Der Deggendorfer SC feiert den erstmaligen Finaleinzug seit 2018. Vor 2.627 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Sonntagabend die Tilburg Trappers deutlich 7:2 und siegt in der Halbfinal-Serie mit 4:1.

Vor Spiel Nummer 5 musste der Deggendorfer Cheftrainer personell einen herben Verlust hinnehmen. Zusätzlich zu den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Ondrej Pozivil gesellte sich kurzfristig auch noch Topscorer Dylan Jackson. Petr Stloukal gab hingegen sein Playoff-Debüt.

Von Beginn an entwickelte sich eine hitzige und intensive Partie, in der beide Mannschaften sich nichts schenkten. Das erste Mal durften die Hausherren bereits in der fünften Minute jubeln: Marco Baßler überwand Tilburgs Keeper Andree mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0. Doch die Antwort der Trappers ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 19 Sekunden später glich Bjorn Borgman mit einem präzisen Schuss aus dem Hintergrund zum 1:1 aus. Die Niederländer wirkten in der Folgezeit beflügelt durch den schnellen Ausgleich und hatten die besseren Möglichkeiten. Doch beide Torhüter ließen sich im ersten Abschnitt nicht mehr überwinden, sodass es mit dem Unentschieden das erste Mal in die Kabine ging.

Im Mitteldrittel kamen die Hausherren wie die Feuerwehr aus der Kabine und gingen nach nur 30 Sekunden erneut in Führung. Rückkehrer Petr Stloukal fälschte einen Schuss von Marco Baßler unhaltbar zum 2:1 ab. Die Deggendorfer Offensivmaschinerie war jetzt so richtig warmgelaufen und Petr Stloukal legte in der 24. Minute das 3:1 nach. Als Marco Baßler in der 28. Minute zum 4:1 traf, schienen den Trappers die Felle davonzuschwimmen. Zwar konnte Kobe Roth in der 29. Minute unmittelbar auf 4:2 verkürzen, doch Luca Zitterbart in der 35. und Marco Baßler in der 37. Minute stellten das Ergebnis noch vor der zweiten Pausensirene auf 6:2.

Im Schlussabschnitt verlor die Partie dann etwas an Intensität. Die Trappers versuchten zwar noch einmal offensiv etwas zu bewegen, jedoch fehlte bei den Niederländern mittlerweile der letzte Wille. In der 44. Minute legte Harrison Roy nach einem toll vorgetragenen Konter noch das 7:2 nach. Die letzten 16 Minuten plätscherten dann vor sich hin und der DSC zieht mit diesem Sieg ins Oberligafinale ein.

Das erste Finalspiel findet Sonntag in einer Woche um 18:45 Uhr in der Hitzkopf-Arena statt. Der Gegner steht aktuell noch nicht fest.

Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend in Tilburg die erste Niederlage in der Halbfinalserie hinnehmen. Vor 2.563 Zuschauern im Ijssportcentrum Tilburg unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin knapp mit 3:4, liegt in der Best-of-Seven-Serie nach wie vor mit 3:1 in Front.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 4 der Serie erneut auf den gleichen Kader wie am Mittwoch zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil.

Der DSC erwischte den etwas besseren Start in die Partie und ging schließlich in der neunten Minute in Führung. Nach einem tollen Sololauf schloss Brett Humberstone alleine vor Cedric Andree zum 0:1 ab. Doch die Trappers zeigten sich davon unbeeindruckt und glichen nur drei Zeigerumdrehungen später durch Kobe Roth zum 1:1 aus. In der Folgezeit ging es auf und ab und in der 17. Minute legten die Hausherren durch Mike Dalhuisen noch das 2:1 nach.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine offene Partie, in der beide Teams ihre Gelegenheiten hatten. Auf den nächsten Treffer mussten die 2.563 Zuschauer bis zur 33. Minute warten. Dort glichen die Deggendorfer – bei angezeigter Strafe – durch einen Gewaltschuss von Marcel Pfänder zum 2:2 aus. Doch erneut hatten die Trappers die passende Antwort parat. In der 36. Minute brachte Dani Bindels aus dem Gefühl heraus seine Farben das zweite Mal an diesem Abend in Führung.

