Der Deggendorfer SC steht im Viertelfinale der Oberliga-Playoffs. Vor 2.248 Zuschauer bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin den Herforder EV in Spiel 3 der Playoff-Serie mit 4:0 und zieht damit per Sweep (Seriensieg ohne Niederlage) in die nächste Runde ein.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor Spiel 3 erneut seinen Kader etwas anpassen. Es fehlten Petr Stloukal, Niklas Pill, Silvan Heiß und der gesperrte Luca Zitterbart. Jan Bednar kehrte hingegen in den Kader zurück.

Auch im dritten Spiel in Folge erwischte der DSC einen echten Traumstart. Gerade einmal 130 Sekunden waren gespielt, da brachte Luke Weilandt mit einem präzisen Schuss seine Farben früh in Führung. Die Gäste aus Ostwestwalen ließen sich davon allerdings nicht beirren und arbeiten sich von Minute zu Minute mehr Spielanteile und gestalteten den ersten Abschnitt über weite Strecken ausgeglichen. Mit der knappen Hausherren-Führung ging es nach 20 gespielten Minuten das erste Mal in die Kabinen.

Auch im zweiten Drittel blieb es eine enge Partie, während die Deggendorfer ein optisches Übergewicht hatten. Der nächste Treffer ließ bis zur 34. Minute auf sich warten. Einen schnellen Konter über Jaroslav Hafenrichter und Dylan Jackson vollendete Ty Jackson zum 2:0. Kurz darauf bot sich den Hausherren im Powerplay die Möglichkeit, das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben, allerdings gab es an Jakub Urbisch im Herforder Tor kein Vorbeikommen.

Im Schlussdrittel verwaltete der DSC das Ergebnis geschickt und legte in der 43. Minute einen weiteren Treffer nach. Marco Baßler fälschte im Powerplay einen Schuss von Ondrej Pozivil unhaltbar zum 3:0 ab. Die Ice Dragons hatten in den letzten 20 Minuten nur noch wenig entgegenzusetzen und die Hausherren legten in der 51. Minute durch Harrison Roy noch das 4:0 nach. Dies war gleichermaßen auch der Endstand nach 60 gespielten Minuten.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am Freitag in einer Woche mit Spiel 1 der Viertelfinale-Serie. Der Gegner ist aktuell noch nicht bekannt.

Der Deggendorfer SC steht noch einen Sieg vom Einzug ins Viertelfinale entfernt. Am Dienstagabend siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin eindrucksvoll auswärts beim Herforder EV mit 2:9 und geht damit in der Best-of-Five-Serie mit 2:0 in Führung.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im zweiten Duell mit dem Team aus Nordrhein-Westfalen nahezu auf den identischen Kader wie am Sonntag zurückgreifen. Es fehlten somit Petr Stloukal, Niklas Pill und Jan Bednar. Youngster Viktor Skorohodov trat ebenfalls nicht die Reise nach Herford an.

Der DSC startete wie die Feuerwehr in die Partie und ging gleich in der zweiten Minute in Führung. Luke Weilandt fälschte einen Heinzinger-Schuss sehenswert zum frühen 0:1 ab. Damit nicht genug: Die Hausherren taten sich in den ersten Minuten schwer, geordnet zu ihrem Spiel zu finden. Dies nutzten die Deggendorfer in der sechsten Minute durch Marco Baßler zum 0:2. Kurze Zeit später dann das erste Powerplay für den DSC, doch der Schuss ging erst einmal nach hinten los, als Herfords Jackson Pierson in der zwölften Minute in eigener Unterzahl zum Anschluss traf. Ruppig wurde es in der 15. Minute. Luca Zitterbart musste nach einem Bandencheck vorzeitig unter die Dusche, doch die Fratkin-Truppe verteidigte die darauffolgende Unterzahlsituation geschickt und holte selbst gleich zwei Strafen raus. Die daraus resultierende doppelte Überzahl nutzten Ty Jackson in der 20. Minute zum 1:3.

