Ein packendes Eishockeyspiel erlebten die 1.334 Zuschauer am Freitagabend in der Stadtwerke Erding Arena. Dabei holte das Team von Headcoach Casey Fratkin mehrmals einen Rückstand auf und bezwang am Ende die heimischen Gladiators in einer umkämpften Partie mit 4:6.

Der Deggendorfer Cheftrainer sah sich vor dem Duell mit den Oberbayern erneut einer stark veränderten Personalsituation gegenüber. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler, Marcel Pfänder, Niclas Focks und Silvan Heiß kamen noch Sebastian Graf, Niklas Pill und Thore Weyrauch hinzu. Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber stand heute ebenfalls nicht zur Verfügung. Zach Kaiser kehrte hingegen wieder in den Kader zurück.

Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften taten sich die Deggendorfer schwer mit der aggressiven Spielweise der Gladiators. Die logische Konsequenz war das 1:0 durch Leon Sivic in der siebten Minute. Der DSC blieb offensiv zwar bemüht, allerdings waren es die Hausherren, die die Tore machten. Erdings Markus Eberhardt tankte sich in der elften Minute durch und traf unbedrängt zum 2:0. Doch die Deggendorfer ließen sich davon erst einmal nicht aus der Ruhe bringen und kamen in der 17. Minute durch Ty Jackson im Powerplay auf 2:1 heran. Die Freude über den schnellen Anschlusstreffer blieb jedoch nicht lange von Bestand, denn Gladiators-Angreifer Pascal Steck stellte knapp eine Minute später den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt kam der DSC dann deutlich druckvoller aus der Kabine und kam in der 24. Minute auf 3:2 heran. Erdings Keeper David Zabolotny konnte den Schuss von Petr Stloukal nicht festhalten und Dylan Jackson verwertete den Abpraller zum zweiten Deggendorfer Treffer des Abends. Das Momentum schwappte nun in Richtung der Niederbayern, die in den folgenden Minuten auf den Ausgleich drückten – und in der 32. Minute war es schließlich passiert. Erneut gab es einen Abpraller vor dem Tor von David Zabolotny und Julian Elsberger schaltete am schnellsten und schob ein zum 3:3. Daraufhin boten sich Torchancen auf beiden Seiten, weitere Treffer sollten im Mittelabschnitt jedoch nicht mehr fallen.

Im Schlussdrittel starteten die Deggendorfer mit der erstmaligen Führung: Manuel Edfelder brachte den Puck einfach mal Richtung Tor und überraschte damit Zabolotny, der den Puck zum 3:4 passieren ließ. Als Petr Stloukal drei Minuten später im Powerplay zum 3:5 traf, schien die Partie zu Gunsten des DSC zu kippen. Doch die Erdinger kamen noch einmal zurück und verkürzten in der 51. Minute durch Olivier Pouliot auf 4:5. Als Ondrej Pozivil in der 56. Minute wegen eines Checks von hinten vorzeitig unter die Dusche musste, wurde die Luft für die Deggendorfer mehr als dünn. Doch mit viel Einsatz und Leidenschaft überstand man auch die letzten Minuten und Jan Bednar traf in der 60. Minute ins mittlerweile verwaiste Erdinger Tor zum 4:6 Endstand.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EV Füssen. Für die Allgäuer ist die bisherige Saison ein großes Auf und Ab. Zwar gab es zwei Siege in den letzten fünf Partien zu bejubeln, jedoch wurden die vergangenen drei Spiele wiederum allesamt verloren. Welches Gesicht der Tabellenzwölfte am Sonntag an den Tag legt, ist damit ein großes Fragezeichen. Gegen den Deggendorfer Mitkonkurrenten aus Bad Tölz unterlag der EVF am Freitagabend deutlich auf heimischem Eis mit 2:5. Spielbeginn am Sonntagabend in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr.

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Der Deggendorfer SC ist aktuell kaum zu bremsen. Vor 2.550 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena machte das Team von Casey Fratkin am Sonntagabend kurzen Prozess und schickte den SC Riessersee deutlich mit 9:2 nach Hause.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem Duell mit den Oberbayern erneut Veränderungen an seinem Kader vornehmen. Es fehlten weiterhin Marco Baßler, Marcel Pfänder, Niclas Focks und Silvan Heiß. Ebenfalls musste zusätzlich Zach Kaiser. Auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber steht heute nicht zur Verfügung. Daniel Assavolyuk kehrte wieder in den Kader zurück.

