Ein hartes Stück Arbeit war das Duell des Deggendorfer SC am Freitagabend mit den Erding Gladiators. Am Ende siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 2.155 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena mit 4:2 und nimmt damit Revanche für die Heimniederlage gegen die Oberbayern Mitte November.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Oberbayern erneut auf ein geändertes Aufgebot zurückgreifen. Neben den Verletzten Marcel Pfänder und Philipp Wachter fehlten kurzfristig noch Luca Zitterbart und Marco Baßler krankheitsbedingt. Julian Elsberger kehrte in den Kader zurück und Luke Weilandt gab DSC-Debüt.

Die Deggendorfer starteten mit viel Druck aus der Kabine und belohnten sich in der siebten Minute mit dem 1:0. Harrison Roy tankte sich über die Außenbahn mit viel Tempo durch und überraschte Erdings Keeper Leon Meder mit einem Schuss zwischen die Hosenträger. In der Folgezeit boten sich dem DSC noch weitere gute Möglichkeiten, doch die Erdinger verteidigten geschickt und setzten selbst mit schnellen Kontern offensive Nadelstiche. Weitere Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es mit der knappen Hausherrenführung in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Abschnitt zeigten sich gewisse Parallelen zu den ersten 20 Minuten. Die Deggendorfer starteten gut und legten in der 26. Minute das 2:0 nach. Eine Kombination über Dylan Jackson und Petr Stloukal vollendete Ty Jackson aus kurzer Distanz. Ansonsten blieb der DSC über weite Strecken spielbestimmend, während die Gladiators über Konter gefährlich blieben.

Auch im Schlussdrittel blieben die Hausherren auf dem Gaspedal und erzielten in der 45. Minute das 3:0. Vom Bully weg bediente Neuzugang Luke Weilandt den im Hintergrund lauernden Dante Hahn, der trocken ins kurze Eck traf. Die Erdinger gaben sich allerdings nicht auf und kamen in der 52. Minute durch Louis Trattner auf 3:1 heran. In der 57. Minute war die Partie plötzlich wieder komplett offen. In eigener Unterzahl überwand Erdings Cheyne Matheson Pielmeier im langen Eck zum 3:2. Endgültig den Deckel auf die Partie machte Dylan Jackson, der sechs Sekunden vor Spielende den 4:2 Endstand erzielte.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Sonntag mit dem Topspiel in Memmingen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Wie der Deggendorfer SC am Mittwochnachmittag im Rahmen der Vorstellung der „Playoff Booster“ (Fans können Pakete kaufen, um dem Verein bei einer Neuverpflichtung finanziell unter die Arme zu greifen) verkündete, hat der Verein im Vorfeld zu den Playoffs reagiert und mit Luke Weilandt einen zusätzlichen Angreifer verpflichtet.

Der gebürtige Amerikaner mit deutschem Pass wechselt vom Merrimack College (NCAA, höchste College-Liga in den USA) zum Deggendorfer SC und soll dem Sturm des Teams von Headcoach Casey Fratkin noch weitere Tiefe verleihen. Der 1,78 große Offensivallrounder kann einen ähnlichen Werdegang vorweisen wie Harrison Roy: Über die USHL (höchste U18-Liga in den USA) und der BCHL (zweithöchste U20-Stufe in Kanada) fand er den Weg ins College-Eishockey, wo er vergangene Spielzeit am Merrimack College sogar Teamkollege von Roy war.

Der Sportliche Leiter des Deggendorfer SC, Ibo Weißleder, ist vom Transfer des 23-Jährigen überzeugt: „Wir waren uns seit langem klar, dass wir uns Richtung Playoffs nochmal verstärken wollen. Mit Luke bekommen wir einen stark ausgebildeten Spieler, der den Sprung über den Teich wagen will. Er ist ein Stürmer, der in beide Wege geht, defensiv stark ist und auch Härte ins Spiel bringen kann. Mit Blick auf die Playoffs bringt er genau das Spielerprofil mit, das wir noch gesucht haben, da er zudem am Flügel, als auch als Center eingesetzt werden kann. Die gemeinsame sportliche Vergangenheit mit Harry war deshalb nicht der Hauptgrund für die Verpflichtung – allerdings war es in den Gesprächen definitiv ein Pluspunkt in der Entscheidungsfindung.“

Prokurist Stefan Liebergesell zur Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, mit Luke Weilandt einen starken und hochmotivierten Neuzugang für uns gewonnen zu haben. Unsere aktuelle Maßnahme „Playoff Booster“ ist ein echtes Pilotprojekt hier in Deggendorf und wir freuen uns über all die Unterstützung, die wir bereits bekommen haben und noch bekommen werden – jedes Paket hilft. Lasst uns gemeinsam die Playoffs rocken!“

Weilandt wird am Donnerstag in Deutschland landen und zukünftig mit der Nummer 55 auflaufen. Wann der Deutsch-Amerikaner sein Debüt geben wird, hängt unter anderem von der Klärung der Formalitäten ab.