Im zweiten Abschnitt kamen die Herforder etwas besser in der Kabine und belohnten sich schließlich in der 29. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Dennis Köhler. Als Jaroslav Hafenrichter in der 35. Minute auf der Strafbank Platz nehmen musste, erhoffte sich das heimische Publikum den Ausgleich – doch die Deggendorfer hatten etwas dagegen. Binnen 25 Sekunden stellten Curtis Leinweber und Ty Jackson per Doppelschlag in eigener Unterzahl auf 2:5 und damit zum Pausenstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel schwand die Gegenwehr der Herforder zusehends und der DSC legte offensiv weiter nach. Harrison Roy (44.), Brett Humberstone (49.), Ty Jackson (49.) und Marco Baßler (54.) schraubten das Ergebnis noch auf 2:9, was gleichermaßen auch den Endstand in dieser Partie darstellte.


Durch diesen Auswärtssieg hat das Fratkin-Team am kommenden Freitag die Möglichkeit, die Serie zu entscheiden und ins Viertelfinale einzuziehen. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr.

Spiel 1 der Achtelfinalserie in den Oberliga-Playoffs geht an den Deggendorfer SC. Vor 2.345 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Casey Fratkin in einer umkämpften Partie den Herforder EV mit 5:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte in Spiel 1 der Serie auf volle vier Reihen zurückgreifen. Es fehlten Petr Stloukal, Niklas Pill und Jan Bednar. Philipp Wachter gab nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback.

Der DSC kam mit viel Druck aus der Kabine und ging früh in der vierten Minute in Führung. Über Umwege kam der Puck zu Dylan Jackson, der frei stehend im Slot zum 1:0 abschloss. Die Deggendorfer blieben in den folgenden Minuten zwar druckvoll, allerdings erarbeiteten sich die Herforder von Minute zu Minute mehr Spielanteile. In der 14. Minute wurden die Ice Dragons für ihre Mühen belohnt, als Leon Köhler einen Schuss von Michael Schaaf unhaltbar zum 1:1 abfälschte. Zwar gab es für beide Teams noch weitere Gelegenheiten, weitere Treffer sollten im ersten Abschnitt jedoch nicht mehr fallen.

Im zweiten Drittel blieb es eine enge Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Chancen kamen. Der nächste Treffer fiel erst in der 33. Minute. Marco Baßler bediente Luke Weilandt, der eiskalt ins rechte obere Eck zur Deggendorfer Führung traf – dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussabschnitt kamen die Deggendorfer wie der Feuerwehr aus der Kabine und erhöhten nach nur 34 Sekunden durch Ty Jackson auf 3:1. Als knapp drei Minuten später Harrison Roy auf Zuspiel von Curtis Leinweber auf 4:1 stellte, schien die Partie endgültig in Richtung des DSC zu kippen. Doch die Ice Dragons steckten nicht auf und verkürzten in der 48. Minute durch Jackson Pierson auf 4:2. Kurz vor Ende der Partie nahm Herford noch Urbisch zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme zeigte sich jedoch als wirkungslos, denn Ty Jackson traf in der 59. Minute ins verwaiste Herforder Tor zum 5:2 Endstand.

Weiter geht es für beide Teams am Dienstag mit Spiel 2 der Serie in Herford. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Alles wieder auf null: Deggendorfer SC startet in die Playoffs

Nach einer starken Hauptrunde mit dem Gewinn der Süd-Meisterschaft beginnt für den Deggendorfer SC die diesjährige Eishockeysaison noch einmal komplett von vorn. In den Playoffs zählt jedes einzelne Spiel und gleich in der ersten Runde erwartet das Fratkin-Team mit dem Herforder EV eine erste Bewährungsprobe.


Dabei sind die Nordrhein-Westfalener alles andere als ein unbeschriebenes Blatt für den DSC. Bereits in der vergangenen Spielzeit trafen beide Mannschaften im Achtelfinale aufeinander. Am Ende war es auf dem Papier eine klare Sache. Mit 3:0 nach Spielen bezwangen die Niederbayern die Ice Dragons, die sich allerdings – vor allem in Herford – mehr als teuer verkauften. Eine gefährliche Aufgabe, wie auch Headcoach Casey Fratkin weiß: „Herford hatte am Schluss der Zwischenrunde im Norden einen richtig guten Lauf. Sie haben sieben der letzten zehn Spiele gewonnen und treten mit viel Selbstvertrauen gegen uns an. Sie haben eine starke erste Reihe, die viel Qualität mitbringt. Wir müssen definitiv auf der Hut sein.“