Wie bereits in den letzten Partien kamen die Hausherren mit viel Dampf aus der Kabine und setzten das Tor von SCR-Keeper Max Bolle früh unter Druck. Der erste Treffer ließ allerdings bis zur 13. Minute auf sich warten. Curtis Leinweber bediente den am langen Eck frei stehenden Harrison Roy, der zum 1:0 einschob. Und eben jener Roy war es auch, der in der 19. Minute den Abpraller einer Weilandt-Chance zum 2:0 Pausenstand über die Linie drückte.

Im Mitteldrittel war die defensive Gegenwehr der Garmischer endgültig gebrochen. Harrison Roy schnürte seinen zweiten Viererpack (25., 28.) des Wochenendes und bewies damit endgültig, in welch blendender Form sich der US-Amerikaner aktuell befindet. In der 30. Minute durfte schließlich auch jemand anderes dran, als Petr Stloukal auf Zuspiel der Jackson-Zwillinge auf 5:0 stellte. Dieselbe Konstellation zeigte sich auch für das 6:0 verantwortlich: Ty Jackson ließ liegen für Petr Stloukal, der am langen Eck Dylan Jackson fand, der unbedrängt den sechsten Deggendorfer Treffer markierte. Kurz vor der zweiten Pause betrieben die Gäste von der Zugspitze noch etwas Ergebniskosmetik, als Thomas Schmid in der 40. Minute auf 6:1 verkürzte.

Auch im Schlussabschnitt war der Deggendorfer Offensivdrang ungebrochen. Zunächst traf Curtis Leinweber in der 50. Minute in Unterzahl zum 7:1 und zwei Minuten später war es Verteidiger Ondrej Pozivil, der das Ergebnis auf 8:1 hochschraubte. Garmischs Maximilian Spöttel verschönerte in der 54. Minute mit seinem Treffer zum 8:2 das Ergebnis aus Gästesicht zumindest ein bisschen. Den Schlusspunkt setzte Daniel Assavolyuk, der zehn Sekunden vor Ende der Partie den Abpraller eines Pill-Schusses zum 9:2 Endstand versenkte.

Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel bei den Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Was für ein Abend in der Eis-Arena Passau. Vor 1.500 Zuschauer – darunter rund 700 Gästefans – demontierte das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Black Hawks mit einem 2:10 Erfolg gleich zweistellig.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste im Vergleich zur Vorwoche noch einen weiteren Ausfall hinnehmen, denn zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler, Marcel Pfänder, Niclas Focks und Silvan Heiß kam auch Daniel Assavolyuk noch hinzu. Auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber stand ebenfalls nicht zur Verfügung.

Der DSC kam in den ersten Minuten mit viel Druck aus der Kabine und ließ den Black Hawks nur wenig Raum zur Entfaltung und gingen konsequenterweise in der sechsten Minute in Führung. Luca Zitterbart spielte in der Offensivzone einen Doppelpass mit Harrison Roy, der eiskalt per Direktannahme zum 0:1 abschloss. Die Passauer fanden keinen Weg, die Deggendorfer Angriffsmaschinerie unter Kontrolle zu bringen und Petr Stloukal stellte knapp eine Minute später auf 0:2. Als Dylan Jackson in der zehnten und Harrison Roy in der 13. Minute das Ergebnis zwischenzeitlich bereits auf 0:4 stellten, schien die Partie bereits frühzeitig entschieden. Ganz aufgegeben hatten die Drei-Flüsse-Städter allerdings noch nicht, denn Jannis Hüserich verkürzte in der 14. Minute noch zum 1:4 Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Deggendorfer im Vorwärtsgang und Passau in der Defensive. Harrison Roy legte in der 24. Minute das 1:5 nach und baute den Deggendorfer Torreigen weiter aus. Dylan Jackson (29.) und Harrison Roy (30.) mit seinem vierten Treffer des Abends stellten das Ergebnis zur Hälfte des Spiels bereits auf 1:7. Marks Jirgensons betrieb mit dem 2:7 in der 32. Minute noch etwas Ergebniskosmetik.

Im Schlussdrittel blieb die Deggendorfer Dominanz ungebrochen. Dylan Jackson legte mit seinen Treffern 3 und 4 in der 42. und 46. Minute ebenfalls einen Viererpack nach, ehe Julian Elsberger in der 49. Minute den zehnten DSC-Treffer markierte. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 60 gespielten Minuten und der Deggendorfer SC feierte einen Kantersieg auswärts im Niederbayernderby.

