Philipp Wachter und Luca Zitterbart verzichten. Verteidiger Ondrej Pozivil kehrte hingegen in den Kader zurück.

Die Deggendorfer erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der dritten Minute in Führung. Brett Humberstone zog von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Memminger Tor zum 0:1. Doch die Antwort der Indians ließ nicht lange auf sich warten. In der vierten Minute war es Linus Svedlund, der am langen Pfosten das 1:1 markierte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams zu Chancen kamen. Der nächste Treffer fiel dann in der elften Minute, als Sam Verelst im Powerplay zum 2:1 traf. Der DSC blieb allerdings dran und kam noch vor der ersten Pausensirene zurück. Von der blauen Linie war es Niklas Heinzinger, der per Distanzschuss das 2:2 markierte. Damit nicht genug, denn kurz vor Ende legten die Deggendorfer einen weiteren Treffer nach: Jaroslav Hafenrichter schickte Luke Weilandt auf die Reise, der frei stehend auf 2:3 stellte.

Im zweiten Abschnitt blieb es weiterhin ein Abnutzungskampf, in dem die Deggendorfer in der 31. Minute nachlegten. Marco Baßler traf mit einem präzisen Schuss aus dem Lauf heraus zum 2:4. Dies schien jedoch so etwas wie die Initialzündung für die Indians gewesen zu sein. Nach dem Anschlusstreffer von Tyler Spurgeon in der 34. Minute stellten die Memminger durch Meisinger (37.) und Menner (38.) per Doppelschlag auf 5:4. Doch der DSC steckte nicht auf und kam noch vor der zweiten Pause noch einmal zurück. Im Powerplay war es Petr Stloukal, der nur 30 Sekunden nach der Memminger Führung auf 5:5 stellte.

Im Schlussdrittel waren beide Teams bemüht, den Fokus etwas mehr auf die eigene Defensive zu legen. Diese Taktik ging auf, denn beide Teams hielten das Ergebnis bis zum dritten Mal an diesem Abend in die Pause ging. Spiel 6 des Finales musste somit in der Verlängerung entschieden werden.

In der Overtime schoss dann Brett Ouderkirk seine Farben in der 74. Minute zum Meistertitel, als er einen Schuss von Connor Blake unhaltbar zum 6:5 abfälschte.

Der Deggendorfer SC erzwingt ein sechstes Spiel in der Finalserie gegen Memmingen. In einer ausverkauften Hitzkopf-Arena (2.666 Zuschauer) bezwang das Team die Indians deutlich mit 6:1 und stellt in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 5 auf den identischen Kader wie am Sonntag in Memmingen zurückgreifen. Vor diesem entscheidenden Duell musste er zwar weiterhin auf Ondrej Pozivil und Philipp Wachter verzichten, jedoch wurden die Reihen noch einmal komplett neu eingeteilt.

Ähnlich wie in den anderen Finalspielen entwickelte sich von der ersten Minute eine ausgeglichene und umkämpfte Partie, in der die Memminger in der elften Minute in Führung gingen. Brett Ouderkirk verwertete seinen eigenen Abpraller zum 0:1 für die Gäste. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: knapp zwei Minuten später bediente Jaroslav Hafenrichter im Powerplay den frei stehenden Marco Baßler, der auf 1:1 stellte. Kurz vor der Pause gingen die Deggendorfer dann erstmals in Führung. Nach einer Kombination über Ty und Dylan Jackson stand plötzlich Niklas Heinzinger allein vor Justus Roth und schloss zum 2:1 Pausenstand ab.

Auch im Mitteldrittel zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Partie blieb umkämpft, die Deggendorfer wirkten allerdings abschlussorientierter als zuletzt und erhöhten in der 30. Minute auf 3:1: ein schönes Zusammenspiel von Ty Jackson und Petr Stloukal krönte Dylan Jackson per Direktabnahme mit dem dritten DSC-Treffer an diesem Abend. Die Hausherren blieben weiterhin die effizientere Mannschaft und legten durch Harrison Roy in der 32. Minute das 4:1 nach. Zwar boten sich beiden Teams noch weitere Einschussmöglichkeiten, doch keiner der beiden Torhüter ließ sich bis zur zweiten Pause noch einmal überwinden.

Im Schlussabschnitt warfen die Indians noch einmal alles in die Offensive und setzten dem DSC mit viel Druck zu. Doch der Defensivverbund um Timo Pielmeier hielt stand und in der 54. Minute machten die Hausherren endgültig den Deckel drauf, als Dylan Jackson in doppelter Überzahl zum 5:1 traf. Damit nicht genug: Petr Stloukal legte in der 56. Minuten im Powerplay noch das 6:1 nach. Dies war gleichermaßen auch der Endstand nach 60 Minuten.

Durch diesen Sieg erzwingt das Fratkin-Team ein sechstes Spiel in Memmingen. Spielbeginn am Freitagabend ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC steht in der Finalserie gegen Memmingen mit dem Rücken zur Wand. Am Sonntagabend unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 3.700 Zuschauer in der ALPHA COOLING-Arena am Hühnerberg den heimischen Indians mit 1:4 und muss nun drei Spiele in Folge gewinnen, um die Serie noch auf seine Seite zu drehen.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 4 auf den gleichen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Ondrej Pozivil und Philipp Wachter.

Wie bereits in den anderen Partien entwickelte sich früh ein Spiel auf Messers Schneide, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Keiner der beiden Torhüter ließ sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden das erste Mal in die Kabinen ging.

Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild und gleich zu Beginn glückte den Hausherren der vermeintliche Führungstreffer. Brett Ouderkirk fälschte im Powerplay einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab – nach Videobeweis wurde das Tor jedoch annulliert. Ähnlich ging es den Deggendorfern kurz vor der zweiten Pause: Julian Elsberger traf, doch Harrison Roy behinderte den Memmingens Schlussmann Justus Roth regelwidrig im eigenen Torraum. Somit blieb es auch nach 40 gespielten Minuten beim 0:0.

Die Tore gab es allerdings dann zum Beginn des Schlussdrittels: Ein Memminger Doppelschlag durch Brassard (44.) und Lillich (46.) brachten die Indians auf die Siegerstraße. Hoffnung gab es noch einmal im Deggendorfer Lager, als Petr Stloukal in der 54. Minute einen Schuss von Jan Bednar zum 2:1 Anschlusstreffer abfälschte. Die Hoffnung währte jedoch nicht lange, denn knapp eine Zeigerumdrehung später war es Brett Ouderkirk, der nach einem schnellen Konter auf 3:1 stellte. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin noch einmal alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb ohne Ertrag und Memmingens Milan Pfalzer setzte mit seinem Treffer ins verwaiste Deggendorfer Tor in der 57. Minute den Schlussstrich unter die Partie.

Der DSC steht damit mit dem Rücken zur Wand und braucht am kommenden Dienstag in der Hitzkopf-Arena einen Sieg, um in der Serie am Leben zu bleiben. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.