Ein echtes Topspiel sahen die 1.849 Zuschauer am Sonntagabend in der NETZSCH-Arena. Dabei siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin mit 3:5 bei den Selber Wölfen – unter anderem Dank eines Viererpacks von Topscorer Dylan Jackson.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte beim Gastspiel bei den Franken auf den nahezu identischen Kader wie am Freitag gegen Lindau zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Marcel Pfänder, Philipp Wachter und krankheitsbedingt Julian Elsberger.

Die Selber erwischten den besseren Start in die Partie und setzten die Deggendorfer in den ersten Wechseln gut unter Druck. Dennoch war es der DSC, der in der vierten Minute – mehr oder weniger mit der ersten guten Möglichkeit – in Führung ging. Vom Bully weg verwertete Harrison Roy einen Abpraller zur 0:1 Führung. Die Antwort der Hausherren fiel hingegen prompt. In der sechsten Minute wurde Thomas Gauch nicht hartnäckig genug attackiert und der Verteidiger traf unter die Latte zum 1:1 Ausgleich. Im weiteren Drittelverlauf blieb die Partie intensiv, ohne dass eines der beiden Teams einen weiteren Treffer erzielte.

Im zweiten Abschnitt kamen die Deggendorfer schwungvoll aus der Kabine, mussten in der 25. Minute allerdings den nächsten Gegentreffer hinnehmen: In eigener Unterzahl traf Niko Lahtinen mit einem verdeckten Schuss zur 2:1 Wölfe-Führung. Der DSC antwortete mit teils wütenden Angriffen, ehe jedoch den Ausgleich noch im zweiten Abschnitt erzielen zu können. Auf der Gegenseite überstand man zwei Selber Überzahlspiele, sodass es mit dem knappen Rückstand in die zweite Pause ging.

Zu Beginn des Schlussdrittels wurde der Deggendorfer Druck schließlich belohnt. Im Powerplay erzielte Dylan Jackson – auf Zuspiel seines Bruders Ty – in der 42. Minute den verdienten Ausgleichstreffer. Es blieb weiterhin ein Spiel auf Messers Schneide und steuerte auf eine dramatische Schlussphase zu. Der Reihe nach: Zunächst scheiterte Selbs Lahtinen in der 56. Minute an Timo Pielmeier, ehe nur zwölf Sekunden später der Puck plötzlich im Selber Tor zappelte. Dylan Jackson wurde von Petr Stloukal auf die Reise geschickt und schloss eiskalt zum 2:3 ab. Der Deggendorfer Topscorer legte nun richtig los: In der 58. Minute schloss der Kanadier einen tollen Sololauf per Bauerntrick zum 2:4 ab. Durchatmen bei den mitgereisten Deggendorfer Fans, jedoch hatten die Wölfe noch einen Pfeil im Köcher. Daniel Weiß erzielte in der 59. Minute bei gezogenem Torhüter den erneuten Anschlusstreffer. Selbs Trainer Felix Schütz setzte noch einmal alles auf eine Karte und nahm Weidekamp erneut aus seinem Tor. Dieses Mal hatten die Deggendorfer jedoch etwas dagegen und Dylan Jackson sorgte in der 60. Minute mit seinem vierten Treffer an diesem Abend zum 3:5 endgültig für die Entscheidung.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Drei Punkte in der Hitzkopf-Arena: Vor 1.539 Zuschauer bezwang die Mannschaft von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Lindau Islanders verdient mit 6:3.

Vor dem Duell mit den Schwaben gab es für den Deggendorfer Übungsleiter Grund zum Durchatmen. Ondrej Pozivil, Luca Zitterbart und Timo Pielmeier kehrten in den Kader zurück. Einzig Philipp Wachter, Marcel Pfänder und kurzfristig krankheitsbedingt Julian Elsberger standen nicht zur Verfügung.

