Was für ein kurioses Spiel vor 1.512 Zuschauer am Dienstagabend in der Hitzkopf-Arena. In einem Duell mit wechselnden Führungen und Dramatik unterlag das Team von Casey Fratkin den Stuttgart Rebels mit 6:7.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Baden-Württembergern personell wieder etwas durchatmen. Es fehlten Philipp Wachter, Marcel Pfänder und der angeschlagene Curtis Leinweber. Krankheitsbedingt fehlten zudem Ondrej Pozivil, Luca Zitterbart und Timo Pielmeier. Dylan Jackson und Dante Hahn kehrten in den Kader zurück. Für Timo Pielmeier stand Raphael Fössinger zwischen den Pfosten, als Backup rutschte Valentin Lehner in den Kader.

Die Deggendorfer kamen erneut aus der Kabine wie die Feuerwehr und gingen früh mit 2:0 in Führung. Ty Jackson nach 22 und Jaroslav Hafenrichter nach 47 Sekunden sorgten früh für die ersten Treffer. Nach dem Schock zu Beginn der Partie zeigten sich die Rebels allerdings unbeeindruckt und kamen Minute für Minute besser ins Spiel. Nach dem Anschlusstreffer von Reagan Poncelet in der zehnten Minute waren die Gäste endgültig in der Partie angekommen. Nico Geidl in der 16. und Dane Montgomery in der 17. Minute brachten die Stuttgarter vor der Pause schließlich erstmals in Front.

Im zweiten Abschnitt schwappte das Spiel wieder in die Deggendorfer Richtung. Nach nur 36 Sekunden glich Dylan Jackson auf Zuspiel von Petr Stloukal die Partie aus. In der Folgezeit blieb der DSC die optisch überlegene Mannschaft, jedoch verteidigten die Rebels geschickt und blieben mit Kontern gefährlich. Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es mit dem 3:3 nach 40 gespielten Minuten in die Kabinen ging.

Im Schlussdrittel ging es dann hoch her. Zunächst brachte Pronin in der 43. Minute die Gäste erneut in Führung, die Harrison Roy nur eine Zeigerumdrehung später wieder egalisierte. Als Marco Baßler den DSC in der 50. Minute im Powerplay in Führung brachte, waren es dieses Mal die Stuttgarter, die praktisch im direkten Gegenzug ausglichen. Erneut war es Nico Geidl, der einen Querpass von Alex Blais zum 5:5 nutzte. Den Schwung nahmen die Gäste mit und gingen in der 55. Minute durch Jannik Herm in Führung. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm früh Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme wurde belohnt und Jaroslav Hafenrichter glich die Partie in der 58. Minute per Tip-In zum 6:6 aus. Doch einen Pfeil hatten die Rebels noch im Köcher, als Jayden Lammel die Stuttgarter in der 60. Minute seine Farben zum Sieg schoss.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Lindau Islanders. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC bleibt weiterhin das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Das stark ersatzgeschwächte Team von Casey Fratkin bezwang am Sonntagabend vor 1.709 Zuschauer in der Bundesstützpunkt Arena den EV Füssen deutlich mit 2:5.

Der Deggendorfer Übungsleiter musste im Duell mit den Ostallgäuern improvisieren. Leider grassierte die Grippewelle immer noch gehörig in den DSC-Reihen und somit fehlten neben den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Marcel Pfänder noch der angeschlagene Curtis Leinweber und krankheitsbedingt Dylan Jackson, Dante Hahn, Ondrej Pozivil und Luca Zitterbart.

Trotz der kurzen Bank kamen die Deggendorfer schwungvoll aus der Kabine und gingen schließlich in der 13. Minute in Führung. Marco Baßler tauchte unbedrängt für Füssens Keeper Timotej Pancur auf und versenkte den Puck im langen Eck zum 0:1. Der DSC blieb druckvoll und erhöhte knapp drei Minuten später nach toller Kombination über Marco Baßler und Petr Stloukal durch Ty Jackson auf 0:2. Damit aber noch nicht genug: In der 18. Minute tankte sich Silvan Heiß über die Außenbahn durch, sein Querpass fand Marco Baßler, der den Puck zum 0:3 Pausenstand über die Linie drückte.