Am Sonntag trifft das Fratkin-Team dann im heimischen Stadion um 18:45 Uhr auf den SC Riessersee. Das Team von der Zugspitze musste zuletzt sage und schreibe zehn Niederlagen in Folge hinnehmen, konnten aber am Freitag im Duell mit dem EC Peiting zumindest eine aufstrebende Form bestätigen. Mit einem knappen 3:4 nach Verlängerung unterlag man dem ECP und erkämpfte sich damit zumindest einen Punkt. Spielbeginn am Sonntagabend in der Hitzkopf-Arena ist um 18:45 Uhr – bei der Aktion „Macht die Hütte voll!“ hat der DSC-Partner Hitzkopf bereits 1.000 kostenfreie Karten für die Fans gestiftet.

Es ist der sage und schreibe fünfte Sieg des Deggendorfer SC innerhalb der letzten zehn Tage. Vor 645 Zuschauer in Höchstadt bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Alligators am Ende deutlich mit 1:4 und bleibt weiterhin an der Tabellenspitze der Oberliga Süd.

Der Deggendorfer Cheftrainer musste vor dem Duell mit den Franken einen weiteren Ausfall hinnehmen. Verteidiger Silvan Heiß gesellte sich zu Marcel Pfänder, Marco Baßler und Niclas Focks auf der Ausfallliste. Zudem stand auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber nicht zur Verfügung.

Die Deggendorfer waren bemüht, dem Spiel von der ersten Minute an ihren Stempel aufzudrücken, scheiterten aber immer wieder an Höchstadts Torhüter Luca Ganz, der sich im ersten Abschnitt nicht überwinden ließ. Auf der Gegenseite waren die Hausherren stets mit Kontern gefährlich, konnten aber ebenfalls Timo Pielmeier nicht bezwingen.

Im Mitteldrittel zeigte sich ein ähnliches Bild. Der DSC hatte optisch mehr von der Partie, fand aber keine Mittel, die Hintermannschaft der Alligators zu knacken. Auf der Gegenseite schlugen die Höchstadter in der 29. Minute schließlich eiskalt zu: Einen Schuss von der blauen Linie fälschte Dennis Miller im Slot unhaltbar zum 1:0 ab. Zwar boten sich beiden Teams noch weitere Einschussmöglichkeiten, doch keiner der beiden Torhüter ließ einen weiteren Gegentreffer zu.

Im Schlussabschnitt blieben die Deggendorfer offensiv auf dem Gaspedal und belohnten sich in der 43. Minute mit dem verdienten Ausgleichstreffer. Im Powerplay bedienten die Jackson-Zwillinge den eingelaufenen Harrison Roy, der humorlos zum 1:1 einschob. Der Bann war nun gebrochen und knapp fünf Minuten später ging der DSC erstmals in Führung. In eigener Unterzahl fand Ty Jackson am langen Pfosten Julian Elsberger, der eiskalt auf 1:2 stellte. Die Alligators waren daraufhin um eine Antwort bemüht, fanden aber keinen Weg das von Timo Pielmeier gehütete Tor in Gefahr zu bringen. Auf der Gegenseite stellte Zach Kaiser in der 52. Minute die Weichen für den DSC Richtung Sieg und Ty Jackson machte mit seinem Treffer ins mittlerweile verwaiste Höchstadter Tor in der 58. Minute endgültig den Deckel drauf.

Weiter geht es für den DSC am kommenden Freitag mit dem ersten Niederbayernderby der Saison. Zu Gast ist das Fratkin-Team um 19:30 Uhr bei den Passau Black Hawks.

Der Deggendorfer SC bleibt aktuell das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Vor 1.728 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin am Freitagabend die Stuttgart Rebels mit 5:2 und bleibt damit an der Tabellenspitze.

Vor dem Duell mit den Baden-Württembergern gab es am DSC-Kader noch einmal Änderungen. Zu den bekannten Ausfällen von Marco Baßler und Marcel Pfänder gesellt sich noch Niklas Focks. Auch Förderlizenzspieler Philipp Faulhaber steht heute nicht zur Verfügung. Luke Weilandt gibt hingegen sein Comeback beim DSC.

Beide Teams erwischten einen guten Start in die Partie. Den Deggendorfer Führungstreffer in der fünften Minute durch Silvan Heiß konterten die Gäste nur 30 Sekunden später durch Daniel Pronin mit dem 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit boten sich beiden Teams noch gute Einschussmöglichkeiten, doch weder Sebastian Graf, noch Nick Vieregge im Tor der Stuttgarter ließen sich in den ersten 20 Minuten überwinden.