Die Deggendorfer erwischten wieder einen guten Start in die Partie und gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Rückkehrer Ondrej Pozivil zimmerte den Puck nach einem Abpraller unter die Latte. Es entwickelte sich in der Folgezeit eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams zu Chancen kamen. Weitere Treffer fielen allerdings nicht mehr, sodass es mit der knappen Hausherrenführung in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Abschnitt kamen die Deggendorfer mit Volldampf aus der Kabine und legten in der 23. Minute den zweiten Treffer nach. Niklas Pill traf frei stehend am langen Eck zum 2:0. Die Islanders zeigten sich davon unbeeindruckt und drückten auf den Anschlusstreffer, der in der 30. Minute fiel. Nach einem sehenswerten Pass von Dominik Grafenthin traf Corvin Wucher am kurzen Eck zum 2:1. Doch der DSC hatte die passende Antwort parat. Nur 57 Sekunden nach dem Lindauer Anschlusstreffer traf Ty Jackson auf Zuspiel seines Bruders Dylan zum 3:1. Knapp fünf Minuten später zappelte der Puck erneut im Tor der Islanders. Dieses Mal war es Harrison Roy, der nach einem Pass von hinter dem Tor von Curtis Leinweber nur noch den Schläger hinhalten musste – 4:1.

Im Schlussdrittel machten die Deggendorfer erneut von der ersten Minute an Druck und erhöhten in der 46. Minute durch Petr Stloukal auf 5:1. Ganz wollten sich die Islanders doch noch nicht geschlagen geben und verkürzten in der 47. Minute durch Marvin Feigl auf 5:2. Gegen Ende der Partie ging es noch einmal Schlag auf Schlag: Zunächst erhöhte Petr Stloukal in der 54. Minute auf 6:2 und nur eine Zeigerumdrehung später traf Lindaus Robin Wucher zum 6:3. Dies war gleichermaßen der Endstand der Partie.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Was für ein kurioses Spiel vor 1.512 Zuschauer am Dienstagabend in der Hitzkopf-Arena. In einem Duell mit wechselnden Führungen und Dramatik unterlag das Team von Casey Fratkin den Stuttgart Rebels mit 6:7.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Baden-Württembergern personell wieder etwas durchatmen. Es fehlten Philipp Wachter, Marcel Pfänder und der angeschlagene Curtis Leinweber. Krankheitsbedingt fehlten zudem Ondrej Pozivil, Luca Zitterbart und Timo Pielmeier. Dylan Jackson und Dante Hahn kehrten in den Kader zurück. Für Timo Pielmeier stand Raphael Fössinger zwischen den Pfosten, als Backup rutschte Valentin Lehner in den Kader.

Die Deggendorfer kamen erneut aus der Kabine wie die Feuerwehr und gingen früh mit 2:0 in Führung. Ty Jackson nach 22 und Jaroslav Hafenrichter nach 47 Sekunden sorgten früh für die ersten Treffer. Nach dem Schock zu Beginn der Partie zeigten sich die Rebels allerdings unbeeindruckt und kamen Minute für Minute besser ins Spiel. Nach dem Anschlusstreffer von Reagan Poncelet in der zehnten Minute waren die Gäste endgültig in der Partie angekommen. Nico Geidl in der 16. und Dane Montgomery in der 17. Minute brachten die Stuttgarter vor der Pause schließlich erstmals in Front.

Im zweiten Abschnitt schwappte das Spiel wieder in die Deggendorfer Richtung. Nach nur 36 Sekunden glich Dylan Jackson auf Zuspiel von Petr Stloukal die Partie aus. In der Folgezeit blieb der DSC die optisch überlegene Mannschaft, jedoch verteidigten die Rebels geschickt und blieben mit Kontern gefährlich. Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es mit dem 3:3 nach 40 gespielten Minuten in die Kabinen ging.

Im Schlussdrittel ging es dann hoch her. Zunächst brachte Pronin in der 43. Minute die Gäste erneut in Führung, die Harrison Roy nur eine Zeigerumdrehung später wieder egalisierte. Als Marco Baßler den DSC in der 50. Minute im Powerplay in Führung brachte, waren es dieses Mal die Stuttgarter, die praktisch im direkten Gegenzug ausglichen. Erneut war es Nico Geidl, der einen Querpass von Alex Blais zum 5:5 nutzte. Den Schwung nahmen die Gäste mit und gingen in der 55. Minute durch Jannik Herm in Führung. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm früh Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme wurde belohnt und Jaroslav Hafenrichter glich die Partie in der 58. Minute per Tip-In zum 6:6 aus. Doch einen Pfeil hatten die Rebels noch im Köcher, als Jayden Lammel die Stuttgarter in der 60. Minute seine Farben zum Sieg schoss.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Lindau Islanders. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC bleibt weiterhin das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Das stark ersatzgeschwächte Team von Casey Fratkin bezwang am Sonntagabend vor 1.709 Zuschauer in der Bundesstützpunkt Arena den EV Füssen deutlich mit 2:5.