Im Schlussdrittel blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Der nächste Treffer fiel wieder für den DSC: Im Powerplay bediente Luke Weilandt in der 48. Minute den frei stehenden Dylan Jackson, der per Direktabnahme zum 3:3 traf. Es ging langsam aber sicher in die Crunchtime und dort hatten die Tilburger noch ein Ass im Ärmel. In der 56. Minute war es Phil Marinaccio, der sich über außen durchtankte und zum 4:3 traf. Kurz vor Ende der Partie nahm Casey Fratkin noch Timo Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings nicht vom Erfolg gekrönt, sodass Tilburg den ersten Matchpuck in dieser Serie abwehren kann.

Weiter geht es damit am Sonntag mit Spiel 5 in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.

Es war ein echter Eishockeykrimi am Mittwochabend in der Hitzkopf-Arena! Vor 2.608 Zuschauern schenkten sich beide Mannschaften über die gesamte Distanz nichts und am Ende bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Tilburg Trappers mit 2:1 nach Verlängerung. Damit geht der DSC in der Halbfinalserie mit 3:0 in Führung.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im dritten Spiel der Serie auf nahezu den identischen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Es fehlten weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil. Curtis Leinweber kehrte nach abgesessener Sperre wieder zurück ins Lineup.

Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo und hoher Intensität in die Partie. Obwohl die Verteidigungslinien des DSC und der Trappers eng an ihren Gegenspielern waren, gab es gute Chancen auf beiden Seiten. Doch weder Timo Pielmeier, noch Tilburgs Cedric Andree ließen sich im ersten Abschnitt überwinden.

Im Mitteldrittel erwischten die Trappers den besseren Start. In der 22. Minute traf Matt McLeod im Powerplay per Direktabnahme zum 0:1. Ein echter Wirkungstreffer für die Hausherren, denen es in der Folgezeit schwer fiel, ihren Rhythmus wiederzufinden. Doch das Team von Casey Fratkin arbeitete sich von Minute zu Minute zurück in die Partie und glichen schließlich kurz vor der zweiten Pausensirene aus. Ebenfalls im Powerplay war es Harrison Roy, der 14 Sekunden vor Drittelende Tilburgs Keeper Andree im kurzen Eck zum 1:1 überwand.

Auch im Schlussabschnitt blieb es eine Partie auf Messers Schneide. Beide Mannschaft mit teilweise hochklassigen Chancen, jedoch blieben beide Torhüter stets Herr der Lage. Mit dem Unentschieden ging es auch das dritte Mal an diesem Abend in die Kabinen – es musste somit die Verlängerung entscheiden.

In der Overtime entschied dann Dante Hahn die Partie in der 71. Minute zu Gunsten des DSC. Damit gehen die Deggendorfer in der Best-of-Seven-Serie mit 3:0 in Führung.

Weiter es für beide Teams am kommenden Freitag mit Spiel 4 der Serie. Spielbeginn in Tilburg ist um 20:15 Uhr.

Insgesamt 2.495 Zuschauer im Ijssportcentrum Tilburg sahen am Montagabend ein spannendes und umkämpftes Duell zwischen den heimischen Trappers und dem Deggendorfer SC. Am Ende setzte sich das Team von Headcoach Casey Fratkin mit 3:0 durch und baut damit die Serienführung auf 2:0 aus.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem zweiten Duell mit den Niederländern Anpassungen am Kader vornehmen. Neben den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter, Petr Stloukal und Ondrej Pozivil fehlte auch noch der gesperrte Curtis Leinweber.

Ab dem Eröffnungsbully entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Teams von der ersten Minute nicht zurücksteckten und Vollgas gaben. Der erste Treffer des Spiels fiel bereits in der fünften Minute. Im Powerplay verwertete Julian Elsberger den Abpraller nach einem Hafenrichter-Schuss zum 0:1. Einen weiteren Aufreger gab es in der 15. Minute als Tilburgs Bjorn Borgman wegen eines Bandenchecks an Ty Jackson vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Aus dem daraus folgenden fünfminütigen Powerplay konnten die Deggendorfer jedoch kein Kapital schlagen.

In der ersten Hälfte des zweiten Abschnitts hatten die Hausherren etwas mehr von der Partie, ohne dabei die ganz großen Chancen zu generieren. Auf der Gegenseite blieb der DSC mit schnell vorgetragenen Kontern gefährlich. Im weiteren Drittelverlauf war die Fratkin-Truppe wieder etwas aktiver, doch weder Cedric Andree im Tilburger Tor, noch Timo Pielmeier ließen sich in den zweiten 20 Minuten überwinden.