Personell vertraut Ex-DSC-Coach Henry Thom auf einen ähnlichen Kader wie in der Vorsaison. Viele Leistungsträger – wie unter anderen Topscorer Ryley Lindgren – und ein breites Grundgerüst konnten gehalten werden. Der schmerzhafteste Verlust nach der vergangenen Spielzeit dürfte mit Sicherheit der Abgang von Verteidiger Brett Humberstone, der ja mittlerweile ausgerechnet beim jetzigen Playoff-Gegner die Schlittschuhe schnürt. Ein ganz besonderes Duell also auch für den Deutsch-Kanadier, dessen Offensivfähigkeiten man in Herford mit der Verpflichtung des Finnen Sebastian Moberg auffangen konnte. Im Tor setzt Thom weiterhin auf den erfahrenen Jakub Urbisch.

Auf Seiten der Deggendorfer gilt es mit frischen Beinen aus der knapp anderthalbwöchigen Pause zu starten, um von Beginn an voll da zu sein. Für Spiel 1 der Playoff-Serie waren am Donnerstagabend bereits über 2.000 Tickets abgesetzt. Ob bis Sonntagabend noch die Möglichkeit einer Abendkasse besteht, ist nach jetziger Prognose unklar.


Spielbeginn am Sonntagabend ist um 18:45 Uhr. Die Partie wird zudem – wie gewohnt – auf SpradeTV in FullHD übertragen.

Der Deggendorfer SC konnte am Freitagabend zum Abschluss der Hauptrunde einen weiteren Sieg einfahren. Vor 1.166 Zuschauer im Kunsteisstadion Bayreuth bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen onesto Tigers am Ende verdient mit 3:5.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im letzten Spiel der Hauptrunde personell improvisieren. Dem Deggendorfer Aufgebot fehlten krankheitsbedingt bzw. angeschlagen Philipp Wachter, Dylan & Ty Jackson, Harrison Roy, Petr Stloukal, Niklas Heinzinger, Brett Humberstone und Timo Pielmeier. Ihr Oberliga-Debüt hingegen gaben Timo Hirsch, David Sperl und Ludek Kyjovsky aus der U20. David Zabolotny bekam den Start zwischen den Pfosten.

Trotz der zahlreichen Ausfälle zeigte der DSC aber von der ersten Minute an, dass man die Punkte nicht freiwillig in Bayreuth lassen würde. In der elften Minute gingen die Deggendorfer mit 0:1 in Führung. Ausgerechnet Debütant David Sperl zimmerte den Puck mit einem präzisen Schuss in den Winkel. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten und Dominik Piskor traf knapp zwei Minuten später zum Ausgleich. Beide Mannschaften hatten in dieser Phase ihre Gelegenheiten, den nächsten Treffer erzielte allerdings wieder der DSC. Nach einem schnell vorgetragenen Konter traf Dante Hahn auf Zuspiel von Jaroslav Hafenrichter in der 18. Minute zum 1:2 Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt kamen die onesto Tigers früh zum Ausgleich. In der 24. Minute war es Jan Hammerbauer, der einen Schuss von Michal Spacek unhaltbar zum 2:2 abfälschte. Es blieb eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das nächste Tor erzielte wieder der DSC: Leinweber bediente den frei stehenden Marco Baßler, der in der 33. Minute ins lange Eck zum 2:3 abschloss. Als Dante Hahn in der 37. Minute per Shorthander auf 2:4 stellte, schien das Spiel komplett in die Deggendorfer Richtung zu kippen. Die Franken hatten mit Aidan Brown jedoch noch einen Pfeil im Köcher und der Kanadier verkürzte noch im selben Powerplay auf 3:4.

Nach einigen Großchancen zu Drittelbeginn plätscherte die Partie in den letzten 20 Minuten etwas vor sich hin. Kurz vor Ende der Partie bot sich dem DSC noch einmal ein Überzahlspiel, das die Niederbayern in der 59. Minute in Person von Marcel Pfänder zum 3:5 verwerteten.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC erst wieder am Sonntag, dem 8. März. Dann geht es für die Fratkin-Truppe in die Playoffs.