Der Deggendorfer Übungsleiter musste im Duell mit den Ostallgäuern improvisieren. Leider grassierte die Grippewelle immer noch gehörig in den DSC-Reihen und somit fehlten neben den bekannten Ausfällen von Philipp Wachter und Marcel Pfänder noch der angeschlagene Curtis Leinweber und krankheitsbedingt Dylan Jackson, Dante Hahn, Ondrej Pozivil und Luca Zitterbart.

Trotz der kurzen Bank kamen die Deggendorfer schwungvoll aus der Kabine und gingen schließlich in der 13. Minute in Führung. Marco Baßler tauchte unbedrängt für Füssens Keeper Timotej Pancur auf und versenkte den Puck im langen Eck zum 0:1. Der DSC blieb druckvoll und erhöhte knapp drei Minuten später nach toller Kombination über Marco Baßler und Petr Stloukal durch Ty Jackson auf 0:2. Damit aber noch nicht genug: In der 18. Minute tankte sich Silvan Heiß über die Außenbahn durch, sein Querpass fand Marco Baßler, der den Puck zum 0:3 Pausenstand über die Linie drückte.

Auch im zweiten Abschnitt kamen der DSC flott aus der Kabine und legte nach nur 34 Sekunden durch Ty Jackson das 0:4 nach. Zwar kamen die Hausherren in der 31. Minute durch Ivan Petrov zum Anschlusstreffer, doch knapp zwei Minuten später stellte Harrison Roy den alten Abstand, durch sein Powerplaytor zum 1:5, wieder her. Trotz weiterer Gelegenheiten blieb es bei diesem Spielstand nach 40 gespielten Minuten.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin. Die Füssener betrieben in der 59. Minute in Person von Nicolas Jentsch noch Ergebniskosmetik mit dem 2:5, doch mehr ließen die Deggendorfer in dieser Partie nicht mehr anbrennen.


Weiter geht es für die Fratkin-Truppe bereits am kommenden Dienstag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC startet mit einem deutlichen Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Vor 1.769 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena legten die Deggendorfer eine Machtdemonstration hin und fegten den SC Riessersee mit 10:1 aus dem Stadion.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Oberbayern nach langer Verletzungspause wieder auf einen Rückkehrer bauen: Jaroslav Hafenrichter, der seit dem dritten Spieltag fehlte, kehrte in den Kader zurück. Zudem fehlten Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Luca Zitterbart.

Der DSC startete wie die Feuerwehr in die Partie und ging bereits in der vierten Minute in Führung. Petr Stloukal vollendete eine Kombination über Curtis Leinweber und Jaroslav Hafenrichter zum 1:0. Nur 25 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Tor der Garmischer: Harrison Roy profitierte von einem Abpraller und stellte auf 2:0. Zwischen der 15. und 16. Minute holten die Deggendorfer zum nächsten Doppelschlag aus. Zunächst traf Roy auf Zuspiel von Leinweber zum 3:0, ehe nur wenige Sekunden später Brett Humberstone mit einem satten Schuss von der blauen Linie auf 4:0 stellte.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der DSC zielstrebig und erhöhte in der 28. Minute durch Dylan Jackson auf 5:0. Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen hatten ebenfalls die ein oder andere gute Gelegenheit, jedoch fehlte es an der letzten Präzision. Kurz vor der zweiten Pause gab es dann noch einmal Grund zum Jubeln für die Deggendorfer Fans: Erneut war es Dylan Jackson, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 40. Minute auf 6:0 stellte.

Zu Beginn des Schlussdrittels ging es weiter mit dem Tor-Regen. Zunächst stellte Dylan Jackson in der 43. Minute auf 7:0, ehe Ty Jackson 21 Sekunden später zum 8:0 traf. Die Deggendorfer Zwillinge blieben weiterhin torhungrig: In der 54. Minute legte Dylan Jackson das 9:0 nach, ehe Marco Baßler in der 59. Minute das Ergebnis zweistellig machte. Ebenfalls in der 59. Minute erzielte der SC Riessersee durch Parker Colley noch den Ehrentreffer zum 10:1 Endstand.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim EV Füssen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Der Deggendorfer SC holt sich am Dienstagabend in Bayreuth zwei Punkte. Insgesamt 1.149 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der das Team von Trainer Casey Fratkin spät ausglich und die Partie im Penaltyschießen mit 3:4 für sich entschied.

Nach zuletzt dünner Personaldecke konnte der Deggendorfer Cheftrainer vor der Partie erst einmal aufatmen. Weiterhin fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder und Raphael Fössinger. Niklas Heinzinger kehrte nach nach seiner Sperre wieder zurück ins Team. Ty Jackson war ebenfalls wieder mit dabei, ebenso wie Förderlizenzspieler Davin Maus.