Auch im zweiten Abschnitt kamen der DSC flott aus der Kabine und legte nach nur 34 Sekunden durch Ty Jackson das 0:4 nach. Zwar kamen die Hausherren in der 31. Minute durch Ivan Petrov zum Anschlusstreffer, doch knapp zwei Minuten später stellte Harrison Roy den alten Abstand, durch sein Powerplaytor zum 1:5, wieder her. Trotz weiterer Gelegenheiten blieb es bei diesem Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin. Die Füssener betrieben in der 59. Minute in Person von Nicolas Jentsch noch Ergebniskosmetik mit dem 2:5, doch mehr ließen die Deggendorfer in dieser Partie nicht mehr anbrennen.


Weiter geht es für die Fratkin-Truppe bereits am kommenden Dienstag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC startet mit einem deutlichen Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Vor 1.769 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena legten die Deggendorfer eine Machtdemonstration hin und fegten den SC Riessersee mit 10:1 aus dem Stadion.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Oberbayern nach langer Verletzungspause wieder auf einen Rückkehrer bauen: Jaroslav Hafenrichter, der seit dem dritten Spieltag fehlte, kehrte in den Kader zurück. Zudem fehlten Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Luca Zitterbart.

Der DSC startete wie die Feuerwehr in die Partie und ging bereits in der vierten Minute in Führung. Petr Stloukal vollendete eine Kombination über Curtis Leinweber und Jaroslav Hafenrichter zum 1:0. Nur 25 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Tor der Garmischer: Harrison Roy profitierte von einem Abpraller und stellte auf 2:0. Zwischen der 15. und 16. Minute holten die Deggendorfer zum nächsten Doppelschlag aus. Zunächst traf Roy auf Zuspiel von Leinweber zum 3:0, ehe nur wenige Sekunden später Brett Humberstone mit einem satten Schuss von der blauen Linie auf 4:0 stellte.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der DSC zielstrebig und erhöhte in der 28. Minute durch Dylan Jackson auf 5:0. Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen hatten ebenfalls die ein oder andere gute Gelegenheit, jedoch fehlte es an der letzten Präzision. Kurz vor der zweiten Pause gab es dann noch einmal Grund zum Jubeln für die Deggendorfer Fans: Erneut war es Dylan Jackson, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 40. Minute auf 6:0 stellte.

Zu Beginn des Schlussdrittels ging es weiter mit dem Tor-Regen. Zunächst stellte Dylan Jackson in der 43. Minute auf 7:0, ehe Ty Jackson 21 Sekunden später zum 8:0 traf. Die Deggendorfer Zwillinge blieben weiterhin torhungrig: In der 54. Minute legte Dylan Jackson das 9:0 nach, ehe Marco Baßler in der 59. Minute das Ergebnis zweistellig machte. Ebenfalls in der 59. Minute erzielte der SC Riessersee durch Parker Colley noch den Ehrentreffer zum 10:1 Endstand.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim EV Füssen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC holt sich am Dienstagabend in Bayreuth zwei Punkte. Insgesamt 1.149 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der das Team von Trainer Casey Fratkin spät ausglich und die Partie im Penaltyschießen mit 3:4 für sich entschied.

Nach zuletzt dünner Personaldecke konnte der Deggendorfer Cheftrainer vor der Partie erst einmal aufatmen. Weiterhin fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Raphael Fössinger. Niklas Heinzinger kehrte nach nach seiner Sperre wieder zurück ins Team. Ty Jackson war ebenfalls wieder mit dabei, ebenso wie Förderlizenzspieler Davin Maus.

Die Deggendorfer kamen gut aus der Kabine und erspielten sich zu Beginn einige gute Tormöglichkeiten. Der erste Treffer fiel schließlich in der achten Minute, als Harrison Roy einen Konter zum 0:1 vollendete. Doch je länger das Drittel dauerte, desto besser kamen die Bayreuther in die Partie und glichen in der 14. Minute durch Sam Verelst aus. Doch damit nicht genug: In der 18. Minute brachte Tigers-Topscorer Kyle Bollers mit einem präzisen Schuss das erste Mal in Front.

Im zweiten Abschnitt blieb es eine enge Partie, in der beide Mannschaften ihre Drangphasen hatten. Treffer fielen auf beiden Seiten allerdings keine, sodass es mit dem 2:1 in die zweite Pause ging.