Was für ein Abend in der Hitzkopf-Arena. Vor 2.666 Zuschauern (ausverkauft) bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin in einem dramatischen Spiel die Memmingen Indians am Ende mit 3:2 und sichert sich damit die Meisterschaft in der Oberliga Süd.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Schwaben auch weiterhin nicht auf Topscorer Dylan Jackson zurückgreifen. Es fehlten zudem Philipp Wachter und Niklas Heinzinger. Jaroslav Hafenrichter kehrte wieder in den Kader zurück.

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn der Partie ab, wodurch große Chancen zunächst Mangelware. In der achten Minute war es dann allerdings doch so weit. Praktisch mit der ersten großen Möglichkeit erzielten die Indians durch Dominik Meisinger den Führungstreffer. Im weiteren Drittelverlauf entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Torhüter ihr Können unter Beweis stellten. Mit der knappen Gästeführung ging es hinein in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt blieb es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe mit viel Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten. In der 28. Minute durfte das heimische Publikum schließlich erstmals jubeln. Luca Zitterbart nahm aus spitzem Winkel Maß und überwand Memmingens Keeper Justus Roth im kurzen Eck zum Ausgleich. In der 33. Minute setzte Harrison Roy zu einem Sololauf an, umspielte die Memminger Verteidigung und schob ein zur 2:1 Führung. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb dies aus der Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel blieb es weiterhin ein Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams warfen alles in die Waagschale, um dieses Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Kurz vor Ende der Partie nahm Memmingen Justus Roth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Im Powerplay fälschte Tyler Spurgeon den Puck in der 59. Minute unhaltbar zum 2:2 ab. Doch der Deggendorfer SC hatte noch einen Pfeil im Köcher. Nur 16 Sekunden vor Ende der Partie traf Luca Zitterbart mitten ins Memminger Herz zum 3:2 Siegtreffer.

Am kommenden Freitag steht für das Fratkin-Team das letzte Spiel der Hauptrunde an. Spielbeginn auswärts bei den onesto Tigers ist um 20 Uhr.

Die Erding Gladiators bleiben weiterhin der Angstgegner des Deggendorfer SC. Vor 1.309 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin den Gladiators klar mit 4:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Oberbayern kurzfristig seinen Kader umbauen. Zwar kehrte Jan Bednar in den Kader zurück, allerdings fehlten mit Philipp Wachter, Jaroslav Hafenrichter und Topscorer Dylan Jackson gleich drei Akteure.

Die Deggendorfer kamen zunächst gut aus der Kabine und konnten sich früh einige gute Abschlussmöglichkeiten erspielen. Dennoch waren es die Gladiators, die in der siebten Minute in Führung gingen: Marco Pfleger vollendete alleine vor Pielmeier praktisch mit dem ersten Torschuss zum 1:0. Dies schien gleichermaßen ein Wirkungstreffer für beide Seiten zu sein. Der DSC verlor seine frühe Dominanz und die Erdinger waren von einer Minute auf die andere deutlich besser im Spiel. Kurz vor der ersten Pause holten die Oberbayern zum Doppelschlag aus. Zunächst traf Elia Ostwald in der 19. Minute mit einem verdeckten Schuss zum 2:0 und knapp eine Minute später war es Gladiators-Topscorer Grady Hobbs, der kurz vor der Pause auf 3:0 stellte.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich ein nahezu unverändertes Bild. Erding hielt sein Spiel einfach und defensiv stabil, während die Deggendorfer keinen offensiven Zugriff mehr auf die Partie fanden. In der 36. Minute erhöhten die Erdinger auf 4:0. Nach einem Puckverlust in der DSC-Defensive bediente Pfleger den mitgelaufenen Modlmayer, der Timo Pielmeier im Deggendorfer Tor keine Abwehrmöglichkeit ließ und zum 4:0 einnetzte.

Im Schlussabschnitt wirkte der DSC zwar bemüht, ohne jedoch offensiv viel Gefahr auszustrahlen. In der 49. Minute gelang den Deggendorfern doch noch der Anschlusstreffer. Dante Hahn verwertete einen Abpraller zum 4:1. Doch auch dieser Treffer löste keine größere Schlussoffensive mehr aus, sodass die Erdinger das Ergebnis über die Zeit brachten.