Auch im Schlussdrittel blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams erspielten sich gute Möglichkeiten – zunächst noch ohne Erfolg. In der 52. Minute brachen die Deggendorfer allerdings durch das Defensivbollwerk der Trappers. Dylan Jackson bediente seinen mitgelaufenen Zwillingsbruder Ty, der am langen Eck zum 0:2 einschob. Die Tilburger warfen daraufhin noch einmal alles in die Offensive und nahmen kurz vor Ende der Partie Keeper Andree zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch auch diese Maßnahme verpuffte an der DSC-Defensive und Luke Weilandt machte in der 59. Minute mit seinem Treffer ins verwaiste Trappers-Tor endgültig den Deckel auf diese Partie.

Weiter geht es für beide Teams bereits am kommenden Mittwoch in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC geht in der Halbfinalserie mit 1:0 in Führung. Vor ausverkauftem Haus (2.666 Zuschauer) nutzte das Team von Headcoach Casey Fratkin das Heimrecht und schlug die Tilburg Trappers deutlich mit 6:1.

Im Duell mit den Niederländern konnte der Deggendorfer Cheftrainer erneut auf vier volle Reihen zurückgreifen. Es fehlten weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und Ondrej Pozivil.

Die Trappers kamen mit viel Dampf aus der Kabine und setzten früh die ersten Offensivakzente. Die Deggendorfer brauchten zu Beginn etwas, um in die Partie zu kommen, waren dann aber sofort auf Augenhöhe und erspielten sich selbst Möglichkeiten. Dennoch waren es die Gäste, die in der zwölften Minute in Führung gingen: Danny Stempher vollendete einen schnellen Gegenangriff zum 0:1. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute traf Jaroslav Hafenrichter im Powerplay mit einem präzisen Schuss ins linke obere Eck zum 1:1. Einen Pfeil hatten die Deggendorfer im ersten Abschnitt noch im Köcher. Kurz vor der Pausensirene zog Marco Baßler ab und Dylan Jackson vollendete per Abstauber zum 2:1.

Beflügelt durch den späten Treffer überrollten die Deggendorfer im zweiten Abschnitt die Trappers regelrecht. Zunächst erhöhte Dylan Jackson in der 24. Minute auf 3:1. Der DSC war mittlerweile die deutlich bessere Mannschaft, während die Tilburger mit schnellen Gegenangriffen gefährlich blieben. Also Dylan Jackson in der 32. Minute per Shorthander seinen Hattrick komplettierte, schienen die Felle für die Gäste davonzuschwimmen. Also Luke Weilandt in der 35. Minute sehenswert den fünften Treffer nachlegte, war die Hitzkopf-Arena bereits zum Tollhaus geworden. Mit der deutlichen Deggendorfer Führung ging es hinein in die zweite Pause.

In der ersten Hälfte des Schlussabschnitts plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin, ohne die ganz großen Highlights bereitzuhalten. Drei Minuten vor Ende der Partie setzten die Trappers alles auf eine Karte und nahmen Cedrick Andree zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch nicht vom Erfolg gekrönt und Harrison Roy traf in der 58. Minute ins verwaiste Tilburger Tor zum 6:1 Endstand.

Weiter geht es für beide Mannschaften am kommenden Montag mit Spiel 2 der Serie. Spielbeginn in Tilburg is um 17 Uhr.

Der Deggendorfer SC steht im Halbfinale der Oberliga-Playoffs! Vor ausverkauftem Haus (2.666 Zuschauer) in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Füchse Duisburg klar mit X:X und zieht damit mit einem 4:1 Seriensieg in die nächste Runde ein.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 6 der Serie gegen die Nordrhein-Westfalen erneut auf einen vollen Kader zurückgreifen. Es fehlten lediglich Petr Stloukal und Philipp Wachter. Der zuletzt gesperrte Luca Zitterbart kehrte in den Kader zurück.

Die Hausherren starteten mit viel Druck und hoher Intensität in die Partie und erstickten die Duisburger Angriffsbemühungen zu Beginn im Keim. Auf der Gegenseite fanden die Deggendorfer zunächst stets in Füchse-Keeper Aaron Kaiser ihren Meister. In der 15. Minute war jedoch auch er machtlos, als Lars Bergbauer einen Gewaltschuss über seine Fanghand ins rechte obere Eck donnerte. Der DSC blieb dran und schlug zwei Minuten später erneut zu, als Marco Baßler im Powerplay einen Abpraller zum 2:0 verwertete.