Im Schlussdrittel gelang dem DSC dann der schnelle Ausgleich: In der 42. Minute bediente Petr Stloukal von hinter dem Tor den frei stehenden Julian Elsberger, der per Direktabnahme zum 2:2 traf. Nach einer Strafe gegen Dylan Jackson gerieten die Deggendorfer erneut ins Hintertreffen. In der 47. Minute war es Aidan Brown, der den Puck durch Pielmeier hindurch über die Linie drückte. Der DSC versuchte noch einmal alles, um die Partie auszugleichen und wurde in der 56. Minute belohnt – im Powerplay traf Dante Hahn zum 3:3. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 60 gespielten Minuten.

Auch in der Verlängerung fand sich kein Sieger, sodass die Partie im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort schwang sich Curtis Leinweber zum Matchwinner auf und sicherte seinen Farben den Zusatzpunkt.


Weiter geht es für das Fratkin-Team erst wieder im neuen Jahr. Zu Gast ist in der Hitzkopf-Arena ist am Freitag um 20 Uhr der SC Riessersee.

Der Deggendorfer SC sackte am Sonntagabend die nächsten drei Punkte ein. Vor 1.842 Zuschauer bezwang das ersatzgeschwächte Team von Casey Fratkin den EC Peiting in einer hart umkämpften Partie am Ende mit 5:4.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Oberbayern erneut seinen Kader anpassen. Es fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder, Ty Jackson, Raphael Fössinger und der gesperrte Niklas Heinzinger. Niklas Pill kehrt nach seiner Sperre zurück in den Kader.

Von der ersten Minute weg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Peitinger in der neunten Minute in Führung gingen. Carson Briere überwand Timo Pielmeier mit einem ansatzlosen Schuss. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: In der elften Minute bediente Dylan Jackson den eingelaufenen Harrison Roy, der Magg zum 1:1 überwand. In der 17. Minute war es erneut Roy, der die Deggendorfer erstmals in Führung brachte. Vom Bully weg tankte sich der US-Boy durch und überwand Magg mit der Rückhand zum 2:1. Einen Trumpf hatten die Gäste vor der ersten Pause jedoch noch im Köcher. Simon Mayr traf in der 20. Minute im Powerplay zum 2:2 Pausenstand.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine enge Partie, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Der nächste Treffer gelang in der 30. Minute erneut dem DSC. Im Powerplay setzte Dante Hahn mustergültig Harrison Roy in Szene, der mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck seinen Hattrick komplettierte. Doch erneut hatten die Peitinger die richtige Antwort parat glichen in der 33. Minute durch MacKinnon zum 3:3 aus. Einen weiteren Treffer gab es im Mittelabschnitt jedoch noch zu sehen, als Julian Elsberger in der 37. Minute mit einem abgefälschten Schuss die Deggendorfer erneut in Führung brachte.

Im Schlussdrittel blieb es der harte Abnutzungskampf beider Teams. Der nächste Treffer fiel erst in der 56. Minute, als Marco Baßler nach Hahn-Zuspiel zum 5:3 verwertete. Dies war allerdings keinesfalls die Entscheidung: Carson Briere verwertete in der 59. Minute einen Abpraller zum 5:4 Anschlusstreffer. Peitings Coach Lanny Gare nahm daraufhin noch einmal Magg zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt und die Deggendorfer brachten das Ergebnis über die Zeit.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Dienstag mit einem Auswärtsspiel bei den onesto Tigers Bayreuth. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Die über elf Spiele anhaltende Siegesserie des Deggendorfer SC riss am Freitagabend in Heilbronn. Vor 2.362 Zuschauer – rund 350 DSC-Fans im Sonderzug mit – unterlag das Team von Trainer Casey Fratkin den heimischen Falken nach hartem Kampf mit 6:3.

Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern musste der Deggendorfer Cheftrainer erneut seine Defensive umbauen. Zu den bekannten Ausfällen von Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder, Raphael Fössinger gesellten sich noch Niklas Heinzinger und Niklas Pill, die sich im Derby gegen die Passau Black Hawks eine Sperre abholten. Wieder im Kader standen dafür die beiden Verteidiger Luca Zitterbart und Jan Bednar.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel, in der beide Teams ihre Gelegenheiten hatten. In der elften Minute ging der DSC schließlich in Führung, als Curtis Leinweber einen Banden-Abpraller zum 0:1 über die Linie drückte. Die Antwort der Hausherren lies allerdings nicht lange auf sich warten. In der 16. Minute nutzte Heilbronns Paul Fabian einen Aufbaufehler in der Deggendorfer Hintermannschaft zum 1:1 Pausenstand.