Weiter geht es am Sonntag mit dem großen Meisterschafts-Showdown gegen die Memmingen Indians. Spielbeginn in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.

Der Deggendorfer SC sicherte sich am Dienstagabend die nächsten drei Punkte und feierte damit dem dritten Sieg in den letzten fünf Tagen. Das Team von Headcoach Casey Fratkin bezwang dabei auswärts den EC Peiting deutlich mit 0:5.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte auf den nahezu identischen Kader wie am vergangenen Wochenende zurückgreifen. Es fehlten Philipp Wachter und Jan Bednar, während David Zabolotny sein Debüt hinter Timo Pielmeier gab.

Die Deggendorfer erwischten einen optimalen Start in die Partie und gingen in der fünften Minute in Führung. Petr Stloukal gewann den Puck hinter den Peitinger Tor im Zweikampf, bediente Dylan Jackson und der Torjäger bezwang Tommi Steffen zum 0:1. Zwar blieb der DSC über weite Strecken des ersten Drittels spielbestimmend, weitere Treffer sollten allerdings nicht mehr fallen.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Deggendorfer waren die überlegene Mannschaft, während sich die Peitinger über weite Strecken aufs Konterspiel konzentrierten. In der 32. Minute war es dann aber doch soweit: Im Powerplay war es Jaroslav Hafenrichter, der aus kurzer Distanz das 0:2 markierte. Die Deggendorfer holten in der 33. Minute zum Doppelschlag aus. Wieder war es ein Powerplay und dieses Mal war es Petr Stloukal, der per Direktabnahme auf 0:3 stellte. Gegen Ende des Mittelabschnitts kamen die Hausherren – bedingt durch mehrere Überzahlmöglichkeiten – selbst zu Gelegenheiten, allerdings war die Defensive um Timo Pielmeier nicht zu überwinden.

Im Schlussdrittel verwaltete der DSC das Spiel geschickt und ließen den EC Peiting wenig zur Entfaltung kommen. In der 52. Minute fasste sich Brett Humberstone ein Herz und erhöhte nach einem tollen Sololauf auf 0:4. Der Deggendorfer Torhunger war jedoch immer noch ganz gestillt. In der 59. Minute erhöhte Ty Jackson im Powerplay noch zum 0:5 Endstand.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC feiert am Sonntagabend ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende. Vor 2.119 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Stuttgart Rebels mit 5:2.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Baden-Württembergern auf den identischen Kader wie am Freitag in Passau zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Philipp Wachter und Jan Bednar.

Die Deggendorfer erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der sechsten Minute in Führung. Brett Humberstone schickte Harrison Roy auf die Reise, der alleine vor Rebels-Keeper Vieregge zum 1:0 abschloss. Die Hausherren blieben am Drücker und legten zwei Minuten später den nächsten Treffer nach. Auf Vorlage von Dante Hahn vollendete Curtis Leinweber zum 2:0. Auch im weiteren Drittelverlauf spielte eigentlich nur der DSC und die Gäste konnten sich bei ihrem Keeper bedanken, dass es nach 20 gespielten nur 2:0 stand.

Im zweiten Abschnitt blieben die Deggendorfer weiterhin spielbestimmend und legten in der 26. Minute nach. Erneut war es das Topscorer-Duo, das sich verantwortlich zeigte. Ty bediente Dylan Jackson, der frei stehend auf 3:0 stellte. Kurz vor der zweiten Pause gab es noch einmal ein Lebenszeichen der Rebels: Nico Geidl brachte seine Farben in der 37. Minute im Powerplay auf 3:1 heran. Doch die Deggendorfer hatten in der 40. Minute die direkte Antwort auf den Anschlusstreffer. Ebenfalls im Powerplay war es Dante Hahn, der mit einem sehenswerten Schuss auf 4:1 stellte.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie zunächst etwas vor sich hin, jedoch gab es in der 50. Minute den nächsten Paukenschlag. Im Powerplay hämmerte Marcel Pfänder den Puck zum 5:1 in die Maschen. Auf der Gegenseite betrieben die Gäste in der 55. Minute noch Ergebniskosmetik und stellten erneut durch Geidl auf 5:2. Dies war gleichermaßen auch der Endstand in dieser Partie.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Dienstag mit dem Auswärtsspiel beim EC Peiting. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.