Im zweiten Abschnitt spielten die Deggendorfer ihre Überlegenheit weiter aus und legten in der 27. Minute durch Dylan Jackson das 3:0 nach. Als eine Zeigerumdrehung später Luke Weilandt das 4:0 nachlegte, schienen den Gästen die Felle schön langsam davonzuschwimmen. Doch kurz vor der zweiten Pause gaben die Nordrhein-Westfalen noch einmal ein Lebenszeichen von sich, als Luis Üffing einen schnell vorgetragenen Konter zum 4:1 Anschlusstreffer nutzte. Die Hausherren hatten kurz vor der zweiten Pausensirene noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Marco Baßler verwertete vor dem Duisburger Tor seinen eigenen Rebound zum 5:1 Pausenstand.

Im Schlussdrittel kamen die Füchse in der 44. Minute durch Philippe Sanche noch einmal auf 5:2 heran, jedoch hatten die Deggendorfer einmal mehr die passende Antwort parat. In der 47. Minute vollendete Harrison Roy einen Konter über Marco Baßler und Marcel Pfänder zum 6:2. Im weiteren Drittelverlauf plätscherte die Partie vor sich hin und die Deggendorfer brachten das deutliche Ergebnis über die Zeit und ziehen damit ins Halbfinale der Playoffs ein.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Samstag mit dem ersten Heimspiel des Halbfinales. Der Gegner ist aktuell noch nicht bekannt.

Der Deggendorfer SC sicherte sich am Freitagabend in Duisburg den dritten Sieg in der Viertelfinal-Serie. Vor 2.500 Zuschauern in der Alleato Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Füchse deutlich mit 1:5 und stellt die Serie damit auf 3:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte auswärts nahezu auf den identischen Kader wie am Dienstag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und der gesperrte Luca Zitterbart. Niklas Pill kehrte hingegen in den Kader zurück und gab sein Playoff-Debüt.

Von der ersten Minute an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams zunächst darauf Bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Nach knappen zehn Minuten nahmen die Deggendorfer etwas mehr das Heft in die Hand und gingen schließlich in der 17. Minute in Führung. Curtis Leinweber bediente am langen Pfosten Harrison Roy, der nur noch den Schläger hinhalten musste.

Im zweiten Drittel erwischte der DSC einen echten Traumstart, denn Dylan Jackson in der 21. und Dante Hahn in der 23. Minute stellten mit zwei Powerplaytreffern das Ergebnis auf 0:3. Danach wurde die Partie zunehmend zerfahrener. Viele Strafzeiten und Unterbrechungen sorgten für wenig Spielfluss. Die sich bietenden Chancen der Hausherren machte der Defensivverbund um Timo Pielmeier zunichte – und in der 35. Minute holten die Deggendorfer zum nächsten Streich aus: Dylan Jackson schickte seinen Bruder auf die Reise, der alleine vor Duisburgs Keeper Marko Brlic eiskalt zum 0:4 Pausenstand abschloss.

Im Schlussabschnitt bestätigte der DSC seine starke Form an diesem Abend, als Marco Baßler in der 43. Minute nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 0:5 stellte. In der Folgezeit plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. In der 55. Minute betrieben die Füchse in Person von Noah Münzenberger mit seinem Tor zum 1:5 noch etwas Ergebniskosmetik. Weitere Treffer sollten an diesem Abend jedoch nicht mehr fallen.

Weiter geht es am kommenden Sonntag mit dem nächsten Heimspiel in der Hitzkopf-Arena. Um 18:45 Uhr bietet sich für die Fratkin-Truppe die Möglichkeit mit einem Sieg ins Halbfinale der Playoffs einzuziehen.

Einen extrem spannenden Abend erlebten die 1.933 Zuschauer am Dienstagabend in der Hitzkopf-Arena. In einer dramatischen Partie schoss Marco Baßler in der 70. Minute das Team von Headcoach Casey Fratkin mit seinem 4:3 zum Sieg in der Verlängerung gegen die Füchse Duisburg zur erneuten Serienführung.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 3 der Serie nahezu auf den identischen Kader wie in den ersten beiden Spielen zurückgreifen. Einzig der gesperrte Luca Zitterbart gesellte sich zu den Ausfällen von Petr Stloukal, Niklas Pill und Philipp Wachter.