Im zweiten Abschnitt gelang den Deggendorfer erneut ein früher Treffer, als Daniel Assavolyuk in der 22. Minute nach schöner Kombination über Thore Weyrauch und Zach Kaiser zum 2:1 traf. Doch auch dieses Mal hatten die Rebels die richtige Antwort parat. In der 28. Minute vollendeten die Stuttgarter einen mustergültigen Konter zum 2:2 Ausgleichstreffer durch Jannik Herm. Das Spiel wurde nun zusehends hitziger und intensiver. Weitere Treffer sollten vorerst aber nicht fallen.

Auch im Schlussdrittel waren es erneut die Hausherren, die den besseren Start erwischten. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, als Petr Stloukal den Abpraller eines Edfelder-Schusses zum 3:2 über die Linie drückte. Die Deggendorfer hielten das Tempo hoch und legten nur drei Minuten später nach: Niklas Pill arbeitete energisch nach und verwertete seinen eigenen Abpraller im Gewühl zum 4:2. Als schließlich Ty Jackson in der 56. Minute das 5:2 nachlegte, war der Deckel aus Hausherrensicht endgültig auf der Partie. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass die Deggendorfer das Ergebnis über die Ziellinie brachten.

Am Sonntag treffen die Deggendorfer dann auswärts auf die Höchstadt Alligators. Die Mittelfranken sind seit jeher ein schwer zu bespielendes Pflaster für den DSC und stellten sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als Stolperstein heraus. In der bisherigen Saison läuft es für das Team von Morgan Persson noch nicht so ganz rund und nach zehn Spieltagen stehen die Alligators außerhalb der Playoff-Plätze. Kein Grund allerdings die Höchstadter zu unterschätzen, die ihre unangenehme Spielweise in vorherigen Spielzeiten bereits mehrfach bewiesen haben.

Mit drei Siegen in fünf Tagen startete der Deggendorfer SC äußerst erfolgreich in die erste „englische Woche“ der diesjährigen Oberliga Süd Saison. Nun heißt es beim Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels und die Höchstadt Alligators dranzubleiben, um die gute Ausgangslage und Tabellenführung weiter zu festigen.

So ganz ist der Knoten bei den Stuttgart Rebels noch nicht geplatzt. Im bisherigen Saisonverlauf hielten die Baden-Württemberger ihre Partien in den allermeisten Fällen vom Ergebnis her eng, stehen aktuell mit zwölf Punkten aus den ersten neun Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Dennoch ist bei den Rebels ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Mit drei Siegen aus den letzten vier Partien – plus eine denkbar knappe Niederlage beim DEL2-Absteiger aus Kaufbeuren mit 2:3 – unterstreichen die Waldauer ihre gute Form. Bereits in der vergangenen Saison bewiesen die Stuttgarter, dass sie für den DSC ein gefährlicher Gegner sein können und entführten bereits einmal drei Punkte aus der Hitzkopf-Arena. Die Deggendorfer dürften also gewarnt sein, die von Trainerroutinier Tom Coolen trainierten Rebels keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.

Für das Duell mit den Stuttgartern hat sich der DSC noch etwas besonderes Einfallen lassen. Bei der „Studi- & Azubi-Night“ gibt gegen Vorlage des Studi- oder Azubiausweises jedes Ticket für 10€, als auch ein Gratisgetränk von One Four (solange der Vorrat reicht). Spielbeginn am Freitagabend ist um 20 Uhr.

Der Sonntagsgegner – die Höchstadt Alligators – sind vor allem auswärts für Deggendorfer Mannschaften traditionell schwer zu spielen. Mit ihrer unangenehmen Spielweise konnten die Franken über Jahre hinweg einigen Favoriten bereits ein Bein stellen. Dass diese Saison keine Ausnahme ist, zeigten die Alligators bereits am vergangenen Wochenende, als sie den ESV Kaufbeuren auf heimischem Eis mit 4:3 nach Verlängerung in die Knie zwangen. Der Erfolg gegen den DEL2-Absteiger war bisher jedoch einer der wenigen positiven Ausnahmen. Insgesamt sechs Mal gingen die Höchstadter in den ersten neun Partien als unterlegenes Team vom Eis und sammelten dabei erst acht Punkte. Trotzdem muss die DSC-Defensive vor allem von den Kontingentspielern der Alligators gewarnt sein. Topscorer Samuel Eriksson sammelte bereits 14 Punkte in acht Partien während sein schwedischer Landsmann Alexander Malinowski bereits fünf eigene Treffer in sieben Partien für sich verbuchen konnte. Spielbeginn am Sonntag in Höchstadt ist um 18 Uhr.