Der zweite Abschnitt begann dann nicht nach dem Geschmack des DSC: Ein Doppelschlag von Cabana (22.) und Jentsch (23.) brachte die Fratkin-Truppe ins Hintertreffen. Diese antwortete mit wütenden Angriffen, ohne jedoch Zählbares verbuchen zu können. Kurz vor Drittelende fand der Puck über Umwege den Weg auf Dylan Jackson, der per Direktabnahme den wichtigen 3:2 Anschlusstreffer herstellte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts gab es jedoch erneut die kalte Dusche für den DSC: Cabana stellte in der 42. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den alten Abstand wieder her. Doch die Deggendorfer steckten nicht auf und kamen in der 52. Minute durch Brett Humberstone noch einmal auf 4:3 heran. Kurze Zeit später dann großer Jubel im Gästeblock, als Ty Jackson vermeintlich das 4:4 erzielte – doch die Schiedsrichter nahmen nach Sichtung des Videobeweises den Treffer zurück. In der 55. Minute fiel die vermeintliche Vorentscheidung als Gunars Skvorcovs einen Alleingang zum 5:3 abschloss. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm früh Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme brachte jedoch nicht mehr den gewünschten Erfolg und Lukas Wagner traf in der 59. Minute ins mittlerweile verwaiste Deggendorfer Tor zum 6:3 Endstand.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EC Peiting. Spielbeginn ist um 18:45 Uhr.

Was für ein spannender Abend einen Tag vor Heiligabend in der Hitzkopf-Arena. Vor ausverkauftem Haus (2.666 Zuschauer) lieferte sich das Team von Casey Fratkin einen erbitterten Kampf mit den Passau Black Hawks und machte seinen Fans mit dem 2:0 Derby-Heimsieg ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit dem niederbayerischen Konkurrenten den nahezu identischen Kader wie am Sonntag in Bad Tölz aufbieten. Es fehlten somit weiterhin Philipp Wachter, Jaroslav Hafenrichter, Marcel Pfänder, Luca Zitterbart und Jan Bednar. Zudem fehlte auch Backup Raphael Fössinger krankheitsbedingt. Für ihn rückte U20-Keeper Pheleas Schmidt in den Kader, ebenso wie Youngster Stanja Picha im Angriff.

Von der ersten Minute entwickelte sich eine hitzige Partie mit bester Derby-Atmosphäre, in der die Deggendorfer zu Beginn dem Spiel ihren Stempel aufdrückte, ein ums andere Mal an der Passauer Hintermannschaft scheiterten. Gegen Ende des ersten Abschnitts kamen die Black Hawks, auch bedingt durch zwei Powerplaymöglichkeiten besser in die Partie, jedoch ebenfalls ohne Abschlussglück. Mit dem torlosen Unentschieden ging es in die erste Pause.

Im Mitteldrittel verlor die Partie etwas seinen Spielfluss. Viele Nickligkeiten und Strafzeiten prägten die zweiten 20 Minuten, ohne dass eines der beiden Teams aus seinen Überzahlmöglichkeiten Kapital schlagen konnte. Mit dem 0:0 ging es ebenfalls das zweite Mal an diesem Abend in die Kabine.

Im Schlussabschnitt war es in der 47. Minute schließlich so weit: Brett Humberstone tankte sich im Powerplay sehenswert durch und Dylan Jackson staubte ab – 1:0 für den DSC. Der Charakter der Partie änderte sich dadurch jedoch nicht. Es blieb intensiv und umkämpft und in der 58. Minute holten die Deggendorfer zum Nackenschlag aus. Curtis Leinweber fand von hinter dem Tor den eingelaufenen Harrison Roy, der eiskalt zum 2:0 abschloss. Die Black Hawks setzten daraufhin noch einmal alles auf eine Karte, nahmen Eisenhut zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch auch diese Maßnahme fruchtete nicht und der DSC brachte das Ergebnis über die Zeit.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC am kommenden Freitag mit dem Sonderzug-Spiel am zweiten Weihnachtsfeiertag in Heilbronn.

Was für eine Energieleistung des Deggendorfer SC! Vor 2.197 Zuschauer in der Bad Tölzer Hacker-Pschorr-Arena bezwang das weiterhin stark dezimierte Fratkin-Team mit kämpferisch toller Leistung die heimischem Löwen und Tabellendritten mit 3:5 und festigt damit den ersten Tabellenplatz.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Vergleich zum Freitagsspiel erneut Anpassungen vornehmen. Im Lineup fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder, Luca Zitterbart und Jan Bednar. Angreifer Petr Stloukal kehrte wieder in den Kader zurück. Stanja Picha und Viktor Skorohodov waren am Vormittag bereits für die U20 in Frankfurt aktiv.