Von der ersten Minute an entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Hausherren zu Beginn ein leichtes Übergewicht hatten. In der neunten Minute belohnten sich die Deggendorfer und gingen durch Niklas Heinzinger mit 1:0 in Führung. Die Füchse zeigten sich davon jedoch komplett unbeeindruckt und meldeten sich in der 13. Minute per Doppelschlag zurück. Zunächst glich Bence Farkas per Abstauber ab und nur wenige Sekunden später war es Verteidiger Philipp Kuschel der mit einem präzisen Schuss Timo Pielmeier zum 1:2 überwand. Doch auch die Deggendorfer Antwort lies nicht lange auf sich warten. In der 15. Minute tankte sich Lars Bergbauer über außen durch und überwand Willerscheid zum 2:2 Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt hatte der DSC mehr von der Partie, ohne jedoch die ganz große Gefahr auszustrahlen. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen blieben über Konter gefährlich, brachten das Tor von Timo Pielmeier jedoch auch nicht nennenswert in Gefahr. Kurz vor der zweiten Pause kamen die Gäste zu ihrem ersten Überzahlspiel, jedoch ging dieses nach hinten los. Marcel Pfänder vollendete in der 38. Minute einen schnell vorgetragenen Konter mit einem präzisen Schuss zum 3:2.

Im Schlussdrittel investierten die Füchse wieder mehr in die Offensive und glichen in der 44. Minute durch Philippe Sanche zum 3:3 aus. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten sollte dies der letzte Treffer in der regulären Spielzeit sein.


Die Partie musste somit in der Verlängerung entschieden werden. Dort schwang sich in der 70. Minute Marco Baßler zum Matchwinner auf und schoss seine Farben damit zur 2:1 Serienführung.

Weiter geht es am Freitag mit Spiel 4 der Serie in Duisburg. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Der Deggendorfer SC musste sich am Sonntagabend in Spiel 2 des Oberliga-Viertelfinales geschlagen geben. Vor 1.616 Zuschauern in der Alleato Arena Duisburg unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den heimischen Füchsen am Ende mit 5:3.


Der Deggendorfer Übungsleiter konnte in Spiel 2 auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Niklas Pill und Philipp Wachter.

Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für den DSC: Gerade einmal 38 Sekunden waren gespielt, da brachte Sandis Zolmanis seine Farben per Abstauber mit 1:0 in Front. Die Deggendorfer ließen sich von diesem frühen Gegentor allerdings keineswegs aus der Bahn werfen und schlugen nur zwei Minuten später zurück. In eigener Unterzahl war es Brett Humberstone, der mit einem präzisen Schuss Füchse-Keeper Leon Willerscheid im langen Eck zum Ausgleich überwand. In der Folgezeit hatten die Niederbayern etwas mehr von der Partie, während die Hausherren per Konter gefährlich blieben. In der 16. Minute gingen die Füchse erneut in Führung. Dieses Mal war es Philippe Sanche, der mit einem präzisen Schuss Timo Pielmeier im kurzen Eck überwand. Mit diesem Spielstand ging es auch das erste Mal in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Deggendorfer den besseren Start und glichen in der 23. Minute durch Dylan Jackson zum 2:2 aus. Die Partie wurde nun zusehends ruppiger und der DSC fand sich gleich mehrfach auf der Strafbank wieder. Als Luca Zitterbart in der 32. Minute nach einem Stockcheck vorzeitig unter die Dusche musste, nutzten die Füchse das folgende Überzahlspiel in der 35. Minute durch Sandis Zolmanis zum 3:2. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel kam der DSC in der 44. Minute erneut zum Ausgleich. In Überzahl war es Luke Weilandt, der Willerscheid mit einem abgefälschten Schuss zum 3:3 überwinden konnte. Die Deggendorfer nutzten das Momentum, hatten nun etwas mehr von der Partie und tauchten einige Male gefährlich vor dem Duisburger Tor auf, ohne jedoch zählbaren Erfolg zu verbuchen. Kurz vor Ende der Partie gelang den Füchsen der Lucky Punch. Der in diesem Moment viel zu frei stehende Carter Popoff traf in der 59. Minute zum 4:3 Führungstreffer. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos und Popoff erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:3, was gleichermaßen auch den Endstand darstellte.

Weiter geht es am Dienstag mit Spiel 3 der Serie wieder in Deggendorf. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.