Wild-West-Spiel endet mit Deggendorfer Niederlage gegen Stuttgart

Was für ein kurioses Spiel vor 1.512 Zuschauer am Dienstagabend in der Hitzkopf-Arena. In einem Duell mit wechselnden Führungen und Dramatik unterlag das Team von Casey Fratkin den Stuttgart Rebels mit 6:7.

Der Deggendorfer Übungsleiter konnte im Duell mit den Baden-Württembergern personell wieder etwas durchatmen. Es fehlten Philipp Wachter, Marcel Pfänder und der angeschlagene Curtis Leinweber. Krankheitsbedingt fehlten zudem Ondrej Pozivil, Luca Zitterbart und Timo Pielmeier. Dylan Jackson und Dante Hahn kehrten in den Kader zurück. Für Timo Pielmeier stand Raphael Fössinger zwischen den Pfosten, als Backup rutschte Valentin Lehner in den Kader.

Die Deggendorfer kamen erneut aus der Kabine wie die Feuerwehr und gingen früh mit 2:0 in Führung. Ty Jackson nach 22 und Jaroslav Hafenrichter nach 47 Sekunden sorgten früh für die ersten Treffer. Nach dem Schock zu Beginn der Partie zeigten sich die Rebels allerdings unbeeindruckt und kamen Minute für Minute besser ins Spiel. Nach dem Anschlusstreffer von Reagan Poncelet in der zehnten Minute waren die Gäste endgültig in der Partie angekommen. Nico Geidl in der 16. und Dane Montgomery in der 17. Minute brachten die Stuttgarter vor der Pause schließlich erstmals in Front.

Im zweiten Abschnitt schwappte das Spiel wieder in die Deggendorfer Richtung. Nach nur 36 Sekunden glich Dylan Jackson auf Zuspiel von Petr Stloukal die Partie aus. In der Folgezeit blieb der DSC die optisch überlegene Mannschaft, jedoch verteidigten die Rebels geschickt und blieben mit Kontern gefährlich. Treffer fielen jedoch keine mehr, sodass es mit dem 3:3 nach 40 gespielten Minuten in die Kabinen ging.

Im Schlussdrittel ging es dann hoch her. Zunächst brachte Pronin in der 43. Minute die Gäste erneut in Führung, die Harrison Roy nur eine Zeigerumdrehung später wieder egalisierte. Als Marco Baßler den DSC in der 50. Minute im Powerplay in Führung brachte, waren es dieses Mal die Stuttgarter, die praktisch im direkten Gegenzug ausglichen. Erneut war es Nico Geidl, der einen Querpass von Alex Blais zum 5:5 nutzte. Den Schwung nahmen die Gäste mit und gingen in der 55. Minute durch Jannik Herm in Führung. DSC-Coach Casey Fratkin setzte daraufhin alles auf eine Karte und nahm früh Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme wurde belohnt und Jaroslav Hafenrichter glich die Partie in der 58. Minute per Tip-In zum 6:6 aus. Doch einen Pfeil hatten die Rebels noch im Köcher, als Jayden Lammel die Stuttgarter in der 60. Minute seine Farben zum Sieg schoss.

Weiter geht es für die Fratkin-Truppe am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Lindau Islanders. Spielbeginn ist um 20 Uhr.