Der erste Abschnitt begann mit viel Schwung und Intensität auf beiden Seiten. Viele Nickligkeiten und Reibereien, gepaart mit großen Torchancen sorgten für ein unterhaltsames erstes Drittel, in dem die Deggendorfer etwas mehr von der Partie und die besseren Möglichkeiten hatten. Dennoch waren es die Hausherren, die in der 19. Minute in Führung gingen: Ludwig Nirschl traf im Powerplay per Direktabnahme zum 1:0 Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt kam der DSC nach überstandener Unterzahlsituation früh zum Ausgleich. Nach sehenswerter Vorlage von Julian Elsberger tauchte Brett Humberstone in der 23. Minute völlig unbedrängt im Hintergrund auf und überwand Enrico Salvarani mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1. Im weiteren Drittelverlauf blieb es eine Partie auf Messers Schneide und der nächste Treffer fiel buchstäblich in letzter Sekunde. Erneut war es Brett Humberstone, der auf Zuspiel von Ty und Dylan Jackson unmittelbar vor der Pausensirene auf 1:2 stellte.

Auch im Schlussdrittel erwischten die Deggendorfer den besseren Start. Lars Bergbauer zog in der 44. Minute einfach mal von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tölzer Tor. Doch die Löwen hatten die passende Antwort parat. Knapp drei Minuten später brachte Topi Piipponen im Powerplay die Hausherren noch einmal auf 2:3 heran. Doch der dezimierte DSC kämpfte weiterhin um jeden Zentimeter heiß und setzte in der 58. Minute den Lucky Punch: Brett Humberstone schickte mit einem Traumpass Petr Stloukal auf die Reise, der alleine vor Salvarani eiskalt zum 2:4 abschloss. Endgültig den Deckel auf die Partie machte knapp eine Minute später Harrison Roy mit seinem Treffer ins mittlerweile verwaiste Löwen-Tor zum 2:5. Etwas Ergebniskosmetik betrieben die Tölzer allerdings noch, als Michael Keränen kurz vor Ablauf der Spielzeit noch auf 3:5 stellte.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe bereits am Dienstag mit dem Weihnachtsderby gegen die Passau Black Hawks. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Nächster deutlicher Heimsieg für den Deggendorfer SC: Vor 2.042 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Höchstadt Alligators mit 7:1.

Die Sorgenfalten des Deggendorfer Cheftrainers dürften jedoch vor der Partie erneut tiefer geworden sein, denn zu den bereits bekannten Ausfällen von Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter und Luca Zitterbart, gesellte sich noch Angreifer Petr Stloukal. Auch die beiden Youngster Viktor Skorohodov und Julian Beck standen nicht zur Verfügung. Neu im Kader war dafür Neuzugang Jan Bednar. Im Tor bekam Raphael Fössinger den Start.

Die Deggendorfer erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der dritten Minute durch Harrison Roy im Powerplay in Führung. Trotz des frühen Treffers tat sich der DSC gegen die gut gestaffelten Höchstadter weiterhin schwer, während sich die Alligators Stück für Stück selbst in die Partie arbeiteten. In der sechsten Minute belohnten sich die Gäste prompt und glichen durch Luca Franzese zum 1:1 aus. Im weiteren Drittelverlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten jedoch in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischte der DSC den besseren Start. Neuzugang Jan Bednar brachte seinen Farben mit einem Schuss aus dem Hintergrund mit 2:1 in Front. Die Deggendorfer jetzt mit mehr Spielanteilen und in der 31. Minute mit dem 3:1. Im Powerplay fand Kapitän Curtis Leinweber den Schläger von Ty Jackson, der den Puck über die Linie drückte. In der 33. Minute packte Dante Hahn ein Kunststück aus, als er mit einem Michigan-Treffer Höchstadts Keeper Luca Ganz düpierte und auf 4:1 stellte.

Im Schlussdrittel legte die Deggendorfer Offensivmaschinerie nach: Dante Hahn in der 47., Curtis Leinweber in der 50. und Dylan Jackson in der 59. Minute schraubten das Ergebnis vor dem Schlusspfiff noch auf 7:1.

Weiter geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen. Spielbeginn ist bereits um 15:30 Uhr.