Die Deggendorfer kamen gut aus der Kabine und erspielten sich zu Beginn einige gute Tormöglichkeiten. Der erste Treffer fiel schließlich in der achten Minute, als Harrison Roy einen Konter zum 0:1 vollendete. Doch je länger das Drittel dauerte, desto besser kamen die Bayreuther in die Partie und glichen in der 14. Minute durch Sam Verelst aus. Doch damit nicht genug: In der 18. Minute brachte Tigers-Topscorer Kyle Bollers mit einem präzisen Schuss das erste Mal in Front.

Im zweiten Abschnitt blieb es eine enge Partie, in der beide Mannschaften ihre Drangphasen hatten. Treffer fielen auf beiden Seiten allerdings keine, sodass es mit dem 2:1 in die zweite Pause ging.

Im Schlussdrittel gelang dem DSC dann der schnelle Ausgleich: In der 42. Minute bediente Petr Stloukal von hinter dem Tor den frei stehenden Julian Elsberger, der per Direktabnahme zum 2:2 traf. Nach einer Strafe gegen Dylan Jackson gerieten die Deggendorfer erneut ins Hintertreffen. In der 47. Minute war es Aidan Brown, der den Puck durch Pielmeier hindurch über die Linie drückte. Der DSC versuchte noch einmal alles, um die Partie auszugleichen und wurde in der 56. Minute belohnt – im Powerplay traf Dante Hahn zum 3:3. Dies war gleichermaßen auch der Spielstand nach 60 gespielten Minuten.

Auch in der Verlängerung fand sich kein Sieger, sodass die Partie im Penaltyschießen entschieden werden musste. Dort schwang sich Curtis Leinweber zum Matchwinner auf und sicherte seinen Farben den Zusatzpunkt.


Weiter geht es für das Fratkin-Team erst wieder im neuen Jahr. Zu Gast ist in der Hitzkopf-Arena ist am Freitag um 20 Uhr der SC Riessersee.

Der Deggendorfer SC sackte am Sonntagabend die nächsten drei Punkte ein. Vor 1.842 Zuschauer bezwang das ersatzgeschwächte Team von Casey Fratkin den EC Peiting in einer hart umkämpften Partie am Ende mit 5:4.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Duell mit den Oberbayern erneut seinen Kader anpassen. Es fehlten Jaroslav Hafenrichter, Philipp Wachter, Marcel Pfänder, Ty Jackson, Raphael Fössinger und der gesperrte Niklas Heinzinger. Niklas Pill kehrt nach seiner Sperre zurück in den Kader.

Von der ersten Minute weg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Peitinger in der neunten Minute in Führung gingen. Carson Briere überwand Timo Pielmeier mit einem ansatzlosen Schuss. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: In der elften Minute bediente Dylan Jackson den eingelaufenen Harrison Roy, der Magg zum 1:1 überwand. In der 17. Minute war es erneut Roy, der die Deggendorfer erstmals in Führung brachte. Vom Bully weg tankte sich der US-Boy durch und überwand Magg mit der Rückhand zum 2:1. Einen Trumpf hatten die Gäste vor der ersten Pause jedoch noch im Köcher. Simon Mayr traf in der 20. Minute im Powerplay zum 2:2 Pausenstand.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es eine enge Partie, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Der nächste Treffer gelang in der 30. Minute erneut dem DSC. Im Powerplay setzte Dante Hahn mustergültig Harrison Roy in Szene, der mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck seinen Hattrick komplettierte. Doch erneut hatten die Peitinger die richtige Antwort parat glichen in der 33. Minute durch MacKinnon zum 3:3 aus. Einen weiteren Treffer gab es im Mittelabschnitt jedoch noch zu sehen, als Julian Elsberger in der 37. Minute mit einem abgefälschten Schuss die Deggendorfer erneut in Führung brachte.

Im Schlussdrittel blieb es der harte Abnutzungskampf beider Teams. Der nächste Treffer fiel erst in der 56. Minute, als Marco Baßler nach Hahn-Zuspiel zum 5:3 verwertete. Dies war allerdings keinesfalls die Entscheidung: Carson Briere verwertete in der 59. Minute einen Abpraller zum 5:4 Anschlusstreffer. Peitings Coach Lanny Gare nahm daraufhin noch einmal Magg zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt und die Deggendorfer brachten das Ergebnis über die Zeit.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Dienstag mit einem Auswärtsspiel bei den onesto Tigers Bayreuth. Spielbeginn ist um 20 Uhr.