Beide Partien des Wochenendes werden natürlich live auf SpradeTV übertragen.

Der Deggendorfer SC gibt sich auch im dritten Spiel binnen fünf Tagen keine Blöße: Im Spitzenspiel der Oberliga Süd bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin vor 486 Zuschauern im Messestadion Dornbirn die heimischen HC Tigers deutlich mit 0:4 und festigt damit die Tabellenführung.

Kadertechnisch stand dem Deggendorfer Cheftrainer das identische Lineup wie am Wochenende zur Verfügung. Es fehlten somit weiterhin Marco Baßler und Marcel Pfänder.

Der DSC erwischte einen guten Start in die Partie und erspielte sich früh gute Möglichkeiten. In der sechsten Minute fiel schließlich auch der erste Treffer: Petr Stloukal bediente bei einem schnellen Gegenzug Dylan Jackson, der eiskalt zum 0:1 abschloss. Zwar boten sich im weiteren Verlauf noch weitere Gelegenheiten, doch Lorenz Widhalm im Dornbirner Tor ließ sich vorerst kein zweites Mal überwinden.

Auch im Mitteldrittel blieben die Deggendorfer die tonangebende Mannschaft und belohnten sich in der 24. Minute mit dem 0:2. Erneut war es ein schnell vorgetragener Konter, bei dem Dylan Jackson seinen Zwillingsbruder Ty bediente, der eiskalt zum 0:2 abschloss. Als erneut Ty Jackson in der 32. Minute auf 0:3 erhöhte, schienen die Felle für die Tigers langsam aber sicher davonzuschwimmen. Doch gegen Drittelende arbeiteten sich die Hausherren noch einmal heran und hatten mit einem Lattenschuss kurz vor der Pause noch eine dicke Chance auf den Anschluss.

Im Schlussabschnitt versuchten die Österreicher noch einmal heranzukommen, doch die Deggendorfer verteidigten geschickt und souverän. Kurz vor Ende der Partie nahm Tigers-Coach Eerme Märt noch einmal alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme verpuffte jedoch auch an der DSC-Hintermannschaft und Harrison Roy legte in der 60. Minute mit seinem Treffer ins verwaiste Dornbirner Tor das 0:4 – und damit den Endstand – nach.

Weiter geht es für die Deggendorfer am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

Der Deggendorfer SC holt an diesem Wochenende die maximale Punkteausbeute. Vor 1.898 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die Selber Wölfe deutlich mit 5:1.

Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Franken auf den identischen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Es fehlten weiterhin somit Marco Baßler und Marcel Pfänder.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Duell, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten und einige Einschussmöglichkeiten erspielten. Doch weder Timo Pielmeier, noch Michel Weidekamp ließen sich überwinden, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging.

Im zweiten Abschnitt dauerte es jedoch nicht lange, ehe der Puck das erste Mal im Tor zappelte. Im Powerplay brachte Manuel Edfelder in der 22. Minute den DSC mit einem Gewaltschuss mit 1:0 in Führung. Die Hausherren wirkten nun zielstrebiger als die Wölfe und erspielten sich mehr Chancen. In der 34. Minute bauten die Deggendorfer ihre Führung durch Ty Jackson auf 2:0 aus. Dieses Mal hatten die Franken allerdings die passende Antwort parat und verkürzten – ebenfalls im Powerplay – durch Sören Sturm auf 2:1. Der DSC zeigte sich davon jedoch gänzlich unbeeindruckt und legte durch einen Doppelschlag von Dylan Jackson (ebenfalls 36.) und Julian Elsberger (38.) vor der zweiten Pausensirene noch zwei eigene Treffer nach.

Im Schlussdrittel verlor die Partie dann etwas an Tempo, blieb jedoch weiterhin intensiv. Die Deggendorfer verteidigten geschickt in der Defensive und legten in der Offensive in der 54. Minute durch Zach Kaiser einen weiteren Treffer nach. Weitere Treffer sollten bis zum Spielende nicht mehr fallen, sodass die drei Punkte in der Hitzkopf-Arena blieben.

Weiter geht es für die Deggendorfer bereits am kommenden Dienstag mit dem Auswärtsspiel bei der bisherigen Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd. Zu Gast ist die Fratkin-Truppe dann auswärts beim österreichischen Tabellennachbarn, den HC Tigers.